Von Sport über Theologie bis zur Türe mit der Fehlfunktion

Heute segne ich meine Feinde öffentlich und lege sie in die Hände Gottes. Diese Botschaft geht an alle, die mich hassen, verleumden oder sogar tot sehen wollen – ich liebe euch und bete für euch! Unser wahrer Gegner ist der Teufel und ihn können wir nur mit himmlischer Autorität besiegen. Auch kirchliche Kreise, die über das Projekt superkraft.ch schlecht reden, ermutige ich, selber aus der Komfortzone auszusteigen und das Evangelium in seiner ganzen Fülle zu verkünden. Vergesst niemals, woher ihr kommt und wohin ihr geht. Genauso wie David in Psalm 23 schreibt, versorgt mich mein Vater im Himmel mit allem, was ich brauche und meine Kontrahenten stehen beschämt da. Vor rund zehn Jahren hörte ich im Badezimmer, wie der HERR folgende Worte zu mir sagte: «Weide meine Schafe.» Diese Mission werde ich aus der Kraft des Heiligen Geistes, gemeinsam mit meinen Geschwistern in Christus, erfolgreich beenden, danach holt uns Jesus nach Hause. Amen!

Am Freitag (19.08.2017) begegnete ich vor dem Fitnesscenter einer älteren Frau, die Schmerzen im Kniegelenk hatte. Ich fragte, ob ich für sie beten kann. Danach hob ich meine Hand in die Höhe, so dass mein Schatten die entsprechende Körperstelle traf und befahl dem Leiden zu weichen. Nach ihren eigenen Aussagen war sie danach schmerzfrei. Halleluja! In der Bibel steht, dass die Leute kranke Menschen auf die Strasse von Jerusalem legten, damit der Schatten von Petrus auf sie fällt und sie gesund werden, wenn er vorbeigeht – siehe Apostelgeschichte 5,15!

Am Sonntag (20.08.2017) sprach ich im Fitnesscenter mit einem der Architekten der berühmten Parkarena. Das Gebäude ist die Heimat der grössten Freikirche (GVC) von Winterthur. Er erzählte mir von einem Projekt, welches das Evangelium im Golfsport thematisiert und die Spieler von Jesus begeistert. Nach dem Training begegnete ich einem Glaubensbruder. Er bot an, mich mit dem Auto an meinen Wohnort zurückzubringen. Während der Fahrt erzählte er mir von einem brisanten Gespräch mit einer Glaubensschwester. Es ging darum, dass Christen berufen sind Menschen für das Reich Gottes zu gewinnen und wir vom Bösen Abstand nehmen müssen, damit unsere Aufgabe nicht gefährdet wird. Im Klartext: Gebt dem Satan keinen Raum in eurem Leben!

Am Dienstag (22.08.2017) war ein Mitarbeiter von der Billag bei uns in der Wohnung. Er überprüfte die Einrichtung betreffend Radio- und TV-Nutzung. Ich erklärte ihm, dass wir keinen Fernseher haben. Früher hockte ich wie gebannt vor der Glotze und opferte diesem Hobby unzählige Stunden meines Lebens. Meiner Meinung nach ist der grösste Teil des Programms nicht sinnvoll, gleichzeitig verschwendet man kostbare Zeit vor der Flimmerkiste. Eigentlich wäre es gerecht, wenn nur diejenigen Gebühren bezahlen müssen, die sich den ganzen Müll freiwillig reinziehen wollen. Jedenfalls erzählte ich ihm, dass ich aus der katholischen Kirche ausgetreten bin, aber dennoch eine Beziehung mit Jesus habe. Ich durfte ihm das Buch «Heavenly Man» von Bruder Yun schenken.

Am Mittwoch (23.08.2017) besuchte ich das Fitnesscenter und traf einen ehemaligen Theologen. Nach seinem Studium begann er sich für Psychologie zu interessieren und heute glaubt er nicht mehr an Jesus. Diese Begegnung empfand ich als traurig. Einmal mehr erkannte ich, dass es sich bei der Beziehung mit Gott um eine Angelegenheit des Herzens und nicht des Buchstabens handelt. Natürlich sollen wir das Handbuch des Lebens (Bibel) studieren, aber wenn wir die heilsamen Worte des HERRN nicht im Alltag umsetzen, dann betrügen wir uns selbst. In Lukas 10,21 freute sich Christus im Heiligen Geist und sagte: «Ich preise dich, Vater, HERR des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. Ja, Vater, so hat es dir wohlgefallen.»

Während dem Training hatte ich plötzlich den Eindruck, ein Foto von mir zu machen und bat einen jungen Mann um seine Hilfe. Als ich ihn fragte, stellte er verwundert fest, dass sein Handy nicht da war. Jedenfalls freute er sich, dass er das Gerät nach einer kurzen Suchaktion wieder fand und knipste anschliessend einige Bilder von mir.

Später fuhr ich mit meinem Sohn ins Schwimmbad. Bei einer Haltestelle schaltete der Busfahrer plötzlich den Motor ab und ermahnte einige Fahrgäste. Weshalb? Eine Frau drückte solange auf den Stopp-Knopf, bis ihre Begleiter eingestiegen waren und löste eine Fehlfunktion aus. Der Mechanismus, welcher für die Schliessung der Türe zuständig war, versagte in der Hitze des Gefechts. Ratlos beobachtete die Frau, wie der Chauffeur das Problem löste und brachte nur eine leise Entschuldigung über die Lippen. Diese Szene erinnerte mich daran, dass der Mensch grosse Schwierigkeiten hat seine Fehler einzusehen und alles probiert, um nicht die Verantwortung zu übernehmen. Dabei freuen sich die Engel Gottes über einen Sünder, der Busse tut – siehe Lukas 15,10!

Am Donnerstag (24.08.2017) holte ich in Winterthur eine Bibel in arabischer Sprache bei Fontis ab. Diese Ausgabe ist für einen Mann aus dem Iran bestimmt, für den ich früher gebetet habe und welcher ein Herz für Jesus hat. Auf dem Rückweg verkündete ich das Evangelium. Gerne gebe ich einige Höhepunkte aus diesem spontanen Einsatz weiter:

Beim Neumarkt traf ich einen Jugendlichen, der gemeinsam mit seiner Mutter im Rollstuhl unterwegs war und an einer Krankheit litt, die nach einer Impfung entstanden ist. Ich durfte für ihn beten und er spürte ein Kribbeln in seinen Füssen. Ausserdem gingen die Schmerzen zurück! Halleluja! Am Schluss gab ich ihm meine Kontaktdaten, damit wir uns wieder treffen können.

Ein paar Minuten später kam ich mit einem jungen Mann ins Gespräch, aus der orthodoxen Kirche kommt, aber nicht verstand, wie unsere Antwort auf das Friedensangebot des Himmelreichs lauten muss. Als ich ihm die Worte von Petrus aus der Apostelgeschichte 2,38 zitierte, wurde er neugierig und freute sich. Interessanterweise war er gerade auf dem Weg zu seinem jüdischen Kollegen, um ihm beim Umzug zu helfen.

Beim Stadtpark redete ich mit einer älteren Dame über Jesus. Sie kam aus einer Gemeinde von Baptisten und ist nun in der reformierten Kirche. Obwohl sie in einem mündigen Alter im Wasser getauft wurde, war ihr nicht klar, weshalb wir unsere Sünden bereuen müssen. Sie meinte, es reicht, wenn wir einfach die Vergangenheit ruhen lassen. Ich fragte sie, ob sie das auch sagen würde, wenn jemand ihr Kind töten würde. Daraufhin blickte sie mich erstaunt an und begann zu begreifen, um was es geht. Der Mensch kann seine Schuld nicht einfach unter den Teppich kehren. Gott ist die Liebe, aber Gott ist auch heilig, gerecht und die Wahrheit. Wir müssen verstehen, dass unser Schöpfer alles für uns getan hat und deshalb unsere vollkommene Aufmerksamkeit verdient. Passend zum Thema steht in 1. Johannes 1,9 die folgende Aussage über unseren himmlischen Vater: «Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.»

Auf der Wiese machte ich weitere spannende Begegnungen. So sprach ich mit den Kindern einer Schulklasse, die sich dort versammelt hatten. Als ich fragte, ob jemand Schmerzen habe, meldete sich zuerst niemand. Nach einer Weile meinte ein dunkelhäutiger Knabe, dass er Migräne und Schmerzen in der Leiste habe. Nachdem ich für ihn beten wollte, kam eine Lehrerin und sagte, es gäbe hier Kinder mit unterschiedlichen Religionen und ich solle jetzt gehen. Bevor ich mich verabschiedete, sagte ich, dass Jesus der HERR ist. Besonders enttäuscht mich die Tatsache, dass die Schweiz in ihrer multikulturellen Strategie die eigenen Wurzeln verleugnet. Einer der Gründe, weshalb dieses Land von falschen Lehren überschwemmt wird und viele die Wahrheit nicht kennen. Unsere Aufgabe ist es, den Ausländern und der Bevölkerung zu vermitteln, dass wir ursprünglich eine christliche Nation waren. Weder der Islam noch der Buddhismus oder irgendeine andere okkulte Strömung gehört zum Königreich des Lichts. Wenn wir die Kinder von der Bibel fernhalten und sie stattdessen mit philosophischem Gedankengut abspeisen, schaufeln wir unser eigenes Grab.

Danach sprach ich mit einer jungen Frau über Gott. Sie glaubte an einen unbekannten Schöpfer und sieht das Universum als Urheber. Während dem Gespräch zitierte ich eine Aussage (siehe Johannes 7,38) von Jesus, die sie in der Vergangenheit als Konfirmationsspruch erhielt: «Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fliessen.» Ich war erstaunt und freute mich über dieses Wort der Erkenntnis. Ich wies sie auf unseren allmächtigen Vater im Himmel hin und erklärte ihr das Evangelium.

Über die letzte Konfrontation an diesem Nachmittag möchte ich noch nicht zu viel erzählen. Kurz gesagt, handelt es sich um eine wunderbare Führung, die in Kürze mit einer Taufe weitergehen soll. Jedenfalls dauerte das Gespräch rund eine Stunde. Während der Diskussion stellte sich heraus, dass es sich um eine Person des Friedens handelt, die vor kurzem zu Gott rief und um ein Zeichen bat. Daraufhin traf sie eine Frau, die Bibelverse verteilte und danach mich…

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