Das himmlische Investment und ein Tattoo von Psalm 23

Diese Woche durfte ich gleich mehrmals ausrücken, um Menschen zu helfen, die Probleme mit der Technik haben. Ähnlich wie bei Paulus schenkt mir der HERR immer wieder Möglichkeiten, um mit meinen Gaben etwas Geld zu verdienen – siehe Apostelgeschichte 18,3! Während der berühmte Apostel gelegentlich als Zeltmacher tätig war, bin ich sporadisch als Multimedia-Supporter unterwegs. Das Projekt superkraft.ch ist nach wie vor nicht kostendeckend. Anfangs nahm ich einfach die Ressourcen, welche ich selbst zur Verfügung hatte und Gott segnete uns mächtig. Im Klartext: Unser HERR kann aus jedem willigen Herzen ein nützliches Werkzeug machen, egal wie die Umstände sind.

Rund ein Jahr nach dem Start im Sommer 2015 eröffnete ich im August 2016 ein Postkonto. Bisher sind 2’600 Franken an Spenden eingegangen. Die Einnahmen reichen weder für die Bewirtschaftung der Webseite noch für die Aufwände in unseren Einsätzen. Trotzdem reinvestieren wir einen Teil dieses Kapitals in andere christliche Projekte und hilfsbedürftige Menschen. Wir verkaufen keine Produkte und verkünden das Evangelium kostenlos. Als Botschafter des Lichts dienen wir unabhängig von der finanziellen Unterstützung. Unser himmlischer Vater versorgt uns bis heute auf wunderbare Art und Weise. Ich bedanke mich herzlich bei allen, die für uns beten oder als Spender agieren. Jesus sagt in Matthäus 6,33 die folgenden Worte:

«Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.»

Am Sonntag (27.08.2017) reiste ich mit meiner Familie zu einer Freikirche in Oerlikon, um mit dem Pastor über die zukünftige Mission auf der Strasse zu sprechen. Auf dem Weg zum Zielort traf ich beim Bahnhof zwei Mitglieder einer Familie aus Sri Lanka, die ich in der Vergangenheit mit meinem Glaubensbruder Stéphane besuchte hatte. Damals beteten wir für diverse Anliegen und erlebten Heilung sowie die Präsenz Gottes. Laut eigenen Angaben waren die beiden unterwegs in den Kanton Aargau, um eine Frau zu suchen, die gerade eine Lebenskrise durchmachte. Interessanterweise wussten sie nicht, wo sich die Dame befindet und fragten mich, ob ich gemeinsam mit ihnen bete, damit sie die Person in der betreffenden Stadt finden. Zwei Tage später erhielt ich die Nachricht, dass die Suche erfolgreich verlief – alle Ehre gehört Jesus!

Am Montag (28.08.2017) traf ich nach der Erledigung eines Kundenauftrags im Bus eine Kleinkindererzieherin, welche im selben Dorf ihre Lehre machte, in dem ich den Grossteil meiner Jugend verbrachte. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Veteranin Gottes handelt, die bis heute im Weinberg des HERRN arbeitet. Ich erzählte ihr, dass sich meine Frau um die Kinder kümmert und sie freute sich über diese Entscheidung. Obwohl die heutige Gesellschaft die Rolle der Mutter abwertet, handelt es sich bei dieser Aufgabe um eine starke Berufung aus dem Himmel. Halleluja!

Am Dienstag (29.08.2017) besuchte uns ein Glaubensbruder und wollte unsere kürzlich geborene Tochter sehen. Er ist ein herzlicher Mann, der vielseitig begabt ist und wir haben in der Vergangenheit schon viele Dinge miteinander erlebt. An diesem Abend sprachen wir über die Irrlehren aus der katholischen Kirche (Ave Maria, Rosenkranz, Papst & Co.), die viele Menschen von einer konkreten Nachfolge Jesu abhalten. Christus sagt, dass wir an der Frucht eines Baumes erkennen können, ob er gut oder schlecht ist – siehe Matthäus 7, 15-23.

Am Mittwoch (30.08.2017) konnte ich auf dem Weg zu meiner Kundschaft die lebensrettende Botschaft vom Kreuz verkünden. So sprach ich im Zug mit einer Frau und durfte ihr die gute Nachricht ohne «Weichspüler» weitergeben. Es ist wichtig, dass wir das Thema Umkehr genauso erwähnen wie die Liebe Gottes. Der HERR schenkt uns heilsame Leitplanken für das Leben und wir sind gut beraten diese zu beachten. So erzählte ich ihr, dass ich aus der katholischen Kirche ausgetreten bin und nun eine lebendige Beziehung mit Jesus im Alltag pflege. Während des Gesprächs stellte sie eine Frage und zwar, ob ich mich nach wie vor als Sünder sehe. Wenn wir unsere Schuld vor Gott bereuen, die Taufe im Namen von Jesus Christus machen und den Heiligen Geist empfangen, werden wir in Kinder des Lichts transformiert und sind makellos – siehe Kolosser 1, 19-23!

Beim Umsteigen begegnete ich einer Gruppe von Jugendlichen und redete mit ihnen über Jesus. Sie waren offen und ich freute mich. Am Schluss zeigten sie mir, auf welchem Gleis ich meine Reise fortsetzen konnte. Ein paar Schritte davon entfernt, fiel mir das Schild von einem Bistro auf – siehe Foto in der Galerie! Ursprünglich hat Gott den Menschen grossartig geschaffen. Leider haben wir uns gegen den Schöpfer gestellt und die geheiligte Identität verloren. Danach brachte mich die so genannte Forchbahn zum Zielort und auch hier erlebte ich geniale Führungen von oben.

Während dieser Fahrt sprach ich mit zwei Schülerinnen aus der Sekundarschule. Obwohl sie genervt wirkten, passte die Konversation zu meinem jüngsten Bericht auf superkraft.ch über das Thema Evolution. Sie erzählten, dass ihre Lehrer diese Theorie immer noch vertreten. Ich sagte ihnen, sie sollen in der Schule auf mein Projekt hinweisen. Gerne besuche ich Schulklassen und erzähle meine Geschichte mit Jesus.

Nach getaner Arbeit durfte ich beim Bahnhof Stadelhofen für einen Mann aus Burma beten, der Schmerzen in seiner Brust hatte. Ich sagte ihm, dass er seine Hand auf die betreffende Stelle legen solle und befahl dem Übel zu gehen. Nach drei Gebeten war er schmerzfrei – Gott ist gut! Ich erklärte ihm unter anderem, dass Jesus mehr ist als im Koran steht und er die Bibel lesen soll.

Auf der Rückfahrt nach Winterthur sprach ich mit einem jungen Mann, der sich den Psalm 23 in Spanisch auf seinen Unterarm tätowieren liess – siehe Foto in der Galerie! Scheinbar ist er vom Glauben abgefallen. Ich durfte ihn mit wenigen Sätzen ermutigen und Worte des Lebens über ihn aussprechen. Ausserdem wies ich ihn auf die Arche hin. Jedenfalls kündigte er an, diese Freikirche am Wochenende besuchen zu wollen. Dort gibt es am Sonntag jeweils Gottesdienste in unterschiedlichen Sprachen. Während meinen Einsätzen empfehle ich manchmal ausgesuchte Gemeinden, die ich selbst kenne. Beim Bahnhof in Winterthur entdeckte ich eine ältere Frau, die Probleme mit dem rechten Bein hatte. Sie stellte nach dem ersten Gebet eine positive Veränderung fest. Leider hatte sie keine Zeit und verliess den Schauplatz bald…

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