Generationenflüche und die Taufe in der Badewanne

Gott hat alle Menschen wunderbar gemacht und trotzdem haben wir keine Zeit für unseren Schöpfer. Ist das möglich? Anstatt täglich viele Stunden in Zeitungen, Fernsehen, Videospiele oder soziale Medien zu investieren, empfehle ich in Ruhe über den Sinn des Lebens nachzudenken und die Bibel zu lesen. Wer sich demütig nach dem Himmelreich ausstreckt und die Wahrheit sucht, findet eine Antwort – siehe Jeremia 29, 13-14!

Am Freitag (08.09.2017) reiste ich gemeinsam mit Stéphane nach Kollbrunn. Rund eine Stunde bevor mein Glaubensbruder die Mission startete, wurde er von einer Gruppe leidenschaftlicher Christen aus der Arche mit Öl gesalbt. Nun waren wir ausgerüstet für die Schlacht.

Bereits letzte Woche trafen wir in diesem Dorf in der Nähe von Winterthur eine Glaubensschwester, die seit langer Zeit mit chronischen Kopfschmerzen kämpfte. Sie erzählte uns, dass sie nach unserem Besuch keine Albträume mehr hatte und die Einnahme von Medikamenten reduzierte. Ausserdem gingen die Symptome von der heftigen Migräne zurück. Halleluja!

Diesmal waren wir dort, weil auch ihre Tochter seit 19 Jahren unter wiederkehrenden Beschwerden im Kopf litt. Eine verdrehte Wirbelsäule verursachte zusätzliche Probleme im Rücken. Diverse Therapien (TCM, Naturheilkunde & Co.) konnten nicht helfen, sondern verschlimmerten die Situation. Es stellte sich heraus, dass bereits ihre Grossmutter von einer geheimnisvollen Migräne geplagt wurde. In 2. Mose 20,5 spricht Gott über Flüche, die bis ins vierte Glied der Nachkommen einer Familie reichen können. Grundsätzlich ist es so, dass Jesus Christus für unsere Schuld am Kreuz gestorben ist und wir das Geschenk der Gnade umsonst empfangen, wenn wir unsere Sünden von Herzen bereuen. Je nach Fall muss man sich von dämonischen Bindungen lösen und Satan mit Autorität in die Schranken weisen.

Nach dem Gespräch beteten wir zum himmlischen Vater und bildeten einen Halbkreis um die 39-Jährige. Stéphane und ich befahlen dem Feind im Namen von Jesus Christus das Gebiet zu verlassen und auch ihre Mutter unterstütze uns mittels Zungenrede sowie Gesang. Nach mehreren Minuten prüften wir die Lage. Tatsächlich erlebte die Tochter eine schrittweise Befreiung, bis am Schluss keine Schmerzen mehr lokalisierbar waren. Übrigens, in der Vergangenheit beteten weitere Christen für sie und banden unterschiedliche Geister, die aus okkulten Praktiken stammten. Alle Ehre gehört dem HERRN!

Hier noch ein paar Worte aus der spannenden Biografie der Tochter. Bereits als Kind genoss sie eine christliche Erziehung und ihre gläubige Mutter achtete darauf, dass sie weder fragwürdige Märchen noch Sendungen im TV konsumierte. Stattdessen durfte sie im Alter von 11 Jahren mit den «Kings Kids» unterwegs sein und das Evangelium singend oder tanzend verkünden. Die Kinder machten Einsätze an vielen Orten in der Schweiz, an denen sich Menschen auf der Strasse oder im Gefängnis bekehrten. Im Rahmen dieses Projekts empfing sie den Heiligen Geist und die Gabe der Zungenrede. Bei einer Aufführung in Gstaad (Bern) sprach sie beispielsweise ein Wort der Erkenntnis über die Region aus und lokalisierte eine Kirche der Satanisten in der berühmten Metropole. Zwei Zuschauer vor Ort weinten, als sie das hörten und bestätigten ihre Aussage. Später distanzierte sich die Tochter von Gott und fand nach zwei gescheiterten Beziehungen zurück zu Jesus.

Stéphane hatte vor einer Woche den Eindruck, dass wir sie heute taufen sollten und druckte am Morgen eine Urkunde aus. Die Tochter war tatsächlich bereit für diesen Schritt und wir thematisierten die Busse. In einem Gebet bat sie Gott um Vergebung für alle Sünden, die ihr in den Sinn kamen und wir freuten uns über ihre Offenheit. Danach hatte ihre gläubige Mutter das Privileg die eigene Tochter in der Badewanne zu taufen. In Römer 6 schreibt Paulus über die Auswirkungen der Taufe im Wasser, die uns von der Macht der Sünde befreit.

Nach dem Einsatz gingen wir ins Coop-Restaurant und genossen eine feine Mahlzeit. Das neue Leben mit Jesus ist das grösste Abenteuer überhaupt und jeder Christ ist berufen, im Weinberg des HERRN mit seinen persönlichen Talenten zu arbeiten und das Königreich des Lichts auszubauen. Allerdings müssen wir eine Entscheidung treffen. Wir können nicht gleichzeitig Gott und dem Geld dienen…

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