Das Mädchen namens Amen und die schwarze Olive

Beim Einsturz des Turms von Siloah starben 18 Menschen. Damals beschäftigte diese Katastrophe die Einwohner von Jerusalem. Genauso wie heute machte das Volk dabei einen entscheidenden Fehler. Anstatt die eigene Beziehung mit Gott in Ordnung zu bringen, debattierten die Leute lieber über die Schicksale der anderen. Jesus warnt uns vor diesem Verhalten und empfiehlt seinen Zuhörern vom falschen Weg umzukehren, solange noch Zeit ist – siehe Lukas 13, 1-5!

Wer Menschen auf die gleiche Stufe wie Tiere stellt und die schwächsten Teile einer Gemeinschaft eliminieren will, muss verrückt sein. Oder? Am Samstag (30.09.2017) hörte ich einen Vortrag im Internet zum Thema «Evolution» und war erstaunt, wie der Redner genau diese Ansicht bestätigte. Interessanterweise zweifelte er biblische Tatsachen an und räumte aber ein, dass man nicht wisse, wie das Leben entstanden sei. Bis heute verkaufen studierte Köpfe aus der Wissenschaft die fragwürdige Theorie von Charles Darwin als Faktum. Viele Leute glauben an diese Lüge und nicht an Gott. Die Konsequenzen sind überall sichtbar. Kein Wunder, dass unsere Gesellschaft den Bach runtergeht und Sterbehilfe oder Abtreibung im Trend sind.

Christen dürfen der Bibel vertrauen und müssen den Schöpfungsbericht nicht an die Behauptungen ausgewählter Forscher anpassen. Rechtzeitig zum 500-jährigen Jubiläum von Martin Luther empfehle ich allen die Webseite «95 Thesen gegen die Evolution» zu studieren und aufzuhören, Märchen zu erzählen.

Später begegnete ich im Bus einer Frau aus Äthiopien, die mit einem kleinen Mädchen unterwegs war. Als ich ihre Namen erfuhr, war ich total erstaunt, denn die Mutter hiess Bethlehem und die Tochter Amen. Ich durfte sie im Glauben ermutigen. Danach traf ich im Restaurant einen Bruder in Christus. Er erzählte mir, dass er vor kurzem in der Gemeinde für eine Frau betete, die zwei Jahre lang keine Arbeitsstelle fand. In weniger als einem Monat nach dem Hilferuf ins Himmelreich bekam sie nicht nur eine neue Beschäftigung, sondern eine Aufgabe, nach der sich ihr Herz sehnte. Halleluja!

In diesem Zusammenhang möchte ich weitere Zeugnisse zum Thema Arbeit geben. Zwei Glaubensbrüder fanden ebenfalls in den letzten Tagen eine Arbeitsstelle und meldeten mir diese gute Nachricht. Von beiden Personen weiss ich, dass sie nach Gottes Willen für ihr Leben suchen und auch Sünden offen bereuen.

Am Sonntag (31.09.2017) machte ich mit der Familie einen Ausflug in Winterthur. Während einer Partie Minigolf trafen wir eine Befürworterin der Evolution. Ich erzählte ihr von Jesus und sie meinte, dass im Universum weitere Rassen existieren. Ausserirdische? Eigentlich ist es traurig, weil sie diese diabolische Lehre von einer lebendigen Beziehung mit Gott abhält. Beim Spaziergang nach dem Spiel durfte ich für eine ältere Dame beten, die sich über die Zukunft der Kirche Gedanken machte. Ich erzählte ihr vom Projekt superkraft.ch und motivierte sie, den Fokus auf Jesus zu behalten. Während dem Gebet spürte sie eine Berührung vom Heiligen Geist und eine Erleichterung im Herzen. Wunderbar!

Am Montag (02.10.2017) reisten wir in den Kanton Aargau, um meinen Vater zu besuchen. Ueli erzählte mir in meiner Kindheit von Jesus und taufte mich als erwachsene Person in der Badewanne. Vor ein paar Jahren ist ein Interview mit ihm auf Livenet.ch erschienen, das ich Ende 2012 aufzeichnete. Im Zug diskutierte ich mit meiner Frau über die Worte «Radikal» und «Fundamental». Dabei erwähnte ich, dass jeder Mensch seine persönliche Weltanschauung vertritt und sein Leben auf ein Fundament baut. Jesus erwähnt am Ende seiner berühmten Bergpredigt, dass wir zwischen den beiden Grundlagen Sand und Fels wählen können. Wer Gott gehorsam ist, bleibt trotz Stürmen in Ewigkeit bestehen und errichtet sein Haus auf felsigem Untergrund. Im Matthäus-Evangelium (Kapitel 5 bis 7) kann man den kompletten Inhalt der genialen Rede lesen.

In Baden suchten wir beim Bahnhof ein Imbisslokal auf und freuten uns über das Essen. Als ich den Salat genauer beäugte, entdeckte ich eine ungewöhnliche Olive: Am Boden der schwarzen Frucht war deutlich ein Kreuz sichtbar. Jedenfalls sprach ich an diesem Ort mit einem Ehepaar über den Sinn des Lebens. Der Mann zweifelte angesichts der globalen Ereignisse an Gottes Allmacht. Ich wies ihn auf das klassische Prinzip von Säen und Ernten hin – siehe Galater 6,7! Unsere Handlungen beeinflussen alle Bereiche des Alltags. Wer die guten Leitplanken des HERRN berücksichtigt, verwendet das Saatgut des Lichts und erhält andere Resultate. Kurz vor dem Verlassen des kulinarischen Schauplatzes sprach ich mit einem Moslem. Er sagte, dass er an Jesus glaube. Meine Frage, ob er Christus folge, verneinte er.

Am Dienstag (03.10.2017) erzählte mir meine Frau, dass ihre stechenden Schmerzen im Knie verschwunden sind. Wenn sie jeweils in die Hocke ging, wurde sie von einem heftigen Leiden geplagt. Faszinierend verlief die dazugehörige Heilung. Bevor sie am Montagabend ins Bett ging, legten mein zweieinhalbjähriger Sohn und ich unsere Hände im Namen von Jesus auf die betreffende Stelle. Obwohl sie zuerst keine Verbesserung feststellte, wurde das Knie in der Nacht plötzlich warm und später folgte ein Knacken. Gott sei Dank…

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