Neuer Lichtblick an der Langstrasse und standhafte Christen

Heute Mittag (10.10.2017) habe ich eine Nachricht vom Projekt «Gebet für die Schweiz» erhalten. Es geht unter anderem um falsche Propheten, die jede Art von Glauben in einer Weltreligion vereinen möchten. Gleichzeitig spielen sie die Bedeutung von Jesus Christus herunter und sagen, dass alle Wege zu Gott führen. Hans-Peter Lang warnt in seinem Schreiben vor dieser Entwicklung und ruft Christen auf, standhaft in der Nachfolge zu bleiben und keine faulen Kompromisse einzugehen.

Am Sonntag (08.10.2017) absolvierte ich einen weiteren Einsatz mit John Michael Uche und seinem Team an der Zürcher Langstrasse. Aktuell sucht das Projekt «Love of God Ministries» neue Räumlichkeiten im Kreis 4 oder 5. Wer einen Ort zur Verfügung stellen kann, meldet sich bei uns oder direkt bei meinem Glaubensbruder. Jedenfalls waren bei der jüngsten Mission auch seine Frau Pauline und Marc dabei.

Beim Helvetiaplatz betete ich für einen Mann, der an Kopfschmerzen litt. Scheinbar hatten er und seine Kollegen nicht viel Zeit und verabschiedeten sich bald wieder. Danach traf ich beim Brunnen zwei Männer, die sich meine Botschaft anhörten. Ich durfte für einen der beiden beten, weil er von Warzen an den Füssen geplagt wurde.

Währenddessen sprachen meine Geschwister in Christus mit einem Nigerianer namens Immanuel. Obwohl sein Name eine grosse Bedeutung (Gott mit uns) hat, war sein Glaube stark angefochten. Scheinbar überredeten ihn seine Freunde zu kriminellen Aktivitäten. Marc, Pauline und John Michael nahmen sich sehr viel Zeit, um ihn vom falschen Weg abzubringen und beteten für die Situation. Er war sichtlich bewegt und ging nach einer Weile fröhlich an mir vorbei. Halleluja!

Ein paar Meter entfernt, verteilte ich christliche Flyer und durfte für zwei Passanten beten. Einerseits handelte es sich um eine Frau, die Schmerzen im Kopf hatte. Danach fühlte sie sich besser. Wunderbar! Die andere Person kam aus Sri Lanka, bezeichnete sich als Katholik und wurde von Schmerzen im Rücken gequält. Ich legte meine Hand im Namen von Jesus wiederholt auf die betreffende Stelle und das Leiden musste weichen. Jesus ist Sieger!

Spannend fand ich, dass die vegetarische Restaurantkette «Hiltl» im September 2017 eine Filiale an der Langstrasse eröffnete. Aus den Medien erfuhr ich, dass der gleichnamige Inhaber ein Christ ist und sich für Arme einsetzt. Interessanterweise möchte man das Personal bewusst aus ehemaligen Leuten aus der Szene rekrutieren und lancierte im Vorfeld eine skurrile Werbekampagne. Ebenfalls speziell dünkt mich das Thekenfenster, das jeden Tag zwischen 09.30 und 10.30 Uhr bedürftige Menschen kostenlos mit Esswaren versorgt. Ich hoffe, das Beispiel von Rolf Hiltl inspiriert viele Unternehmen.

Auf dem Rückweg diskutierte ich beim Bahnhof mit einer Gruppe von orthodoxen Christen aus Eritrea, die laut eigenen Aussagen am Sonntag rund 6 Stunden in der Kirche verbringen. Ich ermutigte sie, die Nachfolge Jesu im Alltag zu leben und nicht nur in sakralen Gebäuden nach Gottes Präsenz zu suchen. Laut Paulus soll das gesamte Leben eines Gläubigen ein Gottesdienst sein, der sich nicht vor der Weisheit dieser gefallenen Welt beugt – siehe Römer 12, 1-2.

Im Zug traf ich einen Kollegen, den ich von früher her kannte. Er meinte, dass wir alle das «Göttliche» in uns tragen. Natürlich ist der Mensch von Gott geschaffen und jeder hat eine einzigartige Seele erhalten. Aber der Heilige Geist ist nicht automatisch in uns präsent. Hier ist es wichtig zu verstehen, dass die Sünde das eigentliche Hindernis ist und wir umkehren müssen (Apostelgeschichte 2,38), damit die Beziehung mit dem Schöpfer funktioniert…

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