Moderne Apostel, Kekse, Hexen und die Reinigung der Gemeinde

Jeden Tag werden auf der Welt unzählige Christen wegen ihres Glaubens verfolgt – siehe Index von Open Doors. Viele werden verachtet, einige verprügelt und manche sogar getötet. Obwohl Gottes Kinder auf dieser Erde keine Garantie für ein Leben ohne Probleme haben, lohnt es sich bis zum Schluss an der persönlichen Heiligung dranzubleiben. Die Ewigkeit und das Königreich des Lichts warten auf alle, die sich mit dem himmlischen Vater versöhnen und die Liebesbeziehung mit dem Messias pflegen.

Jesus spricht in Johannes 15 (Verse 18 bis 19) zu seinen Nachfolgern: «Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.»

Am Freitag (27.10.2017) reiste ich mit meiner Familie nach Bern, um eine Ausstellung zu besuchen. Auf der Rückreise sprach ich im Zug mit zwei jungen Leuten über Gott und die Welt. Einer von ihnen machte starke Erfahrungen bei der Meditation und lehnte Jesus ab. Im Verlaufe des Gesprächs stand die Frage nach dem freien Willen im Mittelpunkt. Unser Schöpfer hat jedem Menschen die Möglichkeit gegeben, sich für oder gegen das Himmelreich zu entscheiden.

Am Montag (30.10.2017) ging ich mit dem Sohn in einem Winterthurer Supermarkt einkaufen. Anschliessend traf ich einen Christen, den ich aus dem Fitnesscenter kannte. Wir sprachen unter anderem über Geistesgaben wie Heilung und Zungenrede. Obwohl er selber Predigten für eine Gemeinde verfasst, lehnt er das Handauflegen bei Kranken ab und glaubt nicht an eine himmlische Sprache, die durch den Heiligen Geist bewirkt wird. Er meinte, dass die Gabe der Heilung nur durch die damaligen Apostel zum Einsatz kam und es sich im Neuen Testament ausschliesslich um Fremdsprachen handelt. In 1. Korinther 13,10 finden wir eine Stelle, die man so auslegen kann, dass es sich beim «Vollkommenen» um die Bibel handelt. Wer sich die Mühe macht und das ganze Kapitel liest, wird feststellen, dass Paulus von Liebe und der Erkenntnis Gottes spricht. Im Klartext: Moderne Apostel haben Zugriff auf die komplette geistliche Ausrüstung des HERRN.

Am Dienstag (31.10.2017) klingelten bei uns gleich zweimal die Kinder aus der Nachbarschaft. Offensichtlich feierten sie Halloween und sammelten Süssigkeiten. Das Fest basiert auf einem heidnischen Totenkult und niemand sollte sich an diesem Schrott beteiligen. Gemeinsam mit Keksen und Pommes Chips verteilte ich christliche Traktate an die kleinen Besucher. Einen Tag später (01.11.2017) machte ich einen Spaziergang mit David und wurde abermals von einer Gruppe Jugendlicher angesprochen. Ich sagte ihnen, dass Gott sie liebt und Halloween hasst. Ich gebe allen Christen den Rat, keine Kompromisse mit der Finsternis zu machen und die Wahrheit ungeschminkt weiterzugeben.

Am Samstag (04.11.2017) kommentierte ich auf der Webseite von der Zeitung «20 Minuten» zwei Beiträge. Einerseits verwunderte mich einmal mehr, dass Killerspiele von der Redaktion positiv berücksichtigt werden. Genauer gesagt ging es um ein Machwerk, das in der deutschen Version gekürzt wurde. Interessanterweise regte sich die Leserschaft nicht über die sinnlose Gewalt auf, sondern, dass ein berühmter Diktator im Videospiel ohne Schnauz dargestellt wird. Andererseits schrieb ich einen Kommentar zu einem Artikel, der die Knappheit der Butter in der Weihnachtszeit thematisierte. Schon länger beobachte ich die Fehlentwicklung in der Landwirtschaft, welche die Arbeit der Bauern abwertet und beispielsweise Preise für Milch ins Bodenlose versinken lässt. Die moderne Gesellschaft hat vergessen, was für ein Aufwand hinter dem Anbau von Früchten oder Gemüse und der Viehzucht steckt. Anstatt die helvetischen Bauernhöfe zu kritisieren, sollte man sie grosszügig unterstützen. Wir ernten, was wir säen!

Gestern (06.11.2017) hörte ich eine gute Predigt von Olaf Latzel aus Bremen, die vor zwei Jahren für Aufruhr in Deutschland sorgte. Inhaltlich dreht es sich um die Reinigung der Kirche und das Verhalten von Christen gegenüber Religionen. Diese Rede erinnerte mich an Missstände, die bis heute in der Schweiz herrschen. So gibt es reformierte Pfarrer, die eine Ausbildung als Yogalehrer absolvieren und ihre spirituellen Irrlehren aus Fernost ins landeskirchliche Rahmenprogramm einbauen. Gleichzeitig versuchen katholische Bischöfe, den Islam mit dem Christentum zu verbinden. Grundsätzlich ist Mohammad nicht mit Jesus kompatibel und Gott verabscheut jegliche Art von Götzendienst – siehe Jesaja 44, 6-20.

Heute (07.11.2017) erhielt ich eine Nachricht von Gebet für die Schweiz. Darin werden Christen aufgefordert zur ersten Liebe (Jesus Christus) zurückzukehren und gemeinsam eine Einheit zu bilden – ohne Rücksicht auf Denominationen und Traditionen. Gottes Sohn ist der einzige Weg zum Vater im Himmel und ausschliesslich dessen Tod am Kreuz tilgt unser Sündenregister. Lasst uns die rettende Botschaft verkünden und Menschen in die Nachfolge Jesu führen.

Ausserdem warnte der aktuelle Gebetsbrief vor dem ersten deutschsprachigen Hexenmuseum, welches 2018 im Schloss Liebegg (Kanton Aargau) eröffnet werden soll. Das Sortiment des dazugehörigen Ladens besteht unter anderem aus magischen Amuletten, verfluchten Kerzen und Zauberbüchern. In diesem Zusammenhang empfehle ich das Zeugnis der ehemaligen Hexe Beth Eckert, die durch Gottes Kraft aus den Fängen Satans befreit wurde…

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