Radiosendung über Heilung und der Jugendliche mit dem gebrochenen Herzen

Was ist die wichtigste Entscheidung im Leben eines Menschen? Der Bund mit Jesus Christus. Wer an den Sohn Gottes glaubt, legt bisherige Verhaltensmuster ab und nimmt die Vergebung am Kreuz persönlich in Anspruch. Der himmlische Vater wartet mit offenen Armen auf seine verlorenen Kinder. Bereue deine Sünden, lasse dich im Wasser taufen und empfange den Heiligen Geist – siehe Apostelgeschichte 2,38!

Am Donnerstag (09.11.2017) besuchte ich am Nachmittag das Fitnesscenter in Winterthur. Auf dem Weg begegnete ich, in der Nähe einer Haltestelle, zwei Glaubensbrüdern mit unterschiedlichen Hintergründen. Der eine ist Sänger und der andere schreibt Gedichte. Interessanterweise dachte ich während der Fahrt im Bus über die Einheit unter Christen nach. Die Nachfolger von Jesus sollten in allen Nationen eine schlagkräftige Truppe bilden, damit sie einander helfen und gemeinsam gegen den Feind vorgehen – aber nicht auf Kosten der Wahrheit. Ausserdem sprachen wir über das Wort Tradition. Es kommt aus der lateinischen Sprache und meint die Weitergabe von Lehren und Bräuchen. Je nach Inhalt ist das gut oder schlecht.

Danach begann ich mit dem Training. Am Schluss kam eine Glaubensschwester auf mich zu und betete für die bevorstehende Mission in Zürich – im Vorfeld informierte ich sie über den Stand der Dinge. Wunderbar.

Nachdem ich beim Hauptbahnhof angekommen war, traf ich meine Frau und die Kinder. Ausserdem wartete auch Nino am Zielort. Er erzählte mir, dass Leute aus dem Hauskreis für uns beteten. Super! Gemeinsam mit meinem Bruder in Christus startete ich den Einsatz. Wir verkündeten das Evangelium und beteten für ausgewählte Menschen. Die ersten Gespräche verliefen eher holprig. Dennoch konnten wir einzelne Samen der Hoffnung platzieren. So redeten wir vor einer Apotheke mit drei Geschäftsmännern und ich sagte, dass Jesus der beste Berater ist. Beim Taxistand war ein Fahrer offen, ein anderer attackierte uns verbal.

Einige Schritte weiter diskutierten wir in der Nähe der Rolltreppe mit einem Moslem. Er meinte, die Bibel sei gefälscht und ich fragte, wo denn das Original ist. Grundsätzlich ist es so, dass Mohammad weder im Alten noch im Neuen Testament namentlich erwähnt ist. Dennoch finden wir eine spannende Stelle, die vor falschen Propheten warnt, welche verkünden, dass Jesus Christus nicht der Sohn Gottes ist – siehe 1. Johannes 2, 22-23!

Plötzlich tauchte Christoph auf und erzählte uns ein wunderbares Zeugnis. Er meldete sich ebenfalls für den Dienst, aber wollte sich später unserem Team anschliessen. Jedenfalls erzählte unser Glaubensbruder, dass er im Untergeschoss des HB ausgestiegen sei und Jesus fragte, wo ich bin. Der Heilige Geist führte ihn mit präzisen Richtungsangaben direkt zu uns – Halleluja!

Im Shopville trafen wir einen jungen Mann, der sich an diesem Tag von seiner Freundin getrennt hatte. Ich sagte ihm, dass er sein Leben niemals auf Menschen bauen darf. Jesus ist das einzige tragfähige Fundament. Christus ist der Fels und will uns die Ewigkeit schenken. Während dem Gespräch erzählte Christoph sein Zeugnis und ich betete, dass Gott ihn mit seiner Liebe berührt.

Auf zwei Massagestühlen sassen Jugendliche. Wir verkündeten ihnen die gute Nachricht. Einer von ihnen stammte aus Tibet, hörte in seiner Kindheit von Buddha und bezeichnet sich heute als Satanist. Ich sagte ihm, dass sein dunkler Meister ein Lügner, Mörder und Dieb ist. Ausserdem werden der Teufel und seine Kumpanen in die Hölle geworfen – siehe Offenbarung 20, 7-10. Ich erzählte ihm, dass Gott ihn liebt und Luzifer ihn hasst. Sein Kollege wurde gegen Ende des Gesprächs nachdenklich.

Vor der Bahnhofskirche sprachen Nino und ich mit zwei Männern über Jesus. Einer von ihnen litt an chronischer Schizophrenie und bekam von der Schulmedizin die Antwort, dass diese Krankheit nicht heilbar sei. Gott ist grösser als jede Diagnose und der HERR ist der beste Arzt – siehe Lukas 1,37. Ich gab ihm meine Visitenkarte und ermutigte ihn.

Bei einem Restaurant entdeckte Christoph einen Mann. Auf seinem Tisch lag ein Buch über Heilung. Es stellte sich heraus, dass er für einen Radiosender arbeitet und gerade eine Sendung zum Thema «Heilung» vorbereitete. Im Verlauf der Konversation spürte der freischaffende Journalist eine Wärme und bemerkte, dass seine bisherige Meinung auf einer intellektuellen Ansicht beruht. Nun möchte er gerne ein Interview mit Christoph machen. Wir freuten uns alle über die geniale Führung.

Wenige Meter davon entfernt, kamen wir mit Moslems aus Bangladesch ins Gespräch. Sie stellten uns Fragen und freuten sich, als wir von Jesus erzählten. Christoph gab ihnen den Tipp, dass sie Gott persönlich fragen sollten, was die Wahrheit sei – siehe Jeremia 29, 13-14:

«Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR, und will eure Gefangenschaft wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, wohin ich euch verstossen habe, spricht der HERR, und will euch wieder an diesen Ort bringen, von wo ich euch habe wegführen lassen.»

In der Nähe der öffentlichen Toiletten entdecken wir drei Moslems aus Afghanistan, die auf einer Steinbank sassen. Einer von ihnen hatte seit über einer Woche Schmerzen (Stufe 10 von 10) am rechten Fuss. Nino legte ihm mehrmals die Hände im Namen von Jesus auf die betreffende Stelle. Zwischendurch erhob er sich von seinem Platz und testete das Ergebnis. Dabei spürte er immer weniger von seinem Leid. Am Ende konnte er das Problem nicht mehr lokalisieren. Wir sagten ihm, dass Jesus ihn geheilt hat und er die Bibel lesen soll.

Am Ende unserer Operation trafen wir einen ehemaligen Arbeitskollegen von Nino. Scheinbar hatte er kürzlich einen Artikel in einem wissenschaftlichen Magazin gelesen, welches versucht die Entstehung des Universums zu erklären. Wir durften ihn auf den Schöpfer von Himmel und Erde hinweisen…

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