Stalin John Manuel: Im Dschungel Indiens das Evangelium verkünden

Nach seiner Bekehrung zu Jesus Christus begann für John das grösste Abenteuer seines Lebens. Der 38-Jährige wuchs in Tamil Nadu auf. Mehr als 70 Millionen Einwohner gehören zum Bundesstaat, der im Süden Indiens zu finden ist. 2008 beauftragte Gott ihn und seine Frau Monica sich um die Kinder des lokalen Armenviertels in Tambaram zu kümmern. Unter einem so genannten Niembaum begannen sie mit einer Sonntagsschule. Die Blätter der bekannten Pflanze fungierten als Dach. Anfangs nahmen fünf Jugendliche am Unterricht teil. Innerhalb von drei Wochen veränderte der HERR das geistliche Klima und über 50 Kinder feierten gemeinsam fröhliche Gottesdienste.

Gemeinsam mit zwei Glaubensbrüdern besuchte John die Eltern der Sprösslinge und erklärte ihnen das Evangelium. Plötzlich hörten die Anwohner mit der Verehrung von Götzenfiguren auf und zeigten Interesse an der unkonventionellen Aktion der Christen. Trotz vielen Problemen und Anfeindungen entwickelte sich der Dienst des Ehepaars zu einem Segen. Weder Zauberei noch hasserfüllte Proteste stoppten die Mission. Im Gegenteil. John und seine Mitstreiter begannen für die Kranken zu beten und Dämonen auszutreiben. Ausserdem zeigten sie auf einem Projektor den berühmten Jesus-Film und veranschaulichten in künstlerischen Darbietungen Inhalte aus der Bibel. Zwei Jahre danach übernahm der örtliche Pastor die Verantwortung und kümmerte sich um die Menschen.

Anschliessend wurde John vom HERRN in eine intensive Zeit des Fastens und Betens hineingeführt. Er bekam eine grosse Liebe für seine Nation und betete von Herzen für die Rettung der Bevölkerung. Gott schenkte ihm einen weiteren Durchbruch und er richtete in seinem Haus einen Gebetsraum ein. Dort kamen zweimal im Monat mehr als 50 Leute zusammen, um für das Land zu beten.

Das Ergebnis war, dass Gott mehrere Einsatzgebiete in drei indischen Bundesstaaten (Gujarat, Orissa, Maharastra) offenbarte. John und Monica leiten heute den Dienst «Mahanaim Prayer Fellowship Ministries», der abgelegene Schauplätze mit dem Evangelium erreichen will. Die Verse aus 1. Korinther 1,27 und Psalm 4,4 bilden das Fundament. Insbesondere die Stämme, die sich im Urwald aufhalten und schwierig zu kontaktieren sind, möchte man durch Gottes Kraft transformieren. Mit Jeeps, Motorrädern und zu Fuss sind die Botschafter des Lichts unterwegs.

An jedem Ort vernetzte sich John mit einem christlichen Projekt und begann eine Zusammenarbeit mit ausgewählten Glaubensgeschwistern. Die Früchte dieser übernatürlichen Einheit können sich sehen lassen. Unzählige fanden zum Glauben an Jesus Christus. Der Familienvater reist mehrmals pro Jahr von der Schweiz nach Indien und hilft seinen Brüdern und Schwestern bei der Verkündigung von Gottes Königreich. Es werden unter anderem Bibeln verteilt, Personen getauft und Veranstaltungen durchgeführt. Ebenso gehören die Förderung von über einem Dutzend Missionaren und der Bau von einfachen Gebäuden, welche als Versammlungsort fungieren, zum Pflichtenheft. Insgesamt sind drei Organisationen an das Netzwerk angeschlossen. Wer Stalin John Manuel und seine Partner unterstützen will, meldet sich direkt bei ihm.

«Shalom Ministries» befindet sich in Gujarat und wird von Devadass (57 Jahre) betreut. Er lernte drei Sprachen, um die Eingeborenen mit der Heilsbotschaft aus dem Himmelreich in Berührung zu bringen. Gemäss verfügbaren Zahlen entschieden sich in 25 Jahren mehr als 100’000 Leute für Jesus Christus. Ausserdem baute man über 660 Kirchen, die teilweise mitten in der Wildnis stehen.

«Living Bread of India» befindet sich in Orissa und wird von Sevak (35 Jahre) betreut. Der ehemalige IT-Spezialist folgte dem Ruf Gottes und bringt heute die gute Nachricht zu den Leuten, die vom inländischen Kastensystem unterdrückt werden. In dieser Region werden Christen stark verfolgt. So wurden beispielsweise 1999 der Evangelist Graham Staines und seine beiden Söhne von einem wütenden Mob getötet.

«Sword of the Lord Ministries» befindet sich in Maharastra und wird von Ravi Balan (51 Jahre) betreut. Auch er wagt sich in Gebiete, denen Christen bisher wenig Beachtung schenkten und hat vor allem das Volk der Gond auf dem Radar. Gottes Liebe ist grenzenlos…

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