Segensreiche Gemeinschaft, Einsatz in Seen und das Problem mit der Billag

Ich erlebe es immer wieder, dass Gott in den Alltag spricht und mich mit unterschiedlichen Menschen zusammenbringt. Obwohl ich nicht regelmässig eine «Kirche» besuche, treffe ich Christen an verschiedenen Orten. In diesen Momenten tauschen wir Eindrücke aus, motivieren oder korrigieren uns – siehe Matthäus 18,20!

Am letzten Freitag (10.11.2017) besuchte ich ein Restaurant in Winterthur und traf einen Glaubensbruder. In der Nähe von dem Tisch, wo meine Familie einen Platz fand, stand plötzlich eine Frau auf und verabschiedete sich. Es handelte sich um eine Nachfolgerin von Jesus. Obwohl sie gerade gehen wollte, erzählte sie einen Teil von ihrem Zeugnis mit Gott. So wurde sie von zwei Krankheiten übernatürlich geheilt und freute sich, dass wir uns begegnet sind. Ausserdem meinte sie, dass an diesem Tisch noch eine andere gläubige Frau war.

Kurze Zeit später entdeckte ich unseren Bruder in Christus. Es handelt sich um einen Juden, der eine wunderbare Erfahrung mit dem Heiligen Geist gemacht hat und jetzt ein Christ ist. Nachdem wir eine Mahlzeit bestellt hatten und essen wollten, sprach ich ein kurzes Gebet. Im Verlauf unseres Gesprächs meldete sich ein älterer Mann zu Wort, der neben uns sass. Es handelte sich um einen pensionierten Pfarrer aus der Landeskirche, der nach wie vor im Weinberg des HERRN arbeitet. Er sagte uns, dass er ebenfalls ein Gebet sprach, bevor er mit der Mahlzeit begann. Laut seiner Aussage besitzt er einen Gürtel vom CVJM, der die Worte Jesu aus Johannes 17,21 thematisiert.

Als wir das Gebäude verlassen hatten und einen Kollegen besuchen wollten, um ihm das Evangelium weiterzugeben, trafen wir einen Mann, den ich aus dem Fitnesscenter kenne. Er hatte ein Buch von Torben Søndergaard dabei, das er kürzlich gekauft hatte. Es ging um die Reformation der Kirche. Ich bin fasziniert von Gottes Timing.

Am Donnerstag (16.11.2017) machte ich einen Einsatz mit Lukas Stolz und erkundete die Region im Stadtteil Seen. Bei einer Kreuzung trafen wir einen Mann, der seit langer Zeit Schmerzen im Knie hatte. Laut Diagnose des Arztes handelte es sich um eine Arthritis, welche durch eine Wachstumsstörung ausgelöst worden war. Lukas legte ihm die Hand im Namen von Jesus auf die betreffende Stelle. Nach mehreren Gebeten spürte er eine Wärme und das Leiden ging zurück. Wir erklärten ihm das Evangelium. Halleluja!

Ein paar Schritte davon entfernt, befand sich eine katholische Kirche. Wir gingen hinein und sprachen zwei Leute an, die gerade mit Reparaturarbeiten beschäftigt waren. Scheinbar hatten sie Probleme mit der Beleuchtung. Jedenfalls litt einer von ihnen an Schmerzen im Rücken und ich durfte für ihn beten. Lukas hinterliess die Visitenkarte seines Projekts.

In der Nähe einer Sporthalle entdeckten wir zwei Männer, die bei frostigen Temperaturen auf dem Trottoir miteinander redeten. Wir klinkten uns in die Diskussion ein und wiesen auf Jesus hin. Im Verlauf der Konversation öffneten sie ihre Herzen. Wunderbar! So ging es unter anderem um den freien Willen, der Gott jedem Menschen gegeben hat. Unser himmlischer Vater hat keine Roboter konzipiert, sondern lebendige Wesen aus Fleisch und Blut. Deshalb ist es wichtig, dass wir eine bewusste Entscheidung für das Kreuz treffen und an den Rettungsplan von oben glauben.

In dieser Woche erhielten wir eine Rechnung von der Billag. Das berühmt-berüchtigte Unternehmen wurde vom Bund beauftragt, die Gebühren für den Radio- und TV-Empfang einzukassieren. Das Volk bezahlt pro Jahr über eine Milliarde Franken für den fragwürdigen Service. Den grössten Teil des Geldes erhalten die helvetischen Nationalsender, der Rest geht an die regionalen Sender. Was machen die Verantwortlichen mit dieser gigantischen Summe?

Wenn man sich die Programmführer mit den Sendungen durchliest, taucht eine Menge Schrott auf, der einen schlechten Einfluss auf die Bevölkerung hat. Würde man täglich mindestens eine biblische Predigt von einem geisterfüllten Menschen und ein Erlebnis mit Jesus in drei Landessprachen übertragen, sähe ich Potenzial. Wir haben keinen Fernseher, aber ich vermute, dass praktisch niemand über Gottes Wort spricht – obwohl die Schweiz starke christliche Wurzeln hat und berühmte Reformatoren die Geschichte geprägt haben. Dennoch werden die Bürger gezwungen, einen finanziellen Beitrag zu leisten…

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