Das kaputte Knie im Stadtpark und der Zeitmesser für das Gebet

Die Kommunikation mit Gott ist überlebenswichtig. Jesus gibt seinen Schülern den Tipp, niemals das Gebet zu vernachlässigen und die Sorgen des Alltags in die Hände des HERRN zu legen. Weniger Diskussionen mit Erdenbürgern ermöglichen mehr Zeit für Gespräche mit dem himmlischen Vater. Das Ergebnis sind starke Christen, die keine Angst vor der Zukunft haben müssen und mutig vorangehen – siehe Lukas 21, 34-36!

Am Freitag (17.11.2017) besuchte ich mit meiner Familie den Jüngerschaftsabend in der Arche. Obwohl ich kein Mitglied dieser Gemeinde bin, empfinde ich die Events als erbaulich. Es werden Christen ermutigt, Lobpreis gemacht, Bibelstellen besprochen und Zeugnisse erzählt. So hörte ich, dass vier Moslems in einer Tankstelle von Jesus erfuhren. Während dieser Begegnung empfingen sie Heilung am Körper und böse Geister fuhren aus. Halleluja!

Am Samstag (18.11.2017) machte ich einen Einsatz mit Stefan in Winterthur. Unser Startpunkt war der Pavillon hinter dem Supermarkt. Mein Glaubensbruder wurde im Sommer dieses Jahres im Wasser getauft und ist seit Jahren gläubig. Er hatte einen Zeitmesser dabei, der mit einem Vibrationsmotor ausgerüstet ist und mehrmals pro Stunde einen Alarm auslöst. Das Gerät erinnert ihn daran, Gott zu loben und im Gebet zu bleiben. Natürlich brauchen wir keinen Timer, um eine Liebesbeziehung mit dem Schöpfer zu pflegen. Dennoch motivierte mich die skurrile Idee, die Verbindung mit dem Himmel zu intensivieren.

Im Verlauf des Nachmittags sprachen wir mit unterschiedlichen Leuten und thematisierten das Evangelium. So trafen wir im Stadtpark einen Mann aus Ungarn, der sich beim Fussball das Knie verletzt hatte. Laut seinen Aussagen litt er seit fünf Jahren an diesem Problem. Stefan legte ihm seine Hand auf die betreffende Stelle und betete für Heilung. Anschliessend erklärte ich Gottes Rettungsplan und verwendete dazu eine Skizze, welche das Kreuz als Brücke zwischen Gott und Mensch darstellt.

Vor dem Schulhaus begegneten wir einem älteren Ehepaar. Während der Konversation zeigte sich, dass die Frau eine Beziehung mit Jesus hat. Ihr Mann ist ein Katholik und wollte nicht mit uns reden – er spazierte davon und verweigerte das Gespräch. Interessanterweise meinte sie, dass in besagter Landeskirche der Glaube eine untergeordnete Rolle spiele. Wir beteten kurz für ihren Partner und verabschiedeten uns.

In der Nähe des ausgetrockneten Teiches kamen wir mit zwei Jugendlichen ins Gespräch. Der eine bezeichnete sich als Atheist und der andere wurde in der Schule mit den Ritualen der katholischen Kirche konfrontiert. Wir ermutigten ihn, die Nachfolge Jesu anzutreten und nicht auf Religionen zu bauen.

Während der Mission erzählte mir Stefan von einem Arzt aus Deutschland, der nach einem Gottesdienst gesund wurde und nun für seine Patienten betet. Seine Praxis verwandelte sich quasi in eine Kirche. Früher schwörte dieser Mann auf die Schulmedizin und experimentierte mit Esoterik. Heute folgt er Jesus Christus und erlebt übernatürliche Heilungen. Die bisherige Bilanz kann sich sehen lassen: Gelähmte erheben sich aus Rollstühlen, Krebs verschwindet und Dämonen fahren aus. Inzwischen hat der gläubige Doktor an verschiedenen Orten spezielle Räumlichkeiten für seinen segensreichen Dienst in Betrieb genommen. Es bleibt zu hoffen, dass sich zukünftig das helvetische Gesundheitswesen an den heilsamen Richtlinien aus dem Himmelreich orientiert…

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