Team Jesus absolviert Einsatz in Bregenz und tauft zwei Brüder

In einem Krieg ist es notwendig, dass alle Teile einer Armee miteinander kooperieren. Wenn Bodentruppen vorrücken und Land einnehmen, werden sie von der Luftwaffe unterstützt. Zudem braucht es im Hauptquartier gute Strategen. Ebenso wichtig sind Soldaten, die im Hintergrund operieren und die Ausrüstung bereitstellen. Sobald Christen verstehen, dass sie eine globale Einheit bilden und gemeinsam im Auftrag des Himmelreichs agieren, entstehen schlagkräftige Teams. Wichtig ist, dass der Heilige Geist die Führung übernimmt – siehe 1. Korinther 12!

Am Sonntag (07.01.2018) reisten Stéphane und ich mit dem Zug nach Sankt Margrethen. Im Vorfeld trafen wir beim Bahnhof in Winterthur einen jungen Mann, dem ich schon mehrmals von Jesus erzählt habe. Als mein Glaubensbruder ihm empfahl, eine Bibel-App auf das Mobiltelefon zu installieren, lud er das betreffende Programm während unseres Gesprächs herunter. Diese Begegnung ist zustande gekommen, weil ein Tag zuvor ein Autounfall (siehe Bericht auf superkraft.ch) passierte und wir die Bahn nehmen mussten.

In Sankt Margrethen trafen wir Urs Fausch und redeten über den bevorstehenden Einsatz. Dabei hatten wir auch prophetische Eindrücke, welche sich später bestätigten. Nun möchte ich auf das wunderbare Zeugnis unseres Glaubensbruders eingehen und ein Beispiel von der Allmacht des himmlischen Vaters hier erwähnen.

Nach der schrecklichen Diagnose eines Arztes, die einen Gehirntumor offenbarte, zog sich Urs allein in eine Berghütte zurück. Dort begegnete er Jesus und entdeckte die Bedeutung des Abendmahls in einer neuen Form. Es handelt sich um einen kraftvollen Bund zwischen Gott und den Menschen. Urs spürte, dass er über weitere Dinge in seinem Leben Busse tun musste. Einige Tage danach folgte abermals ein Wunder. Die Untersuchung im Kantonsspital Sankt Gallen ergab, dass das Geschwür in seinem Kopf verschwunden war.

Aktuell ist Urs mit seinem Wohnmobil unterwegs und verkündet das Evangelium an vielen Orten. Zudem verteilt er Bibeln, betet für Kranke, tauft Personen und besucht Gemeinden. Wer diesen wertvollen Dienst unterstützen möchte, kontaktiert ihn via E-Mail (urs.fausch@gmx.ch) und formuliert sein Anliegen.

An diesem Nachmittag ging es darum, zwei Brüder aus Bosnien zu taufen. In der Vergangenheit fanden Treffen mit Urs statt, in denen er sie auf diesen Tag vorbereitete. Wir freuten uns auf die Mission und fuhren nach Bregenz. Übrigens, im Fahrzeug befand sich eine grüne Regentonne, die wir im Badezimmer der Täuflinge aufstellten und mit Wasser füllten.

Spannend fand ich die übernatürlichen Träume, Angriffe und Visionen, welche die beiden Männer hatten. Einer von ihnen sah ein helles Licht und spürte die Liebe Gottes. Der andere war von einem Dämon attackiert worden. Der ältere Bruder erzählte uns, dass er vier Säcke mit okkulten Materialien entsorgte. Dazu gehörten Talismane, Bücher und Götzen. In der Apostelgeschichte 19 (siehe Verse 18-20) lesen wir, dass die Gläubigen, welche sich früher mit Zauberei beschäftigt hatten, ihre Schriften verbrannten.

Bevor die Taufe stattfand, thematisierten wir diverse Punkte aus der Bibel und sprachen über unterschiedliche Erfahrungen mit Gott. So schilderte Stéphane seine eindrückliche Geschichte mit Jesus, der ihn aus seiner Drogensucht befreite. Eines Tages kamen zwei Christen auf den Platzspitz und beteten für ihn. Einer von ihnen sagte, Gott habe ihn geschickt. Kurze Zeit später war Stéphane frei von dieser diabolischen Bindung. Halleluja!

Stark beeindruckt war ich von der Busse, welche der ältere Bruder ablegte. Unter Tränen bereute er seine Sünden vor Gott und bekannte an diesem Nachmittag seine Schuld. Urs und ich hörten zu. In der Zwischenzeit machte Stéphane einen Spaziergang mit dem jüngeren Bruder und führte das Bussgespräch.

Ich sagte ihnen, sie werden heute nicht in eine Kirche, sondern ins Himmelreich hineingetauft. In Römer 6 steht unter anderem, dass wir mit Jesus im Wasser sterben und mit Jesus zum neuen Leben aufstehen. Die Macht der Sünde ist gebrochen. Wenn wir den Heiligen Geist empfangen, werden wir eine neue Kreatur und sollen in dieser Freiheit agieren.

Ausserdem erkundigte sich Urs über mögliche Gemeinden in der Region, welche die beiden Brüder aufnehmen. Jedenfalls kamen wir zum Schluss, dass Gott sie zum richtigen Ort bringen wird. Ich hatte den Eindruck, dass der ältere der beiden Brüder in Zukunft einen Hauskreis oder eine Hauskirche leitet. Urs bestätigte diese Aussage.

Grundsätzlich ist es so, dass Christen in der Erkenntnis des HERRN wachsen und darauf achten müssen, gute Nahrung für ihre geistliche Entwicklung zu konsumieren. Ich erwähnte, dass die Nachfolge Jesu ein Kampf, aber das grösste und beste Abenteuer ist, das wir jemals erleben können.

Nach unserer Konversation und den Gebeten taufte Urs den älteren Bruder in der Regentonne. Anschliessend legten wir die Hände auf, beteten um den Heiligen Geist und wiesen feindliche Mächte weg. Dabei kam es zu einer sichtbaren Manifestation, in Form einer auffälligen Atmung.

Gemäss den Aussagen des älteren Bruders vibrierten während der Taufe seine Hände und füllten sich mit den Worten, die wir aussprachen. Danach hörte er eine Stimme, die ihm sagte, dass er diese Worte in sein Herz nehmen soll. Auf die Frage von Urs, wie er sich nun fühle, sagte er: «Wie neu geboren». Zudem sei eine riesige Last von ihm abgefallen – Gott sei Dank!

Später durfte der ältere Bruder seinen jüngeren Bruder taufen und wir baten Gott abermals um den Heiligen Geist. Dabei fiel mir die Autorität auf, die der ältere Bruder empfing und sogleich anwendete. In der Bibel steht, dass Christen den Auftrag haben, das Evangelium zu verkünden, Menschen zu taufen, böse Geister auszutreiben und für Kranke zu beten.

Der jüngere Bruder sagte nach der Taufe, dass er sich frei und super fühle. Wir freuten uns über das herrliche Ergebnis. Jesus ist Sieger!

Nach unserem Einsatz genossen wir eine feine Mahlzeit in einem türkischen Restaurant neben dem Bahnhof in Sankt Margrethen. Danach begaben wir uns auf die Rückreise. In Winterthur trafen wir beim Bahnhof einen Mann, der uns scheinbar kannte und auf der Suche nach seinem verlorenen Hausschlüssel war. Wir beteten für das Problem und ich sagte ihm, dass der wichtigste Schlüssel Jesus sei, weil wir nur durch Christus Zugang ins Himmelreich erhalten…

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