Die Wölfe, das Gegenmittel und der Garten Eden

Sakrale Gebäude und religiöse Würdenträger sind kein Garant für Gottes Anwesenheit. Nicht jeder Pfarrer hat den Heiligen Geist und nicht alle Kirchen stehen in der Wahrheit. Viele kennen den berühmten Spruch mit dem Wolf im Schafspelz. Jesus Christus ist der Urheber dieser Aussage und warnt vor falschen Propheten. Satans getarnte Mitarbeiter versuchen Menschen mit Lügen vom Kreuz wegzulocken und ins Abseits zu befördern – siehe Matthäus 7,15!

Passend zum Thema möchte ich ein Beispiel erzählen. In der Vergangenheit nahm ich an einer Beerdigung teil und hörte eine Predigt dazu. Leider musste ich feststellen, dass der verantwortliche Priester biblische Grundlagen verdrehte. So nahm er Bezug auf einen Satz aus dem Johannes-Evangelium (siehe Kapitel 14,2) und vermittelte den Zuhörern, dass sie gerettet seien und die Ewigkeit im Himmelreich verbringen. Liest man ein paar Verse davor, wird klar, dass Jesus diese Rede an seine Nachfolger gerichtet hatte. Wer die Bibel studiert, findet heraus, dass der Glaube an Gottes Sohn und dessen Erlösungswerk eine Voraussetzung für die Versöhnung mit dem HERRN ist. Die Umkehr vom falschen Weg und die Taufe im Wasser sind Konsequenzen dieser Entscheidung. Wer seine Schuld nicht bereut, bleibt unter dem Fluch der Sünde.

Am Montag (08.01.2018) machte ich einen Spaziergang mit meinem Sohn. Im Zentrum von Winterthur redete ich mit diversen Passanten über die frohe Botschaft und thematisierte auch die Hölle. Obwohl einige Schmerzen hatten, wollte niemand ein Gebet. Grundsätzlich gibt es Tage, an denen man das Wort Gottes sät, aber auf den ersten Blick keinen Erfolg sieht. Dennoch möchte ich alle Geschwister in Christus ermutigen, beim guten Hirten dranzubleiben und den segensreichen Auftrag im Alltag zu leben. Halleluja!

Am Dienstag (09.01.2018) besuchte ich das Fitnesscenter. Auf dem Weg zum Zielort kam ich mit unterschiedlichen Fussgängern in Kontakt. So durfte ich für eine ältere Frau beten, die Probleme mit der Hüfte hatte. Beeindruckend verlief die Konversation mit einer jungen Frau, die ich als Atheistin bezeichnen würde und trotzdem offen war. Jedenfalls bat ich Gott um eine Berührung mit dem Heiligen Geist. Sie dachte zuerst, dass es an meiner Präsenz liegt, aber ich wies sie auf Jesus hin.

Während des Gesprächs erzählte ich ihr ein Gleichnis, das mir aufgrund ihrer Aussage zum Thema Fanatismus in den Sinn kam. Hier die ausführliche Fassung: Was würdest du tun, wenn alle Leute um dich herum an einem Virus sterben und du das Gegenmittel hast? Das Evangelium ist die einzige Lösung gegen die tödlichen Folgen der Sünde. Christen sind berufen, diese übernatürliche «Medizin» an ihre Mitmenschen weiterzugeben.

Zum Schluss möchte ich noch erklären, weshalb ich diesen Beitrag mit dem Foto einer Pflanze illustriert habe. Das Bild knipste ich während des Aufenthalts in einem Winterthurer Einkaufstempel im Dezember 2017. Wer den Zettel genauer anschaut, der an dem Holzstab hängt, entdeckt einen interessanten Zusammenhang. Einerseits spielt die Bezeichnung «Eden Collection» mit einem biblischen Faktum. Andererseits suggerieren die Worte «Made by Nature», dass die Schöpfung sich selbst erschaffen hat. Der Hochmut war der Grund für den Fall des Menschen im paradiesischen Garten…

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