Wunderschöne Aquarien, aggressive Verwandte und grüner Star

Wer Jesus folgt, gerät automatisch ins Visier des Widersachers. Als ich begann, meinen bisherigen Lebenswandel in Frage zu stellen, reagierte das Umfeld. Einige halten mich für verrückt und erzählen Lügen über mich. Andere verfluchen oder bedrohen mich und wollen mir einen Maulkorb verpassen. Grundsätzlich ist es so, dass Christen im Alltag mit Feindkontakt rechnen müssen. Der Teufel ist bekanntlich der Fürst dieser Welt und hetzt seine Knechte gegen die Kinder des Lichts auf. Liebe Geschwister in Christus, freut euch in solchen Momenten, weil ihr das Privileg habt, für die Wahrheit zu leiden – siehe 1. Petrus 4!

Der Heilige Geist führt Botschafter von Gottes Königreich aus jeder Sklaverei. Lasst uns deshalb mutige Schritte tun und das alte Leben komplett loslassen. Früher konsumierte ich Pornos, liebte Killerspiele und hörte dekadente Musik. Heute distanziere ich mich von allen Dingen, die das geistliche Wachstum blockieren. Dazu gehört auch der Totenkult. Seit geraumer Zeit beobachte ich diese Fehlentwicklung, welche selbst im Christentum verbreitet ist. In der katholischen Kirche betet man für Verstorbene oder zündet Kerzen für die Toten an. Andere pilgern regelmässig auf den Friedhof und stellen so genannte Grablichter auf, um sich mit den Leblosen zu verbinden. Ich distanziere mich von diesen heidnischen Ritualen und lebe mit Perspektive Ewigkeit.

Jesus Christus ist mein Retter und ich glaube, dass mein HERR den Tod besiegt hat. Wiedergeborene Christen leben aus der Kraft der Auferstehung (siehe 1. Thessalonicher 4, 13-14) und haben eine lebendige Hoffnung. Deshalb müssen wir uns nicht mit morbiden Traditionen oder falscher Traurigkeit herumschlagen. Übrigens, weil sich meine Familie zukünftig von jeglicher «Grabpflege» fernhalten will, wurde ich von Leuten aus der Verwandtschaft auf hinterhältige Art und Weise attackiert. In Matthäus 8 (Vers 22) spricht Jesus zu einem seiner Schüler:

«Folge du mir, und lass die Toten ihre Toten begraben!»

Am Donnerstag (11.01.2018) machte ich mit meiner Frau und den Kindern einen Ausflug in den Zürcher Zoo. Dabei erlebten wir grossartige Dinge. Nebst dem Betrachten von wunderschönen Aquarien und der niedlichen Pinguin-Parade zählte die feine Mahlzeit vor dem neuen Elefantenpark zu den Höhepunkten. Insbesondere den Aufenthalt bei den vielen bunten Fischen empfand ich als wohltuend, weil ich mit meinem Sohn die Facetten von Gottes Schöpfung in aller Ruhe beobachten durfte.

Natürlich geht es bei superkraft.ch in erster Linie darum, Glaubensgeschwister zu ermutigen und Ungläubige für das Himmelreich zu gewinnen. Deshalb möchte ich jetzt ausgewählte Ereignisse erwähnen, die auf der Hin- und Rückreise stattfanden.

Vor dem Bahnhofsgebäude in Winterthur traf ich eine ältere Frau, die an einer Sehschwäche litt. Während der Konversation stellte sich heraus, dass sie von einem grünen Star und anderen «Irrlichtern» geplagt wurde. Jedenfalls durfte ich für sie beten und legte ihr meine Hände auf den Kopf und die Augen. Plötzlich begann sie zu weinen und war sichtlich ergriffen. Nach meinem Empfinden spürte sie die Präsenz des Heiligen Geistes. Laut eigenen Aussagen glaubte sie früher an Gott. Später kühlte die übernatürliche Beziehung aufgrund von Schicksalsschlägen ab. Bis dato versucht sie sich selbst zu helfen. Ich erwiderte, dass wir verloren sind ohne Jesus. Besonders freute mich, dass sie Fragen stellte und ich die Allmacht des HERRN bestätigten konnte. Der König aller Könige befreite und heilte mich. Halleluja!

In der Nähe des Zoos begegneten wir einer Frau, die gerade eine Zigarette rauchte. Interessanterweise erklärte ich David am selben Tag, dass diese Glimmstängel nicht gut sind für uns. Prophetisch? Als wir nun bei dieser qualmenden Person vorbeispazierten, kommentierte mein Sohn die Situation und ich klinkte mich in die Szene ein. Genauso kindlich sagte ich, dass Rauchen tödlich sei. Ich kann den genauen Wortlaut hier nicht wiedergeben, aber ich zielte ohne Umschweife auf den Kern des Problems. Zu meinem Erstaunen reagierte sie darauf und erzählte, dass sie von ihrer Sucht loskommen will. Obwohl sie Muslimin war, nahm sie mein Gebet an und ich befahl der Krankheit in Jesu Namen zu gehen. Daraufhin ermutigte ich sie, die angefangene Zigarette zu vernichten. Kurzerhand warf sie das «Gift» auf den Bürgersteig und trat mit ihrem Schuh darauf! Ich motivierte sie, Gott um Hilfe zu bitten und fand in meiner Jackentasche einen christlichen Flyer (Pures Gold) in albanischer Sprache.

Auf dem Rückweg entdeckte ich bei der Zürcher Bahnhofstrasse ein zusammengeknülltes Traktat auf dem Boden. Als ich das Ganze entwirrte, staunte ich, weil der Titel «Wir kommen alle in den Himmel … wirklich!?» lautete. In meinem gestrigen Bericht auf superkraft.ch thematisierte ich genau diese Frage. Im Zug unterhielt sich Caroline mit einer Christin und ich freute mich über die geheimnisvolle Führung…

Wunderbarer Regenbogen und Abenteuer mit der Eisenbahn

Islamophobie und Jagd auf Christen

Rechnung ist bezahlt aber Gnade ist nicht billig und kostete alles