Falsche Theologie beim Bahnhof und Wunder vor dem Migrolino

Es spielt keine Rolle, ob du in sozialen Netzwerken erfolgreich agierst oder nicht! Hauptsache Gott gefällt, was du tust. Aber wie kannst du mit dem himmlischen Vater in Kontakt treten und den Willen des HERRN erkennen? Die Bibel gibt eine klare Antwort darauf. Wenn du glaubst, dass Jesus Christus für deine Sünden am Kreuz gestorben ist, dann kehre um vom falschen Weg und lasse dich im Wasser taufen. Sobald der Heilige Geist dich erfüllt und in deinem Körper wohnt, erhältst du einen königlichen Status. Ausgerüstet mit diesem übernatürlichen GPS, wirst du nicht nur durch den Alltag, sondern bis in die Ewigkeit geführt.

Am Freitag (12.01.2018) reiste ich mit meiner Familie nach Schaffhausen. Dort erwartete uns bereits Nino, der die Lage im Vorfeld sondierte. Mein tapferer Bruder in Christus beauftragte rund zehn Soldaten, die an diesem Nachmittag im Hintergrund für unsere Operation beteten. Ausserdem entdeckte er einen Mann, den wir bei unserem aktuellen Einsatz meiden sollten. Jesus sendet seine Nachfolger in die Schlacht, damit sie verlorene Seelen für Gottes Reich gewinnen und nicht mit dem Feind diskutieren. Deshalb müssen wir nach Leuten des Friedens suchen, die offen sind für das Evangelium. Unsere Waffen sind geistlichen Ursprungs und nur der König aller Könige kann die Herzen transformieren.

Beim Bahnhof kamen wir mit einem jungen Mann ins Gespräch, der eine schlimme Vergangenheit hat. Ich möchte hier nicht alles aufzählen, aber einige Dinge erläutern. Neben einem Aufenthalt im Gefängnis und familiären Problemen verankerte Satan eine falsche Theologie in seinem Denken. Er dachte, dass er für seine Fehler das ganze Leben lang büssen muss und Gott ihm dabei nicht helfen kann. Scheinbar raucht er jeden Tag Marihuana, um seine Schmerzen zu betäuben. Dennoch hörte er uns aufmerksam zu, als wir ihm die gute Nachricht verkündeten und wir freuten uns über diese geheimnisvolle Begegnung. Nino erzählte ihm, wie er sich zu Jesus bekehrte: Durch eine Ehekrise haben er und seine Frau die Liebe des himmlischen Vaters erlebt. Trotz frostigen Temperaturen dauerte unsere Konversation fast eine Stunde und wir durften viele Missverständnisse ausräumen. Offensichtlich wollte der HERR diesen Menschen erreichen und ihn auf den rechten Weg bringen. Am Schluss schenkten wir ihm einen christlichen Flyer und ich schrieb meine Kontaktdaten auf die Rückseite. Bitte betet für ihn!

Danach machten wir eine Pause im Backwerk und genehmigten uns einen heissen Kaffee sowie einen Fruchtsaft. Als Nino auf die Toilette wollte, stand er vor einer verschlossenen Türe. Er musste an die Kasse gehen und die Mitarbeiterin um den Schlüssel bitten. Diese Situation kann man als Gleichnis verstehen. Wenn wir glauben, dass sich Jesus stellvertretend für unsere Sünden (= Dreck) geopfert hat, dann kehren wir um zu Gott und bitten um Vergebung, damit wir befreit werden und den Zugang ins Himmelreich erhalten – siehe Johannes 14,6!

Später redeten wir mit mehreren Personen in der Nähe der Bushaltestelle. Obwohl sie von Schmerzen (Metallplatte im Finger, Krücken & Co.) geplagt wurden, war niemand bereit ein Gebet zu empfangen. Eine Frau fragte uns, ob wir Ärzte seien und ich antwortete, dass wir im Auftrag des grössen Arztes unterwegs sind. Jedenfalls konnten wir diverse Passanten auf Jesus hinweisen und Zeugnisse teilen.

Vor dem Migrolino kamen wir einem Mann aus Syrien ins Gespräch. Er litt seit ungefähr einem Jahr an Schmerzen im Knie, die ihn sogar in der Nacht plagten. Nino legte ihm zweimal die Hand im Namen Jesu auf die betreffende Stelle. Beim ersten Mal spürte er eine Wärme, beim zweiten Mal fühlte er sich besser. Anschliessend war das Leiden verschwunden. Halleluja! Während unseres Dialogs durften wir noch für seinen zweijährigen Sohn beten, der ebenfalls gesundheitliche Probleme hatte, aber nicht anwesend war. Eigentlich wollte er ihm eine Medizin kaufen, bevor wir ihn trafen. Er gab uns die Telefonnummer und wir hoffen, dass Gott die ganze Familie mit seiner gewaltigen Liebe berührt.

Ebenfalls in der Schwertstrasse sprachen wir mit einem Mann, der eine Zigarette rauchte und vor einem Restaurant stand. Ich war total über seine Offenheit erstaunt. Wir durften ihm die gute Nachricht ausführlich weitergeben. Hoffentlich handelt es sich hier um den vierten Boden – siehe Lukas 8, 4-15. Halleluja! Wenige Meter davon entfernt, sprachen wir mit vier Jugendlichen über Jesus. Nino schenkte ihnen die Visitenkarten des Projekts «Gottkennen.ch» und wir verabschiedeten uns. Danach beteten wir für sie. Als ich die Worte (Gott soll ihre Herzen ziehen) aussprach, schalteten sich die Strassenlampen ein.

Beim Mohrenbrunnen erklärten wir einem Mann das Evangelium. Er erzählte uns, dass er manchmal die Heilsarmee besuche. Aktuell macht er einen Spagat zwischen Evolution und Gott. Es gibt eine interessante Dokumentation zum Thema, die auf den Namen «The Atheist Delusion Movie» hört und von Living Waters stammt. Wir ermutigten ihn, den Sinn des Lebens zu ergründen. Während des Gesprächs prüfte er sein Handy, weil ihn jemand erreichen wollte. Ich nutzte die Gelegenheit und sagte ihm, er solle superkraft.ch eingeben und er besuchte die Webseite vor unseren Augen.

Später gingen wir einen Laden, weil Caroline uns informierte, dass dort eine Person arbeitet, die sie kennt. Wir wussten nicht, wie diese Frau aussieht, aber spazierten durch das Geschäft und kamen mit einer Angestellten ins Gespräch. Ich hatte den Eindruck, dass sie bereits mit dem HERRN unterwegs ist und wir ermutigten sie in der Nachfolge.

Vier Jugendliche mit katholischen und orthodoxen Wurzeln trafen wir beim Fronwagplatz. Einer von ihnen sagte, dass er die Firmung hinter sich hatte. Dennoch verneinte er meine Frage, ob er einen Bund mit Jesus habe. Wir erklärten ihnen, dass sie eine persönliche Beziehung mit Gott brauchen. Natürlich gingen wir auf Apostelgeschichte 2,38 ein. Auf den Punkt gebracht: Der Glaube an unseren Heiland ist eine Angelegenheit des Herzens und kann nicht durch die Mitgliedschaft in einer Kirche ersetzt werden.

Nachdem wir im McDonald’s eine leckere Mahlzeit genossen hatten – meine Frau und die Kinder nahmen ebenfalls teil – setzen wir unsere Mission fort. Kaum hatten wir das Gebäude verlassen, fiel Nino ein junger Mann mit Kopfhörern auf, der an eine Hauswand starrte. Obwohl das folgende Gespräch ein bisschen skurril verlief, löste der Name Jesus etwas aus in ihm. Einerseits meinte er, dass es viele «Erleuchtete» in der Geschichte gegeben habe. Andererseits glaubte er, dass der Mensch alles in sich selbst fände. Ich sagte ihm, wenn Jesus gemeinsam mit den von ihm zitierten Persönlichkeiten auf einer Bühne stehen würde, gäbe es Merkmale, die nur Christus hat. Einzig der Messias tilgt unsere Schuld am Kreuz; niemand sonst kann dieses Opfer bringen. Egal, ob Buddha oder Mohammad.

Während unserer Diskussion tauchte eine ältere Frau auf, die sagte, sie habe Jesus im Alter von acht Jahren getroffen und sei in einem muslimischen Land aufgewachsen. Damals wurde sie eingesetzt, um einen Missbrauch in der Schule ans Licht zu bringen. Ausserdem sagte sie, dass nicht alle Menschen Kinder Gottes seien. Diese Aussage basiert auf einer biblischen Grundlage und zeigt, dass wir verlorene Söhne und Töchter sind. Die Umkehr zum himmlischen Vater ist notwendig, damit die übernatürliche Versöhnung stattfinden kann.

In der Wartehalle beim Bahnhof sagte meine Frau, wir sollen noch eine letzte Runde machen. Dabei entdeckten wir eine Gruppe von Jugendlichen. Zwei von ihnen hatten tatsächlich Schmerzen. Nachdem Nino für die Knieprobleme (Stufe 9 von 10) bei einem der jungen Männer gebetet hatte, war das Leid komplett verschwunden. Gott ist gut! Gemäss seinen Aussagen stammte das Problem vom Fussball und plagte ihn seit ein paar Monaten. Als eines der Mädchen hörte, dass wir im Namen von Jesus beten, wollte sie keine Hilfe annehmen und distanzierte sich.

Wir möchten alle Muslime motivieren, die Bibel und den Koran zu vergleichen. Die fünfteilige Filmserie «More Than Dreams» zeigt, wie ehemalige Moslems den Schöpfer von Himmel und Erde erfahren haben.

Bei der Rückreise entdeckte Caroline auf dem Arm unseres Sohnes einen seltsamen Hautausschlag. Wir beteten im Zug für das Problem. In diesem Zusammenhang erzählte Nino, dass er einmal für einen Knaben betete, der eine Warze hatte. Einige Tage später war sie verschwunden – Jesus ist Sieger! Bevor David ins Bett ging, schauten meine Frau und ich nochmals auf seinen Arm und fanden das Ekzem nicht mehr…

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