Ein manipulierter Heiland und das Abenteuer in Buchs

Kürzlich verfolgte ich den Dialog von zwei Frauen im Bus. Das weibliche Duo diskutierte über Beziehungen zwischen Geschlechtern. Nach einer Weile klinkte ich mich in die Diskussion ein. Ich hatte den Eindruck, dass sie keine verbindlichen Partnerschaften eingehen können und vom Zeitgeist getäuscht wurden. Ich sagte ihnen, dass sie nicht 100 Personen ausprobieren müssen, sondern Gott das passende Gegenstück vorbereitet hat. Deshalb ermutigte ich sie, den Plan des Schöpfers von Himmel und Erde für ihr Leben herauszufinden.

Am Samstag (13.01.2018) wollte ich das Fitnesscenter besuchen. Auf dem Weg zum Zielort hatte ich einen seltsamen Eindruck (muss ich umdrehen oder heute nicht gehen?) und fragte mich, was dies zu bedeuten hat. Als ich vor Ort war, entdeckte ich ein grosses Schild beim Eingang: Scheinbar hat die Leitung kurzfristig die Öffnungszeiten geändert und ich war zu spät dran. Jedenfalls rief ich meine Frau an und machte stattdessen einen Einsatz beim Bahnhof in Winterthur.

Dabei kam ich unter anderem mit zwei jungen Leuten ins Gespräch. Einer davon meinte, dass er an Gott glaube. Nachdem ich die Rolle von Jesus betonte, fragte er, wie er gerettet werden kann. Ich erklärte ihm das Vorgehen (Umkehr, Taufe, Heiliger Geist) anhand der Stelle aus der Apostelgeschichte 2,38 und freute mich über die Begegnung.

Am Sonntag (14.01.2018) fuhr ich mit dem Bus in die Stadt und sprach mit zwei jungen Frauen, die sich neben mich setzten. Eine von ihnen hatte Krücken dabei und einen bandagierten Fuss – scheinbar handelte es sich um einen gesplitterten Knochen. Glücklicherweise durfte ich für das Problem beten und sie auf das Projekt superkraft.ch hinweisen.

Am Montag (15.01.2018) ging ich mit meiner Familie in Winterthur einkaufen. Auf dem Heimweg trafen wir ein Mitglied der Zeugen Jehovas. Ich habe bereits früher einmal mit dieser Frau gesprochen und erfahren, dass sie kürzlich eine Freikirche besuchte. Natürlich freute ich mich über diese Neuigkeit und hoffe, sie kann die falschen Lehren aus ihrer Sekte identifizieren.

Am Dienstag (16.01.2018) war ich mit David unterwegs und begegnete abermals einem Anhänger von den Zeugen Jehovas. Bei unserem Gespräch durfte ich ein Samenkorn des Glaubens platzieren. Genauer gesagt ging es um den Heiligen Geist, welche bussfertige Christen direkt von Gott erhalten. Ich forderte ihn auf, den Beginn der Apostelgeschichte zu lesen und darüber nachzudenken.

Am Mittwoch (17.01.2018) betete ich während dem Krafttraining für einen Mann, der in der Vergangenheit sein Schlüsselbein und das Schulterblatt brach. Laut eigenen Aussagen spürte er eine Wärme als ich ihm die Hand im Namen von Jesus auflegte. Dabei gingen die Schmerzen zurück. Halleluja!

Am Freitag (19.01.2018) besuchte ich gemeinsam mit der Familie den Jüngerschaftsabend in der Arche Winterthur. Nebst Lobpreis und Gebeten wurde ein ausgewähltes Thema aus der Bibel behandelt. Davide sprach über Menschen, die sich als Messias ausgeben und über das gefälschte Evangelium. Als Grundlage diente folgende Aussage von Jesus (siehe Matthäus 24,5), welche das Übel an der Wurzel packt: «Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.»

Jeder Teilnehmer sollte sich bewusst machen, welche Bedeutung Jesus für ihn hat und was Gottes Wort über den Heiland vermittelt. Ausserdem wurden Religionen wie der Islam erwähnt, der sich vom biblischen Vorbild distanziert und ein anderes Bild von Christus zeichnet. Eine weitere Lüge betraf das Alte und Neue Testament der Bibel. So gibt es Gläubige, die behaupten, dass sich der HERR im Verlaufe der Geschichte verändert hat. Der Prophet Maleachi (siehe 3,6) und der Brief an Jakobus (siehe 1,17) widerlegen diese Theorie.

Das Fazit am Schluss der Rede sehe ich genauso: Liebe und Wahrheit gehören zusammen. Wenn wir das Evangelium verändern, belügen wir nicht nur uns selbst, sondern gelten sogar als verflucht. Apostel Paulus unterstreicht in seinem Schreiben an die Galater (siehe 1,8) dieses Faktum und warnt die Gemeinde vor faulen Kompromissen in der Nachfolge.

Meine Frau erzählte mir später, dass sie auf der Rückreise im Bus mit einer Fotografin sprach, die genau in diesem Spannungsfeld gescheitert ist. Sie bastelte sich einen Gott nach ihrem Gutdünken und ignorierte die geistlichen Gesetzmässigkeiten, welche in der Bibel illustriert werden.

Am Samstag (20.01.2018) erlebten wir einen kuriosen Tag, den wir anders planten. Anstatt ein Essen mit dem Schwiegervater gab es eine Mission in Buchs, die aufgrund einer Schwester in Christus zustande kam. Leider verwechselte ich die Zielorte (besagte Stadt gibt es dreimal in der Schweiz) und wir landeten mit dem Zug im Kanton Sankt Gallen. Übrigens, auf dem Rückweg mussten wir herzhaft lachen über die Verwechslung und staunten über Gottes Gnade.

Während meine Frau und die Kinder den Buchser Wildpark mit Adlern und weiteren Wunderwerken bestaunten, absolvierte ich einen Einsatz in der Region. Dabei erlebte ich spezielle Dinge und war erstaunt über die übernatürlichen Führungen. Bevor das Abenteuer losging, trafen wir bei der Bushaltestelle wieder einen Vertreter der Zeugen Jehovas.

Gleich neben dem Bahnhof entdeckte ich eine ausrangierte Dampflok aus den Fabrikhallen der Firma Sulzer und einen doppelstöckigen Linienbus der Post. Dennoch konnte ich mit dem gelben Automobil keine Runde drehen, weil ich mich auf die Verkündigung der guten Nachricht konzentrierte. Diesmal erlebte ich es so, dass ich längere Zeit auf den Startschuss warten musste, bis mich der HERR ins Erntefeld zog.

Nach dem Knipsen eines Selbstporträts kam ich bei den öffentlichen Parkplätzen mit mehreren jungen Männern ins Gespräch. Für einen von ihnen durfte ich beten. Es ging um eine Ehe, die sich in Schieflage befand. Anschliessend fühlte er sich erleichtert und ich erklärte ihm wie die Versöhnung mit Gott funktioniert.

Während dem Spaziergang durch die Einkaufspassage agierte ich – rückblickend gesehen – wie der Sämann aus dem Gleichnis (siehe Lukas 8, 4-15) von Jesus. Ich redete mit ausgewählten Menschen über das Reich Gottes und den ultimativen Rettungsplan vom Kreuz. Vor dem McDonalds setzte ich mich zu einer Handvoll Jugendlicher. Dabei betete ich für einen jungen Mann aus der orthodoxen Kirche, der von Rückenschmerzen geplagt wurde. Ausserdem hatte ich das Privileg, Fragen in Sachen Glauben zu beantworten.

Später zog ich mich wegen der Kälte und den Windböen ins Innere des Gebäudes zurück und traf in der Wartehalle auf eine Gruppe Kinder. Ein Knabe litt an Schmerzen im Fuss. Ich legte ihm zweimal die Hand im Namen von Jesus auf die betreffende Stelle und er meinte, dass Leiden sei verschwunden. Halleluja! Plötzlich war ich umringt von vielen Jugendlichen, die mir unterschiedliche Fragen stellten. Dazwischen meldete sich ein Mädchen zu Wort, dass Schmerzen am Knie hatte und ein Gebet verlangte. Schwerpunkte der Diskussion waren die Bibel und der Koran. Zudem verglich ich Jesus mit Mohammad und zeigte die Unterschiede auf. Während der Sohn Gottes unzählige Wunder vollbrachte und die Feindesliebe predigte, verbreitete der Prophet aus Mekka seine Ideologie mit dem Schwert…

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