Zigarette ohne Feuer und Trinität in der Kerze

Gestern rannte ich auf den Bus und wollte gerade noch einsteigen, bevor der Fahrer aufs Gaspedal drückte. Trotz körperlicher Anstrengung musste ich eine Niederlage einstecken und hatte das Privileg, die Rücklichter zu bestaunen. Wenige Sekunden danach sagte ein Mann, dass er sich auf mich verlassen hat. Er versuchte das Automobil ebenfalls zu erreichen und rechnete mit meinem Sieg – so hätten wir beide unseren Anschluss nicht verpasst. In Psalm 118,8 steht, dass es gut ist, dem HERRN zu vertrauen und sich nicht auf Menschen zu verlassen.

Am Sonntag (21.01.2018) besuchte ich mit meiner Familie zwei Glaubensgeschwister und ihre Kinder, die in der Nähe vom Zürichsee wohnen. Auf dieser Reise erlebten wir spannende Dinge mit Gott. Nachdem wir beim Bahnhof ankamen, bemerkte ich vor dem Winterthurer Stadttor eine ältere Frau, die eine selbstgedrehte Zigarette im Mund hatte. Plötzlich fragte sie mich, ob ich «Feuer» habe. Ich erwiderte, dass ich mit dem Feuer des Heiligen Geistes ausgerüstet bin. Jedenfalls machte sie auf mich einen leicht verwirrten Eindruck. Als ich ihr ein Gebet anbot, willigte sie ein und spürte eine Berührung des HERRN. Daraufhin durfte ich für ihren Nacken beten.

So wie ich sie verstanden habe, litt sie an einer merkwürdigen Verspannung in diesem Bereich. Auch hier nahm sie eine Veränderung wahr. Halleluja! Ich erzählte ihr von Jesus und teilte in Kurzform das Evangelium. Es freute mich besonders, dass sie mir ihre Zigarette aushändigte als ich das Problem erwähnte. Am Schluss durfte ich eine Visitenkarte abgeben. Ich bin gespannt, wie der himmlische Vater die Sache führt.

Im Zug sprachen wir mit einer Frau aus der katholischen Kirche, die sich selbst als fanatisch bezeichnete. Dennoch meinte sie, dass sie zu wenig rein sei, um die gute Nachricht anderen Leuten zu erzählen. Ich thematisierte Apostelgeschichte 2,38 und wies sie auf den Heiligen Geist hin. Wer vom falschen Weg umkehrt, sich im Wasser taufen lässt und die Kraft von oben empfängt, ist geheiligt. Natürlich ist das Erlösungswerk von Jesus die Bedingung für die Versöhnung mit Gott.

Was mich seltsam dünkte, waren ihre Ansichten bezüglich Religionen. So erkannte sie weder den Buddhismus noch den Islam als falschen Weg. Interessanterweise harmonierte diese Ansicht mit dem Video, dass wir am letzten Freitag beim Jüngerschaftsabend in der Arche sahen. Genauer gesagt, geht es um den Papst, der zum interreligiösen Dialog aufruft und dabei die Liebe in den Mittelpunkt stellt. Ausserdem bezeichnet Franziskus sämtliche Erdenbürger als Kinder Gottes. Biblisch betrachtet gelten wir als verlorene Söhne und Töchter. Ebenso gehören Wahrheit und Liebe zusammen. Natürlich sollen wir unsere Mitmenschen lieben, aber dabei nicht die Wahrheit verdrehen. Der Dalai Lama und Mohammed lehren, dass wir nur mit eigener Leistung das Nirvana oder Paradies erreichen. Jesus Christus betont, dass wir aus Glauben gerettet werden – siehe Johannes 5,24!

Am Zielort angekommen, freuten wir uns über die Gemeinschaft mit unseren Glaubensgeschwistern. Es war ein gesegneter Nachmittag und wir tauschten starke Erlebnisse mit Gott aus. Ich möchte ein Beispiel hier erwähnen, weil ich den Eindruck habe, dass es für jeden Christen wichtig ist. Genauer gesagt handelt es sich um die Trinität – also die Einheit zwischen Gott, Jesus Christus und dem Heiligen Geist. Mein Glaubensbruder beschäftigte sich in der Vergangenheit mit dem explosiven Thema. Während dieser Zeit schenkte ihm jemand eine riesige Kerze. Damals wusste der Spender nichts von den Gedanken des Empfängers. Als ich oben in den gewaltigen Leuchtkörper hineinblickte, war ich total erstaunt: Anstelle von einem Docht waren drei Fäden zu sehen, die gemeinsam angezündet werden und brennen.

Als wir wieder zu Hause ankamen, erfreute mich die wunderbare Meldung eines Glaubensbruders. Nach einer Missionsreise in Indien wurde dessen Sohn krank und die Ärzte wussten keinen Rat. Jedenfalls kontaktierte er mich vor einigen Tagen und wir beteten gemeinsam mit anderen Christen für die Genesung. Gott heilte ihn!

Am Montag (22.01.2018) sandte mir ein Glaubensbruder das Zeugnis eines amerikanischen Pastors, der vor Satanisten warnte. Offensichtlich beten die Anhänger des Teufels für bösartige Dinge und wollen insbesondere Christen Schaden zufügen. Jedenfalls ermutigte der Prediger die Mitarbeiter von Gottes Königreich, niemals ihren Gebetskampf zu vernachlässigen und die geistliche Ausrüstung im Alltag einzusetzen – siehe Epheser 6, 10-20! Es ist kein Geheimnis, dass der Fürst der Dunkelheit gerichtet ist und mit seinen Knechten in die Hölle fahren wird. Bis es soweit ist, sollten wir die Bibel täglich studieren und den Heiligen Geist in allen Bereichen unseres Lebens dominieren lassen.

Nachmittags löste ich bei meinem Schwiegervater die Probleme mit seinem Drucker und hatte Gemeinschaft mit einem Glaubensbruder aus Nigeria. Wir ermutigten uns mit Zeugnissen und ich durfte ihm einen Tipp geben in Sachen Handy, den ich hier gerne veröffentliche. Er hatte praktisch keinen Speicherplatz mehr und der Aktualisierungsprozess des Telefons war blockiert, weil «WhatsApp» einen Grossteil der Festplatte mit Videos und Fotos belegte. Deshalb empfehle ich jedem Android- oder iOS-Anwender innerhalb der genannten Applikation (siehe Einstellungen / Daten- und Speichernutzung) aufzuräumen. Ich sehe dahinter gleichzeitig ein Bild für unsere Beziehung mit Jesus. Wir trennen uns von allem, was unser geistliches Wachstum stoppen will, damit wir genügend Raum haben, um in der Erkenntnis Gottes weiter zu reifen.

Danach ging ich ins Fitnesscenter. Auf dem Weg traf ich eine ältere Frau, die vor einem Gebäude stand und eine Zigarette rauchte. Scheinbar machte sie eine Pause und erholte sich von der leidvollen Behandlung ihrer Schleimbeutel. Ich erfuhr, dass Christus ihr Erlöser ist und betete für ihre Schmerzen in der Hüfte. Ein Teil unserer Konversation beschränkte sich auf die Zungenrede. Früher verspürte diese Frau einen Druck, weil andere Christen sie überzeugen wollten, dass jeder Nachfolger von Jesus diese Gabe erhält. Wir sind zur Erkenntnis gekommen, dass der himmlische Vater diese Kraft durch den Heiligen Geist in uns aktivieren kann, wir aber keinen Stress daraus machen…

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