Der Kinderwagen und das aufgeweckte Mädchen im Zug

Teilen ist ein zentrales Thema in der Bibel. Auf der Erde gibt es mehr als genug Ressourcen für alle Menschen. Trotzdem ist die Armut gigantisch. Das Problem ist unser Herz; es ist so hart wie ein Stein. Gott höchstpersönlich präsentiert uns die Lösung und opferte seinen Sohn am Kreuz. Jesus starb für unsere Schuld, damit wir den Heiligen Geist und ein weiches Herz erhalten. Nun liegt es an uns, ob wir das übernatürliche Geschenk mit dem neuen Leben auspacken. Noch ist das exklusive Angebot verfügbar – siehe Apostelgeschichte 2,38!

Am Freitag (26.01.2018) reiste ich mit meiner Familie zum christlichen Hilfswerk Ethos Open Hands im Kanton Sankt Gallen. Auf der Fahrt zum Zielort erlebten wir einige spannende Dinge. So hörte ich im Bus nach Winterthur zwei Jugendliche, wie sie über Äusserlichkeiten sprachen. Nach einer Weile klinkte ich mich in die Diskussion ein und erklärte ihnen, dass Gott auf unser Herz schaut. Im Klartext: Egal, wie schön unsere Fassade daherkommt, sie bringt uns trotzdem nicht ins Himmelreich. Einer von ihnen meinte, er sei Atheist. Seine Existenz sah er als Zufallsprodukt und Liebe als einen chemischen Prozess. Ich durfte ihm sagen, dass er ein Original ist und Gott ihn wunderbar konstruierte. Zudem sprach ich über das Erlösungswerk von Jesus auf dem Hügel von Golgatha.

Im Zug unterhielten wir uns mit einem Mädchen, das meinte, sie sei «halbsieben» alt. Pokémon und Superstars waren Begriffe für sie, aber das Evangelium kannte sie noch nicht. Ich durfte ihr die gute Nachricht weitergegeben und sie hörte aufmerksam zu. Sie stellte Fragen und ich freute mich über ihre Offenheit. Nun appelliere ich an alle Eltern, ihren Sprösslingen die biblischen Geschichten schmackhaft zu machen, damit sie die Möglichkeit haben den lebendigen Schöpfer von Himmel und Erde bereits in der Jugend kennenzulernen. Beim Umsteigen half uns eine ältere Frau, die denselben Anschluss wie wir verwendete – ich staunte über diese geheimnisvolle Führung. Sie hatte ihren kranken Enkelsohn dabei und ich betete für ihn. Zudem erzählte ich ihr von unseren Einsätzen auf der Strasse.

Angekommen in Berneck transportierten wir unsere Ware (einen gebrauchten Kinderwagen und Kleider) in die Zentrale des Hilfswerks und durften mit der gläubigen Mitarbeiterin sprechen und ihr zusätzlich fünfzig Franken geben. Ein Thema war, dass man den Leuten in Rumänien sowohl materiell als auch geistlich hilft. Was ich sehr wichtig finde, weil Christen dazu berufen sind ihren Mitmenschen den Rettungsplan des himmlischen Vaters aufzuzeigen. Wer ein sinnvolles Projekt sucht, das er unterstützen möchte, sollte sich das sehenswerte Präsentationsvideo anschauen.

Auf der Rückreise machte ich mir unter anderem Gedanken wegen der nächsten Mission. Plötzlich wies mich meine Frau auf ein Schild hin, das wir bei einer Haltestelle entdeckten. Darauf stand in grossen, gelben Buchstaben geschrieben: «Ich bin immer bei euch». Es handelt sich um eine Verheissung von Jesus Christus, die er an seine Jünger richtete. Wenn man die Aussage im Kontext liest, kommt heraus, dass die Nachfolger des Heilands mit wunderbarer Autorität ausgestattet sind und keine Angst haben müssen, wenn sie für das Königreich des Lichts arbeiten, weil sie niemals alleine sind – siehe Matthäus 28, 18-20.

Nach der Ankunft in Winterthur drückte mir – in der Nähe der Bushaltestelle – eine Glaubensschwester ein Flugblatt (siehe Fotogalerie) in die Hand. Es handelt sich um einen Fondue-Plausch, der am Samstag (27.01.2018) um 18.00 Uhr bei der «Gemeinde für Christus» an der Pflanzschulstrasse 52 über die Bühne geht. Nebst kulinarischen Köstlichkeiten für den Leib, gibt es kraftvolle Nahrung für den Geist…

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