Hirnschlag und das Kreuz an der Tafel

Manchmal höre ich den Vorwurf, dass der Glaube Privatsache sei und ich gefälligst die Klappe halten soll. Gleichzeitig werde ich in der Öffentlichkeit mit fragwürdiger Werbung bombardiert und muss alles akzeptieren, was die anderen verzapfen. Auf dieser Welt herrscht ein Krieg zwischen dem Königreich des Lichts und der Macht der Finsternis. Es geht um kostbare Seelen, die Gott retten will. Jesus Christus ist mein Leben und ich werde nicht schweigen, bis der HERR mich nach Hause holt. Amen!

Am Samstag (27.01.2018) reiste ich gemeinsam mit Stéphane und Nino nach Horgen im Kanton Zürich. Hier die Vorgeschichte: Kürzlich erhielt ich einen Notruf von einem Mann, den wir im Dezember letzten Jahres während einer Mission in Schaffhausen kennenlernten und später in seiner Wohnung besuchten. Damals wuchs sein Bein nach und wir freuten uns über Gottes Eingreifen – siehe Bericht auf superkraft.ch zum Thema Schwertstrasse.

Auch diesmal handelte es sich um eine Führung von oben. Am vergangenen Donnerstag fragte mich Nino, wie es diesem Mann geht und ob die zuständige Truppe aus seiner Gemeinde weiterhin für ihn beten soll. Wenige Stunden später meldete er sich bei mir (!) und ich wunderte mich, weil seit Wochen Funkstille herrschte. Normalerweise kontaktiere ich ausgewählte Personen nicht mehr, denen wir im Verlaufe der Einsätze begegnen. Meistens warte ich, bis sie sich abermals melden. Jesus betont in Johannes 6,44, dass niemand zu ihm kommen kann, es sei denn, der himmlische Vater ziehe das Herz des Menschen.

Nun ging es darum, dass der 82-jährige Vater dieses Mannes einen Hirnschlag erlitten hatte. Kurzerhand vereinbarten wir ein Treffen in der Klinik. Die Mutter war ebenfalls anwesend. Zu Beginn unseres Gesprächs wirkten die drei bedrückt und verzweifelt. Während wir das Evangelium erklärten und von unseren früheren Erlebnissen mit dem König der Könige erzählten, flossen viele Tränen. Nach einer Weile zogen wir uns in das Zimmer des Patienten zurück und legten ihm die Hände im Namen von Jesus auf die betreffenden Stellen.

Danach drehte der Vater plötzlich seinen Hals wieder auf beide Seiten. Sein Sohn hatte den Eindruck, dass er sogar besser sprechen konnte. Nach eigenen Aussagen fühlte sich das Familienoberhaupt gut und spürte eine Wärme während dem Gebet. Zudem lokalisierten wir das anfängliche Zittern nicht mehr. Obwohl die Lähmung einzelner Körperpartien nicht komplett verschwunden war, gab es sichtbare Fortschritte. Stéphane bemerkte die Präsenz des Heiligen Geistes ziemlich stark im Raum und teilte seine Beobachtung mit uns.

Später durften wir für die 81-jährige Mutter beten. Grundsätzlich plagten sie zwei Baustellen. Einerseits hatte sie sich am Tag zuvor an der Schulter beim Heben des Rollstuhls verletzt und andererseits quälten sie chronische Rückenschmerzen. Nach unserem Gebet konnte sie den Arm schmerzfrei ganz durchstrecken – vorher war nur ein leichtes Heben der Extremität möglich. Zusätzlich musste das Leiden in der Wirbelsäule weichen. Jesus ist Sieger!

Gemeinsam sprachen wir am Ende unseres Dienstes ein Bussgebet und hoffen, dass Gott diesen Nachmittag dazu verwendet hat, dass sich seine verlorenen Söhne und Töchter bekehren. Faszinierend war der Gesichtsausdruck des Vaters. Laut seinem Sohn wirkte er um Jahre jünger. Kurz bevor wir uns verabschiedeten, entdeckte ich an der Wand eine Tafel (Pinboard) mit Stecknadeln und bastelte aus den bunten Köpfen ein Kreuz als Erinnerung für alle Beteiligten.

Beim Verlassen des Gebäudes kamen wir auf dem Parkplatz mit der Tochter des angeschlagenen Vaters und ihrem Ehemann ins Gespräch. Sie litt an Beschwerden in der Hüfte, welche kurzfristig auftraten. Wir beteten für das Problem und stellten eine Reduktion der Schmerzen von Stufe 8 auf Stufe 3 fest. Ausserdem durfte ich für ihre Stürme im Kopf beten. Anschliessend fühlte sie sich erleichtert. Wir verkündeten dem Paar die gute Nachricht und segneten ihre Beziehung.

Nach Beendigung der Mission fuhr ich mit Stéphane zurück nach Winterthur. Am Abend telefonierte ich mit Nino und erfuhr, dass die Tochter einige Fragen an uns hat. Das Erlebnis auf dem Parkplatz und das Zeugnis ihrer Mutter löste offenbar etwas aus in ihrem Herzen…

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