Helvetische Botschaft nach Jerusalem und Beziehungsprobleme in Frauenfeld

Am letzten Freitag (02.02.2018) sandte mir ein Glaubensbruder eine Petition der EDU, welche fordert, dass die Schweiz ihre Botschaft von Tel Aviv in die Hauptstadt von Israel verlegt. Eigentlich sollte dies ein logischer Schritt und längst passiert sein, aber internationale Regierungen tun sich manchmal schwer mit historischen Tatsachen. Laut biblischen Aufzeichnungen machte König David vor über 3’000 Jahren Jerusalem zum Mittelpunkt des Heiligen Landes. Übrigens, die Feinde des jüdischen Volkes sind auch Gottes Feinde – Jesaja 54!

Wer den Vers 17 aus dieser wunderbaren Verheissung genauer liest, findet ein herrliches Detail. Alle Christen, die dem König der Könige dienen, erhalten Anteil am Erbe der Heiligen und dürfen sich auf das mächtige Eingreifen des himmlischen Vaters freuen:

«Keiner Waffe, die gegen dich bereitet wird, soll es gelingen, und jede Zunge, die sich gegen dich erhebt, sollst du im Gericht schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN, und ihre Gerechtigkeit kommt von mir, spricht der HERR.»

Am Samstag (03.02.2018) arbeitete ich als Multimedia-Supporter in Winterthur und war überrascht über die Auftraggeber. Bei einem von ihnen handelte es sich um einen Glaubensbruder aus Afrika. Während ich das Betriebssystem fit machte und die Bedienung unterschiedlicher Applikationen erklärte, sprachen wir über geistliche Themen. Dabei ging es unter anderem um Irrlehren. Während Religionen versuchen mit Ritualen und guten Taten vor Gott zu bestehen, hat Jesus Christus am Kreuz mit seinem Tod für unsere Sünden bezahlt. Wer an den Heiland und dessen Erlösungswerk glaubt, wird gerecht gesprochen. Die Umkehr vom falschen Weg und die Taufe im Wasser stehen am Anfang von diesem heilsamen Weg. Sobald wir den Heiligen Geist empfangen haben, wohnt der HERR in unserem Körper und leitet uns in alle Wahrheit.

Am Sonntag (04.02.2018) machte ich gemeinsam mit Stéphane einen Einsatz in Frauenfeld. Einen Tag zuvor wurde er von einer Glaubensschwester kontaktiert, deren Tochter Beziehungsprobleme mit ihrem Freund hatte. Als wir mit dem Auto am Zielort angekommen waren, beteten wir für die bevorstehende Mission und besprachen letzte Details.

Im Haus der betreffenden Personen wurden wir freundlich begrüsst und mit einem feinen Tee versorgt. Grundsätzlich ging es um das Verhältnis zwischen Mann und Frau, das in dieser finsteren Welt durcheinandergeraten ist. Satan pervertiert die guten Gebote des HERRN und will uns mit Lügen ins Abseits befördern. Ich selbst habe unter dem Fluch der Unzucht gelitten. Pornos und unverbindliche Beziehungen trieben mich beinahe in den Selbstmord.

Wenn wir uns das ursprüngliche Rollenbild zwischen Adam und Eva anschauen, entdecken wir dahinter Gottes geniale Richtlinien für unser Leben. Im 1. Mose (Kapitel 2, Vers 24) steht: «Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch.» Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass wir die Eltern verlassen und mit unserem Partner eine verbindliche Gemeinschaft eingehen, die auch Geschlechtsverkehr beinhaltet.

Bis heute haben Menschen diese Anweisungen immer wieder missachtet und sind eigene Wege gegangen. Die Bilanz ist katastrophal. Kaputte Herzen, tödliche Krankheiten und zerstörte Familien in allen Generationen sind das Ergebnis. Wer sich gegen den Schöpfer von Himmel und Erde auflehnt, lebt in einer Illusion und wird ein Sklave der Sünde.

Interessanterweise handelt es sich bei dem jungen Paar (18 und 20 Jahre) um neugeborene Christen, die letztes Jahr einen persönlichen Bund mit Jesus eingegangen sind. Beide taten Busse, wurden im Wasser getauft und empfingen den Heiligen Geist – siehe Apostelgeschichte 2,38. Vor diesem Schritt haben sie bereits sexuelle Erfahrungen gesammelt und erlebten danach eine Überführung von ihrem bisherigen Verhalten. Nun waren sie in einem Sturm der Gedanken gefangen und hinterfragten ihre bisherige Beziehung.

Ich sagte ihnen, dass sie ihre Herzen prüfen sollen, damit sie Klarheit über ihre Gefühle bekommen und erkennen, wie sie zueinander stehen. Ausserdem sah ich, dass es sich um einen gesunden Prozess handelt. Stéphane betonte, dass der Feind diese Situation missbraucht und ihren Glauben angreift. Wir ermutigten sie, Gott zu vertrauen und keine faulen Kompromisse zu machen. Sex gehört in eine verbindliche Partnerschaft und die Ehe ist ein Bund, der einen gesunden Rahmen bietet. In der Vergangenheit verfasste ich einen Text mit dem mathematisch angehauchten Titel «Mann + Frau = 1», passend zum Thema.

Später diskutierten wir über die schrittweise «Heiligung» eines Christen und ich durfte eine Stelle aus dem Brief an die Hebräer (siehe Kapitel 12,14) vorlesen. Natürlich sind wir in Gottes Augen gerechtfertigt und geheiligt, wenn wir das Evangelium im Glauben annehmen. Daraus entsteht eine Liebesbeziehung mit Jesus und wir folgen Christus in die Ewigkeit. Trotzdem gibt es weitere Korrekturen von oben und es lohnt sich fortlaufend Busse zu tun, damit wir in der Erkenntnis Gottes wachsen. Halleluja!

Am Schluss beteten wir für das Paar und motivierten es, die Waffenrüstung Gottes laut Epheser 6 (siehe Verse 10-20) anzuziehen. Nach Aussagen der jungen Frau spürte sie während unseres Gebets innerlich eine starke Berührung. Ausserdem sah die Mutter in einem Bild, dass der Wirbelsturm vorbei war und sich die Wogen geglättet hatten. Stéphane wies uns auf die Situation mit Jesus und den Jüngern im Boot hin, wo der HERR (siehe Matthäus 8, 23-27) den Wind und das Meer bedrohte, damit Ruhe einkehrt…

Zeichen der Endzeit und Einsätze auf der Strasse

Mission in Baden-Württemberg

Gesprengte Ketten und feurige Taufe