Kraftvoller Lobpreis und Reise in den Appenzeller Park

Kürzlich erzählte mir ein Glaubensbruder, dass er und weitere Geschwister in Christus an einem Lobpreisabend eine junge Frau im Wasser tauften. Vorangegangen war eine Debatte über die biblische Taufe und ein Wort der Erkenntnis. Es ging darum, dass einige der anwesenden Gäste herrliche Lieder über Jesus sangen, aber im realen Leben gar keine Liebesbeziehung mit dem König der Könige hatten.

Am Montag (05.02.2018) traf ich einen Glaubensbruder im Winterthurer Hauptbahnhof und sprach mit ihm über das Wort Gottes. Während dieser Gemeinschaft spürte ich den Heiligen Geist und konnte die Aussage von Jesus in Matthäus 18,20 wunderbar nachvollziehen. An diesem Tag sprachen wir unter anderem über die Stelle aus Jeremia 29,11 mit den Gedanken des Friedens, die Gott für seine Auserwählten hat.

Später durfte ich mit einem anderen Glaubensbruder per Video-Chat über die Offenbarung des Johannes (siehe letztes Buch der Bibel) sprechen. Im Fokus waren die schrecklichen Plagen, welche diejenigen erwarten, die nicht von ihren falschen Wegen umkehren und die Sünden vor dem himmlischen Vater bereuen. Ausserdem sprachen wir von der so genannten neuen Weltordnung. Jedenfalls kamen wir zum Ergebnis, die Agenda Gottes im Auge zu behalten und den Ablenkungsmanövern des Feindes keine grosse Beachtung zu schenken.

Am Dienstag (06.02.2018) diskutierte ich während dem Training mit einem Moslem. Seine Beharrlichkeit und den Eifer für seine Religion sind faszinierend. Ich habe ihn vor einiger Zeit im Fitnesscenter kennengerlernt. Jedenfalls ging es an diesem Tag um Lukas 19,27. Es handelt sich dabei um einen Vers, der zu einem Gleichnis gehört, dass Jesus im Haus des bussfertigen Zachäus erzählte. Die Rede ist von einem König und seinen Knechten. Muslime versuchen mit dieser Stelle ihre These zu untermauern, dass Christen die Wahrheit genauso mit dem Schwert verbreiten wie Allahs Gefolgsleute. Natürlich ist das falsch. Tatsächlich geht es in diesem Gleichnis um die Nachfolge Jesu und das Gericht Gottes.

Passend zum Thema gibt es eine dokumentarische Serie namens «More Than Dreams», die von fünf ehemaligen Mohammedanern handelt, welche dem Schöpfer von Himmel und Erde begegnet sind. Der Filmemacher Cristóbal Krusen inszenierte die spannenden Biografien aus Ägypten, dem Iran, Nigeria, der Türkei und Indonesien.

Am Mittwoch (07.02.2018) machte ich einen Ausflug mit der Familie. Unser Ziel war der «Appenzeller Park» in Herisau. Es handelt sich um einen riesigen Spielplatz auf drei Stockwerken. Als wir mit dem Bus zum Winterthurer Hauptbahnhof fuhren, kamen wir mit einer Glaubensschwester aus der CGT ins Gespräch. Nachdem ich zu meinem Sohn sagte, dass an einer Volksschule alles gelehrt wird ausser Jesus Christus, reagierte sie erfreut und wir ermutigten uns.

Später fiel uns beim Stadttor eine Frau auf, die hinkend unterwegs war. Zuerst wollte ich sie nicht ansprechen, aber mein Sohn meinte «beten». Jedenfalls fragte ich, wo das Problem liegt und sie sagte mir, dass sie einseitig gelähmt sei. Interessanterweise handelte es sich ebenfalls um eine Glaubensschwester, die uns ein starkes Zeugnis schilderte: Während ihrem Aufenthalt im Spital war sie dem Tode nahe und sah den Heiland in einer Vision. Wir durften sie segnen und wiesen die Krankheit im Namen von Jesus weg.

Im Coop kamen wir nacheinander mit zwei weiteren Glaubensgeschwistern ins Gespräch. Eine von ihnen sammelte in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Freikirchen und geht heute ebenfalls in die CGT. Die andere Frau klinkte sich später in unsere Konversation ein. Laut ihren Aussagen wurde sie am letzten Wochenende in der ICF getauft. Ich erwähnte, dass wir nach Römer 6 mit Jesus sterben und mit Jesus zum neuen Leben auferstehen. Zudem wies ich sie auf superkraft.ch hin und freute mich über die genialen Führungen von oben. Innerhalb von 20 Minuten trafen wir vier Christen, die konkrete Schritte mit dem HERRN gehen. Halleluja!

Beim Wechseln des Zuges in Gossau fiel mir ein Plakat von der Agentur C auf (siehe Fotogalerie) und knipste ein Bild davon. Kurze Zeit später hörte ich eine mir bekannte Melodie aus meiner Hosentasche. Als ich mein Handy herausholte, entdeckte ich, dass es sich um die Bibel-App für Kinder handelt, welche ich vor einiger Zeit heruntergeladen habe. Geheimnisvoll.

Bei unserer Ankunft in Herisau, marschierten wir zum abenteuerlichen Spielplatz. Als ich beim Eingang des Gebäudes sagte, «Gott ist gut» wurde ein älterer Mann aufmerksam. Erstaunlicherweise war es ein Evangelist, der die gute Nachricht verkündet und heute gemeinsam mit Verwandten am selben Schauplatz unterwegs war. Im Verlaufe des Nachmittags traf ich diesen Glaubensbruder erneut und erfuhr, dass er in der Vergangenheit für einen Jugendlichen mit unterschiedlich langen Beinen gebetet hat und das betreffende Körperteil durch Gottes Kraft nachwuchs. Wunderbar!

Beim Betreten des Lifts erfuhr ich von einer Angestellten, dass sie ebenfalls mit Jesus unterwegs ist und die EMK besucht. Insgesamt trafen wir an diesem Tag sechs Christen, die ihre Beziehung mit dem Sohn Gottes leben wollen. Was für ein Segen!

Übrigens, der «Appenzeller Park» ist wirklich gelungen. Die saubere Anlage verfügt über ein schönes Restaurant und präsentiert auf mehreren Ebenen unterschiedliche Attraktionen für die Sprösslinge. Von der luftgefüllten Insel über das lustige Autorennen bis zum überdimensionalen Kletterparcours gibt es viele Möglichkeiten…

Putzen, Propeller, Palästina und Proteste in Zürich

Patrice und Cornelia finden Heimat bei Gott

Der Turm von Basel und die schwindelerregenden Prämien