Rückblick 2017 auf das Projekt superkraft.ch

Halleluja! Egal, ob ich mich gut oder schlecht fühle, mit Jesus Christus ist jeder Tag ein Siegeszug. Der Messias hat Sünde, Tod und Teufel bezwungen. Nach der Geburt unseres Sohns begann ich Mitte 2015 meine Erlebnisse mit Gott im Internet zu veröffentlichen. Diese Webseite fordert Menschen heraus, den Sinn des Lebens zu entdecken. Das Projekt superkraft.ch wird bald drei Jahre alt. Während dieser Zeit durfte ich wunderbare Glaubensgeschwister kennenlernen und viele Erfahrungen sammeln.

In Zusammenarbeit mit meinen Gefährten in Christus verkündeten wir als Team die gute Nachricht, tauften Leute, heilten Kranke, trieben Dämonen aus und ermutigten Notleidende. Falls bei diesen Einsätzen Fehler passiert sind, bitte ich herzlich um Entschuldigung. Grundsätzlich leisteten wir geistliche und materielle Hilfe. Dennoch bleibt die Botschaft gleich. Das Evangelium hat sich nicht verändert. Unser Schöpfer wartet mit offenen Armen (Lukas 15, 11-32) auf seine verlorenen Kinder und will unseren dreckigen Schuldenberg tilgen. Bis heute finden Vergebung und Versöhnung am Kreuz von Golgatha statt.

Fromme Übungen retten uns nicht vor der Hölle, sondern das kostbare Blut des Heilands. Mormonen, Zeugen Jehovas, Buddhisten oder Moslems sind Anhänger von Religionen, deren Fundamente auf falschen Lehren basieren. Wer die Wahrheit von ganzem Herzen sucht, wird den König der Könige finden. Ich bin aus der katholischen Kirche ausgetreten und zähle mich zur weltweiten Gemeinde von Jesus Christus. Dazu gehören alle Gläubigen, die durch Wasser und Geist neu geboren (Johannes 3, 1-21) sind.

Ich musste schmerzlich feststellen, dass es für diese faszinierende Transformation eine bussfertige Umkehr braucht. Früher machte ich faule Kompromisse und war ein Heuchler. Einerseits schenkte ich Jesus einen Teil meiner Aufmerksamkeit und andererseits amüsierte ich mich mit Killerspielen oder konsumierte Pornos. Natürlich gehen Christen einen anspruchsvollen Weg mit ihrem Erlöser und haben noch Baustellen. Trotzdem sind wir gut beraten, dem HERRN alles (Apostelgeschichte 2,38) hinzulegen, damit wir die neue Identität in Christus ausschöpfen.

Als Christ stoppe ich negative Verhaltensmuster (Stehlen, Lügen, Fluchen & Co.) und orientiere mich an den heilsamen Richtlinien von oben. Ich traf diese Entscheidung aus Liebe zu Gott, der mich erschaffen und befreit hat. Sobald wir unsere Sünden bereuen und Jesus als Retter akzeptieren, erhalten wir den Heiligen Geist – siehe Johannes 14,23. Ausgerüstet mit diesem übernatürlichen GPS werden wir durch den Alltag geführt. Zusätzlich bekommen wir Autorität über den Feind und verfügen über die Kraft, den Angriffen Satans zu widerstehen. Ich werde an das himmlische Netzwerk angeschlossen und freue mich auf die Ewigkeit im Königreich des Lichts. Was für ein Privileg!

Auf dieser Erde haben Christen nur eine temporäre Heimat. Ebenso wenig brauchen sie spezielle Gebäude oder Orte, wo sie dem HERRN begegnen, weil ihr Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist. Ich bin also nie alleine. Was für eine herrliche Erkenntnis, die Paulus in einem seiner provokativen Briefe (1. Korinther 6,12) thematisiert. Aufgrund dieser fundamentalen Tatsache, halte ich mich von toxischen Dingen wie Rauchen und Unzucht fern. Weil ich ein Kind Gottes geworden bin, ist ein destruktiver Lebensstil für mich keine Option.

Jeder kann die gesunde Lehre im ultimativen Handbuch studieren. Keine andere Literatur ist in so vielen Sprachen und in einer so grossen Auflage verfügbar. Offensichtlich ist die Bibel von Gottes Geist inspiriert und der Inhalt nach Hebräer 4,12 eine Superwaffe, die unsere Identitätskrise endgültig löst. Deshalb empfehle ich das Buch der Bücher als Pflichtlektüre für alle Generationen:

«Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.»

Obwohl ich keine theologische Ausbildung absolviert habe und keiner spirituellen Organisation angehöre, finde ich es wichtig, dass Christen sich versammeln, einander unterstützen und gemeinsam dem HERRN die Ehre geben. Lobpreis, Gebet und Predigt sind genauso essentiell wie die Einheit unter Glaubensgeschwistern. Ebenso dürfen wir die Kommunikation mit Jesus in der Stille niemals vernachlässigen. Gemäss biblischen Aufzeichnungen (Römer 12) soll unser ganzes Leben ein Gottesdienst sein – ob zu Hause in der Familie oder unterwegs auf dem Schlachtfeld. Lasst uns dankbar sein und dem allmächtigen Gott in Demut dienen.

Der himmlische Vater hat uns aber nicht dazu berufen, ständig auf dem Sofa zu hocken und die geistlichen Gaben im Keller verschwinden zu lassen. Nein! Das Evangelium verändert unser ganzes Wesen und beinhaltet das grösste Abenteuer überhaupt – die Nachfolge! Jesus hat mich aus meinem diabolischen Hamsterrad herausgeholt, damit ich Salz und Licht bin. Je dunkler die Welt wird, desto heller leuchten Christen…

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