Mediale Bestie, Festival der Narren und Traumfänger

Ist der TV-Konsum ein Grundrecht? Ich verschwendete unzählige Stunden meines Lebens vor der Flimmerkiste und orientierte mich an den Gepflogenheiten dieser Welt. Offensichtlich werden die meisten Beiträge von Leuten produziert, die Gott nicht kennen. Wir haben unseren Fernseher verkauft und besitzen auch kein Radiogerät. Trotzdem müssen wir Gebühren an die nationalen Sender entrichten. Das fragwürdige System generiert pro Jahr mehr als eine Milliarde Franken. Im März 2018 erhält das Volk bei der Abstimmung die Gelegenheit, dieser medialen Bestie den Stecker herauszuziehen. Wer lokale Programme sehen oder hören will, soll ein Abo beim jeweiligen Anbieter lösen. Danke.

Am Sonntag (19.02.2018) machte ich mit meiner Familie einen Spaziergang und baute im Schnee eine Strecke für den Mini-Bob. Unsere Winterolympiade ist etwas weniger aufwendig als das Vorbild in Südkorea, aber sorgte für Freude – siehe Foto oben!

Danach besuchten wir ein Bistro und wärmten uns auf. Plötzlich stand ein Mann neben mir, dem ich früher an unterschiedlichen Orten begegnete. An diesem Tag besuchte er eine Freikirche und war begeistert vom Pastor. Während unseres Gesprächs zeigte es sich, dass er an der Bibel zweifelte. Scheinbar passten die Reinkarnation und das Karma eher zu seinem philosophischen Konzept. Tatsächlich ist es so, dass der Buddhismus und das Christentum nicht kompatibel miteinander sind. Wer die Vergebung durch das Kreuz in Anspruch nehmen will, kehrt um vom falschen Weg und folgt Jesus.

Am Montag (20.02.2018) fuhr ich mit der Familie ins Zentrum von Winterthur und bemerkte die Absperrungen auf der Strasse. Scheinbar zwängte sich ein Fastnachtsumzug durch den Stadtkern. Das bunte Konfetti am Boden war ein stummer Zeuge des wilden Spektakels. Ursprünglich handelte es sich bei diesem Event um einen Götzenkult, der später von der katholischen Kirche im Vorfeld des Osterfests geduldet wurde. Prinzipiell ist der Karneval ein verlogener Zirkus. Kinder und Erwachsene tragen seltsame Kostüme, die Hexen, Tieren oder Monstern nachempfunden sind. Dazu gesellen sich ohrenbetäubende Musik und alkoholisierte Personen. Kürzlich erzählte mir ein Glaubensbruder, dass wir eigentlich jeden Tag maskiert herumlaufen. Im Klartext: Die Erdenbürger leiden an einer globalen Identitätskrise.

Es ist an der Zeit die Masken fallen zu lassen und sich mit dem lebendigen Gott zu versöhnen. Wer die Wahrheit von ganzem Herzen sucht, wird Jesus Christus finden und bekommt eine neue Identität. Im zweiten Brief an die Korinther (siehe Kapitel 5,17) schreibt Paulus über dieses Privileg, das für alle gilt, die einen Bund mit dem HERRN eingehen. Wie funktioniert das? Du glaubst an das Erlösungswerk von Golgatha, bereust deine Sünden und lässt dich im Wasser taufen. Danach wirst du vom Heiligen Geist erfüllt und dein Herz wird transformiert. Halleluja!

Nachdem der Bus angekommen war, ging ich ins Fitnesscenter und durfte das Evangelium thematisieren. Auf dem Weg zum Zielort traf ich beim Bahnhof einen Mann, der Bücher mit fernöstlichen Irrlehren verteilte. Als ich begann von Jesus zu erzählen und seine Literatur zu kritisieren, verschwand er. Im Kraftraum redete ich mit einem älteren Mann, der Schmerzen im Knie hatte und vor einer Operation stand. Trotzdem wollte er kein Gebet, aber ich durfte ihn auf unseren genialen Heiland hinweisen. Gemäss seiner Theorie ist der Tod das Ende. Ich klärte das Missverständnis auf und freute mich über die Begegnung.

Zwischen den Übungen entdeckte ich ein Hinweisschild, das an einer Trainingsmaschine klebte. Obwohl ich seit Jahren mit besagten Geräten arbeite, erkannte ich an diesem Nachmittag eine geistliche Botschaft beim Lesen der vorgedruckten Zeilen. So weist der Hersteller den Benutzer darauf hin, wichtige Instruktionen zu befolgen, weil ansonsten ernsthafte gesundheitliche Probleme auftreten. Genauso ist es mit der Bibel; sie beinhaltet Gottes Wort und dient uns als Massstab für den Alltag. Wer sich an die guten Richtlinien von oben hält, bleibt vor der ewigen Verdammnis verschont und muss nicht in die Hölle fahren.

In der Garderobe erzählte mir ein junger Mann, dass er wöchentlich einen Porno konsumiert. Ausserdem glaube er an sich selbst. Ich hatte in der Vergangenheit ähnliche Probleme und kenne Glaubensbrüder, die mit Unzucht kämpfen. Auf Youtube fand ich eine ungewöhnliche Predigt mit dem Namen «Men of God vs. Pornography» von Tom Loud, die das Thema eindrücklich thematisiert und beim Friedhof entstanden ist.

Auf dem Rückweg verabredete ich mich mit meiner Familie und genoss ein feines Abendessen in einem Restaurant. Bevor wir den dazugehörigen Einkaufstempel verliessen, entdeckte ich ein Plakat, das Kinder zu einer Bastelaktion einlädt. Laut Titel ging es um Traumfänger. Es ist schockierend, wie sich die indianischen Kultobjekte in der Schweiz verbreitet haben. Mit Hilfe dieser Gegenstände sollen Albträume abgewehrt werden. Grundsätzlich handelt es sich um Zauberei, die mit dämonischen Aktivitäten verknüpft ist. Der beste Schutz gegen böse Träume ist eine Liebesbeziehung mit dem Schöpfer von Himmel und Erde.

Übrigens, Christen sind berufen Licht und Salz zu sein. Wir sollen nicht einfach alles durchwinken, was die Gesellschaft uns präsentiert – siehe Epheser 5, 10-11:

«Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.»

Im Zusammenhang mit diesem Thema möchte ich auf einen lesenswerten Artikel mit dem Titel «Harmlos verpackt: Okkultismus in der Schule» aufmerksam machen. Er stammt aus der christlichen Zeitschrift Ethos, welche über die Wunder Gottes und die Zeichen der Zeit informiert…

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