Martialische Erkenntnis und Einsatz in der Altstadt von Winterthur

Crystal Meth ist eine Droge und hat viele Menschen auf dem Gewissen. Am 6. Februar 2018 riss sich eine 20-jährige Studentin in den USA beide Augen heraus, weil sie unter dem Bann des Rauschgifts war. Kaylee Muthart bezeichnete sich in der Vergangenheit als religiöse Christin, die versuchte, mit psychodelischen Hilfsmitteln Gott näher zu kommen. Scheinbar stehen in ihrer ehemaligen Gemeinde weitere Gläubige unter dem Einfluss von Ecstasy oder Marihuana. Inzwischen hat sie die Kirche gewechselt. Kürzlich gab die junge Frau aus dem Bundesstaat South Carolina in der Zeitschrift «Cosmopolitan» unter anderem folgende Erklärung ab:

«Natürlich gibt es Momente, in denen ich mich über meine Situation aufrege, besonders in den Nächten wo ich nicht einschlafen kann. Aber ehrlich gesagt, ich bin jetzt glücklicher als zuvor, bevor das alles passierte. Ich bin lieber blind als abhängig von Drogen. Ich musste mein Augenlicht verlieren, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen, aus tiefstem Herzen bin ich froh, hier zu sein.»

Ich erkenne drei Aspekte hinter dieser dramatischen Geschichte, aus denen wir alle etwas lernen können. Erstens, ist es wichtig, dass wir einen persönlichen Bund mit Jesus Christus eingehen und den Heiligen Geist empfangen. Es gilt, dem Aufruf von Petrus in Apostelgeschichte 2,38 zu folgen. Zweitens, sollen Christen dem HERRN dienen und dem Teufel widerstehen – siehe Jakobus 4,7. Drittens, hat sich die Aussage des Heilands in Markus 9 (siehe Verse 42 bis 50) bei diesem Fall wortwörtlich manifestiert. Kinder Gottes sind gut beraten, sich von allen Dingen zu trennen, die ihre Beziehung mit dem himmlischen Vater sabotieren und die Zukunft im Königreich des Lichts gefährden.

Am Samstag (10.03.2018) absolvierte ich mit Stefan einen Einsatz in Winterthur. Unser Treffpunkt war der Platz vor dem Pavillon beim Stadtpark. Dabei erlebten wir unterschiedliche Situationen und führten anspruchsvolle Gespräche. Nebst Ablehnung in diversen Variationen sammelten wir konstruktive Erfahrungen. Hier einige Beispiele.

Gleich zu Beginn möchte ich auf die Begegnung mit einem 75-jährigen Mann bei der Stadthausstrasse eingehen, der meinte, dass sein Dienst für den HERRN aufgrund von Alter und Beschwerden vorbei sei. Früher habe er das Evangelium verkündet und die Bibel gelesen. Heute sieht er keinen Sinn mehr darin. Paulus vergleicht die Nachfolge Jesu mit einem Wettlauf, den wir leidenschaftlich bis zum Ziel gehen – siehe 2. Timotheus 4, 1-8!

In der Nähe eines Supermarkts trafen wir einen Mann, der vor fünf Jahren einen Schlaganfall hatte und in seiner Not zu Gott schrie. Jedenfalls hörte er die Stimme des HERRN und wurde übernatürlich geheilt. Halleluja! So wie ich ihn verstanden habe, möchte er sich mit dem Vater im Himmel versöhnen. Wir ermutigten ihn, das Erlösungswerk von Golgatha für sich in Anspruch zu nehmen. Jesus starb am Kreuz für unsere Sünden und tilgte unsere Schulden. Johannes 3,16 beschreibt diesen einzigartigen Akt der Liebe.

Bei der Schmidgasse trafen wir einen Vater mit seinem Sohn; sie kamen gerade mit Einkaufstaschen aus einem Laden. Mir fielen ihre leeren Blicke auf und ich predigte über das Hamsterrad des Mammons, das uns niemals sättigt. Ich sagte ihnen, dass uns Jesus aus dem Gefängnis des Materialismus befreien und auf einen hohen Berg stellen will. Daraufhin erzählte mir der Mann, dass sie vor kurzem Ferien an einem solchen Schauplatz gemacht hatten.

Im Verlaufe des Nachmittags erzählte mir Stefan ein geniales Zeugnis. Teile davon möchte ich hier veröffentlichen, um andere zu ermutigen. So musste er das Auto austauschen und hatte anschliessend zu wenig Geld für die Miete der Wohnung. Niemand wusste von seiner Situation und trotzdem erhielt er im gleichen Zeitraum ein Couvert mit 1’000 Franken und einem Vers aus der Bibel. Diese Aktion erinnert mich an die Zusage Gottes, die Jesus in Matthäus 6,33 ausspricht. Wer das Königreich des HERRN und dessen Gerechtigkeit zur Priorität des Lebens macht, wird immer die Versorgung aus dem Himmel erfahren.

Vor der Kreuzung beim Untertor redeten wir mit zwei jungen Frauen, die weisse Bänder in den Haaren trugen und im Vorfeld einer Hochzeit diverse Festlichkeiten zelebrierten. Nachdem ich fragte, ob jemand Schmerzen habe, wusste das eine Mädchen sofort, dass wir für Kranke beten. Es handelte sich bei ihnen um Christen und wir freuten uns. Wir motivierten sie, den Auftrag (siehe Matthäus 28, 16-20) wahrzunehmen, den uns Jesus anvertraute. Überall sind Menschen, die auf den Retter warten, damit sie von den Ketten der Finsternis befreit werden.

Während unserer Patrouille durch die Marktgasse diskutierten wir mit einem Musiker, der mit einer Gitarre bewaffnet war und Lieder sang. Es stellte sich heraus, dass er alle Religionen als mögliche Wege zu Gott sah und gleichzeitig das Thema Wahrheit ausblendete. Obwohl er sehr begabt war, bastelte er sich eine seltsame Philosophie und wirkte auf mich wie ein Traumtänzer.

Nach dieser Konfrontation erzählte mir Stefan ein eindrückliches Gleichnis. Wenn ein Flugzeug in Turbulenzen gerät, beginnen nach einer Weile selbst Atheisten zu beten. So ist es! Aus der Bibel erfahren wir, dass es nur einen lebendigen Gott gibt, der sich durch Jesus Christus offenbarte und bis heute auf seine verlorenen Kinder wartet.

Einige Meter davon entfernt, trafen wir einen Mann, der auf seine Frau wartete. Er erzählte uns, dass «Gott» in ihm sei und er seit der Jugend diesen Kontakt pflege. Seltsamerweise wollte er uns nicht mitteilen, was er glaubt. Ich sagte ihm, er soll die Bibel lesen und den Inhalt mit seinem Herzen vergleichen.

Überraschend verlief das Gespräch mit einem jungen Paar. Es handelte sich um Christen. Das Mädchen absolvierte letztes Jahr das Kickstart-Seminar in der Arche Winterthur und freute sich über unser Engagement. Sie erzählte uns, dass sie nach dem Event den neuen Lebensstil nur bedingt im Alltag umsetzte. Wir ermutigten sie bei Jesus dranzubleiben und die gesegnete Mission aktiv weiterzuführen.

Zwischendurch machten wir eine Kaffeepause und tauschten unsere Erfahrungen aus. Stefan sieht im Leben eines Christen drei Dimensionen. Die Kommunikation mit Gott, die Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern und die Arbeit im Königreich des Lichts – basierend auf der biblischen Grundlage.

Faszinierend war das Gespräch mit einer Frau, die uns erzählte, dass eine Bibel auf ihrem Nachtisch liegt und sie an Jesus glaube. Jedoch verstand sie nicht, was der Heilige Geist ist. Wir motivierten sie konkrete Schritte im Glauben zu tun und die Sünden vor Gott zu bereuen. Ausserdem wiesen wir sie auf das Projekt superkraft.ch hin.

Beim oberen Graben sprachen wir mit einem Jugendlichen, der sich als Christ einstufte, weil die Eltern orthodoxe Christen seien. Wir sagten ihm, dass es eine persönliche Entscheidung für Jesus braucht. Es reicht nicht, wenn wir am Sonntag in die Kirche gehen und brav die Hände falten. Wir müssen neu geboren werden. Hinweise dazu finden wir in Johannes 1 (Verse 12-13) oder in Johannes 3 im Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus.

Während dem kurzen Gespräch mit drei Jugendlichen über Jesus fiel mir ein goldener Anhänger am Hals auf. Beim genaueren Hinsehen handelte es sich nicht um ein Kreuz, sondern um eine Maschinenpistole. Lasst uns der heutigen Generation kompromisslos Gottes Heilsplan offenlegen, damit so viele wie möglich aus ihrem Albtraum erwachen. Ebenfalls in der Altstadt trafen wir eine Gruppe von Pfadfindern und erzählten ihnen von Jesus.

Die «krasseste» Person an diesem Tag war für mich eine ältere Frau, welche auf die so genannte Christus-Energie baute und überdurchschnittliche Bibelkenntnisse hatte. Dennoch wollte sie zu Beginn unseres Gesprächs von Sünde und Umkehr nichts wissen. Zudem verteidigte sie den Dalai Lama und den Buddhismus. Wir konnten diverse Punkte widerlegen und es entwickelte sich eine spannende Konversation. Ich vermute, dass sie vom Engel des Lichts (siehe 2. Korinther 11,14) getäuscht wurde. Satan ist ein Meister der Illusion und versucht alles, um die Menschheit von der Wahrheit fernzuhalten.

Am Sonntag (11.03.2018) sandte mir ein Glaubensbruder eine Nachricht über die Verbreitung von Kokain in Europa. Im Rahmen der Studie wurde das Abwasser aus 56 Städten in 19 Ländern untersucht. Traurigerweise führt Zürich die Rangliste jeweils am Wochenende an: In keiner anderen Gegend wird an diesen Tagen so viel von dem weissen Pulver konsumiert. Betet für eure Wohnorte liebe Glaubensgeschwister nach Jeremia 29,7 und seid ein Segen für die Bevölkerung…

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