LKW-Bibeln bei der Kemptthaler Raststätte und Hände werden heil

Viele Menschen befinden sich auf der vermeintlichen Überholspur des Lebens und rasen ohne Rücksicht durch den Alltag – dabei übersehen sie manche rote Ampeln und provozieren einen Totalschaden. Christen sollen den Unterschied machen und nur die Zielorte ansteuern, welche bereits vom Himmel festgelegt sind. Die Nachfolger von Jesus brauchen das GPS von oben, damit sie nicht in einer Sackgasse enden oder mit Vollgas gegen eine Mauer fahren. Mit der Unterstützung des Heiligen Geistes navigieren wir über die Strassen dieser Welt und dürfen Salz und Licht sein. Deshalb ist es wichtig, die Antenne unseres Herzens empfangsbereit zu haben. Wichtig für unsere Seele sind auch Parkplätze, die der HERR zum Auftanken und Entspannen geschaffen hat.

Epheser 2 (siehe Verse 8 bis 10) konzentriert sich auf die Gnade Gottes, durch die wir gerettet werden und erklärt, dass Gläubige berufen sind, die radikale Liebe aus dem Königreich des Lichts zu teilen. Dabei gilt es, die himmlischen Leitplanken zu beachten.

«Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind SEIN Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.»

Am Freitag (23.03.2018) reiste ich mit der Familie nach Kemptthal. Bei der Raststätte trafen wir Urs Fausch und freuten uns über die Gemeinschaft. Ich habe schon mehrmals über diesen Glaubensbruder berichtet, der in Zusammenarbeit mit der nationalen Ausgabe der «Trucker Church» einen wertvollen Dienst unter LKW-Piloten macht. In dieser Woche habe ich eine Webseite für seine Mission erstellt. Neugierige finden auf ursfausch.com das Ergebnis. Jesus ist Sieger!

Nach der spannenden Konversation absolvierten wir einen Einsatz bei den Stellplätzen für grosse Fahrzeuge. Urs parkierte das Wohnmobil auf einer freien Fläche. Danach bauten wir einen kleinen Tisch mit evangelistischen Materialien auf. An diesem Nachmittag verteilten wir unter anderem Flugblätter, Kekse und die Trucker-Bibel. Es handelt sich dabei um das Neue Testament, welches mit Zeugnissen und Gebeten aus dem 21. Jahrhundert angereichert wurde.

Nebst den Fahrern von Reisebussen erhielten an diesem Nachmittag weitere Automobilisten das Wort Gottes in mündlicher und schriftlicher Form. Jedenfalls erkannte ich das geistliche Bedürfnis an diesen Schauplätzen und verstand die Notwendigkeit des Projekts. Ein Höhepunkt für mich war das Wiedersehen mit einem Kollegen, von dem ich seit Jahren nichts mehr gehört hatte. Er parkierte sein Fahrzeug wenige Meter von unserem Stand entfernt und tauchte plötzlich auf. Halleluja!

Am späteren Nachmittag verabschiedete sich Urs und brachte mehr als ein Dutzend ausrangierte Computer zu einem christlichen Hilfswerk. Insgesamt war das Wohnmobil gut gefüllt mit Informationstechnologie, die für Rumänien bestimmt ist.

Auf dem Rückweg kamen wir beim Bahnhof mit einer Frau ins Gespräch. Der Grund war, dass es keine Rampe für Kinderwagen hatte und sie unsere Familie oberhalb der Treppe sah. Es handelte sich um die Betreiberin eines Kiosks. Während des Dialogs fiel mir der Verband an ihrer Hand auf. Ich fragte sie, was passiert sei.

Nach einem Sturz im Januar 2018 hatte sie ihren Finger gebrochen und musste operiert werden. Seither plagten sie starke Beschwerden und Schlafprobleme. Laut eigenen Angaben belegten die Schmerzen die Stufe 12 von 10 auf der Skala! Nachdem ich für sie betete und meine Hand auf die betreffende Stelle im Namen von Jesus Christus legte, spürte sie ein Kribbeln und eine Hitze. Das Leiden reduzierte sich merklich und sie war total erstaunt.

Anschliessend thematisierten wir unseren genialen Heiland und erfuhren, dass sie in der Vergangenheit eine schlechte Erfahrung mit der Kirche gemacht hatte. Wir ermutigten sie, nicht auf das «Bodenpersonal» zu schauen, sondern selbst eine Beziehung mit Gott zu pflegen. Das Thema Sünde durfte ich ebenfalls ansprechen.

Wir brauchen eine klare Entscheidung für Jesus Christus, weil ER stellvertretend für uns am Kreuz starb und die Schulden tilgte. Nach drei Tagen ist der Sohn Gottes von den Toten auferstanden und wird bald zurückkehren, um die Menschheit zu richten. Wer vom falschen Weg umkehrt und sich mit dem himmlischen Vater versöhnt, folgt Jesus in die Ewigkeit.

In Winterthur angekommen, ging meine Frau ein Brot im Supermarkt holen. Währenddessen warteten die Kinder und ich vor dem Laden. Dabei sprach ich mit ein paar Leuten, die mit Zigaretten und Bierdosen beschäftigt waren. Nach einer Weile sprach ich mit einer Frau, die scheinbar mit Engeln kommunizierte. Ich warnte sie, dass sich Satan und seine Armee als Lichtwesen (siehe 2. Korinther 11,14) tarnen können.

Aufgrund einer Sehnenscheidenentzündung wurde sie seit rund drei Monaten von Schmerzen an der Hand gequält – Stufe 7 von 10. Ich freute mich, dass ich für sie beten durfte und legte meine Hand im Namen von Jesus Christus auf die betreffende Stelle. Nach zwei Anläufen spürte sie keine Schmerzen mehr – sie zog sogar ihre Bandage aus und testete das Resultat. Alle Ehre dem HERRN! Ich wies sie auf superkraft.ch hin und bin gespannt, ob sie sich meldet…

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Rechnung ist bezahlt aber Gnade ist nicht billig und kostete alles