Konflikt mit Jehovas Sekte und der Skaterpark in Birmensdorf

Marihuana und andere Rauschmittel beeinträchtigen unsere Handlungen. Viele Dinge in dieser gefallenen Welt versuchen unsere Sinne zu trüben. Deshalb gilt es, wachsam zu sein. Ein Scharfschütze beispielsweise verfehlt sein Ziel, wenn er sich nicht auf seine Aufgabe konzentriert. Der Begriff «Nüchternheit» taucht an unterschiedlichen Stellen in den Briefen der Apostel auf. Christen haben die Möglichkeit, fokussiert zu handeln und die geistliche Ausrüstung jederzeit einzusetzen – siehe 1. Thessalonicher 5,8:

«Wir aber, die wir Kinder des Tages sind, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil.»

Wer das himmlische Arsenal im Alltag verwenden will, braucht den Heiligen Geist. Diese übernatürliche Gabe empfangen diejenigen, welche ihre Sünden vor Gott bereuen und Nachfolger von Jesus werden.

Am Freitag (30.03.2018) reiste ich mit meiner Frau und den Kindern nach Birmensdorf im Kanton Zürich. Ebenfalls dabei waren Hyacinthe und Samuel. Unser Auftrag war es, für einen Mann von der Elfenbeinküste zu beten, der Krebs hat. Als wir am Zielort ankamen, teilten wir uns in zwei Teams auf. Während meine Familie die Gegend erkundete und die gute Nachricht weitergab, stieg ich mit unseren Glaubensbrüdern in den Bus und fuhr bis zum Haus des Patienten. Die Situation vor Ort entpuppte sich als dramatisch und endete abrupt mit einer Überraschung.

Der todkranke Kollege von Hyacinthe lebt getrennt von seiner Partnerin und wird im Moment von den Zeugen Jehovas betreut. Im Klartext: Wir kamen nur bis zum Eingang der Wohnung und erlebten nach einem kurzen Gespräch, wie uns die Türe vor der Nase zugeknallt wurde. Danach setzten wir uns auf den Spielplatz neben dem Gebäude und beteten für alle Beteiligten.

Grundsätzlich ist es so, dass diese Sekte unter dem Deckmantel von Jesus operiert, aber die Ansichten von Charles Taze Russell befolgt. Der Amerikaner gründete die fragwürdige Organisation Ende des 19. Jahrhunderts. Ursprünglich wollte man zu den Wurzeln der biblischen Überlieferungen zurückkehren. Ähnlich wie bei den Mormonen sorgen falsche Prophetien und diabolische Lehren für Verwirrung. Hier einige Beispiele:

Die Zeugen Jehovas werden von der so genannten Wachtturm-Gesellschaft aus den USA gelenkt und haben die Bibel (Neue Welt) eigenwillig übersetzt. Die Mitglieder feiern das Abendmahl nur einmal pro Jahr. Sie behaupten, dass der Engel Michael und Jesus Christus dieselbe Person sei. Zudem lehnen sie das Kreuz als Symbol des Christentums ab. Erstaunlicherweise glauben sie nicht an Geistesgaben wie Heilung und distanzieren sich auch von der Trinität Gottes. Übrigens, selbst der Name Jehova ist eine fragwürdige Interpretation des hebräischen Grundtextes. Wir haben es hier also mit Schafen im Wolfspelz zu tun, die mit verdünnter Theologie ihr Publikum ins Abseits befördern wollen.

Paulus entlarvt in seinem zweiten Brief an die Korinther (siehe Kapitel 11, Verse 13 bis 15) raffinierte Sekten wie Jehovas Zeugen mit folgenden Worten:

«Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter und verstellen sich als Apostel Christi. Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. Darum ist es nichts Grosses, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken.»

Auf dem Rückweg zum Bahnhof kamen wir bei einem Skaterpark vorbei und ich hatte den Eindruck, die jungen Leute anzusprechen. Zu Beginn machten wir ein Quiz zum Thema Karfreitag und Ostern. Danach durften wir das Evangelium weitergeben. Ein Jugendlicher versuchte philosophisch zu argumentieren, aber ich bemerkte wie der Heilige Geist ihn während unseres Gesprächs überführte. Was mich besonders freute, war die Anwesenheit von mindestens einer Person des Friedens. Es handelte sich um einen Mann, der unsere Konversation aufmerksam verfolgte und neugierig wurde. Halleluja!

Weitere Höhepunkte an diesem Tag waren Gespräche mit Menschen, die wir auf der Hin- und Rückfahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln trafen. Ebenso spannend war die Stiftshütte, welche Samuel erwähnte und im zweiten Buch Mose (ab Kapitel 25) zu finden ist. Er konnte vor unserem Einsatz ein detailliertes Modell im verkleinerten Massstab inklusive Bundeslade besichtigen, dass ein Glaubensbruder in Winterthur nachgebaut hat. In der Galerie findet ihr ausgesuchte Fotos der aufwendigen Installation. Im Verlaufe dieser Präsentation wurden zwischen dem Zelt Gottes aus dem Alten Testament und Jesus Christus aus dem Neuen Testament verblüffende Parallelen aufgezeigt…

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