Gläubiger Fernfahrer aus Mazedonien und Segen für deutsche Reisegruppe

Leere Einkaufszentren, ausgepumpte Tankstellen und stillgelegte Fabriken wären das Ergebnis, wenn nicht täglich mutige Männer und Frauen tonnenschwere Kolosse über die Autobahnen dieser Welt lenkten. LKW-Piloten verbringen einen Grossteil ihrer wertvollen Zeit auf der Strasse und transportieren Waren. Egal, ob Arbeiten oder Schlafen, sie müssen in der Fahrerkabine präsent sein. Gott will auch diese Menschen mit dem Evangelium erreichen und sendet Botschafter des Lichts in das globale Verkehrschaos.

Im ersten Brief an die Korinther (siehe Kapitel 9, Verse 19 bis 23) schreibt Paulus über seine Strategie auf dem Schlachtfeld. Christen sind gut beraten, wenn sie sich bei der Verkündigung des Evangeliums an die jeweiligen Rahmenbedingungen anpassen, damit möglichst viele Seelen gerettet werden.

Am Dienstag (10.04.2018) reiste ich mit meiner Familie nach Kemptthal in Zürich. Dort trafen wir Urs Fausch und machten einen Einsatz an der Raststätte. Unser Glaubensbruder reist mit seinem Wohnmobil durch die Schweiz und verkündet die gute Nachricht auf der Strasse. Einen Tag zuvor war er mit zwei Mitgliedern der «Trucker Church» in Gunzgen (Solothurn) unterwegs. Dort luden sechs Fernfahrer Jesus in ihr Leben ein.

Während meine Frau und die Kinder die Region erkundeten, verteilte ich mit Urs die so genannte «Trucker Bibel» in deutscher, polnischer, ungarischer, rumänischer und türkischer Sprache. Es handelt sich dabei um das Neue Testament, welches mit persönlichen Zeugnissen und Gebeten angereichert wurde. Zusätzlich verschenkten wir gedörrte Apfelschnitze inklusive Reisesegen in gedruckter Form. Das Angebot rundeten Basler Leckerli ab, die zum Auftrag passten und wir ebenfalls kostenlos weitergaben.

An diesem Nachmittag klopften wir an die Türen von ausgewählten Lastwagen und begegneten Leuten aus vielen Nationen. Dabei sammelten wir unterschiedliche Erfahrungen. So durften wir für einen Mann beten, der mit familiären und anderen Problemen zu kämpfen hatte. Im Verlaufe der Mission erzählte Urs seine Geschichte mit dem Hirntumor, der nach drei Tagen auf wundersame Art und Weise verschwunden war. Faszinierend war, dass sich bei diesem Einsatz ein ungarischer Staatsbürger für Jesus entschied und mit Urs betete.

Zukünftig soll eine Regentonne für unbürokratische Taufen im Wasser verfügbar sein. Eine Glaubensschwester finanzierte um die Osterzeit eine Kupplung, welche in Kürze direkt am Wohnmobil montiert wird und die Verbindung zwischen Fahrzeug und Anhänger gewährleistet. Im Klartext: Mehr Platz für die Ausrüstung von Urs.

Ein Höhepunkt war für mich das Gespräch mit einem Glaubensbruder aus Mazedonien, der bereits mit dem HERRN unterwegs war. Seine Ausstrahlung und Worte beeindruckten mich. So hatte er in der Vergangenheit einen schweren Unfall mit dem Motorrad. Obwohl ihn die Ärzte bereits aufgegeben hatten, zeigte sich nach acht Tagen eine Verbesserung des gesundheitlichen Zustands. Jesus ist Sieger!

Nach einer Weile hatte Urs den Eindruck, er müsse sein Fahrzeug umparkieren. Gleichzeitig trugen wir den Tisch mit den christlichen Materialien an einen anderen Ort und platzierten ihn bei den öffentlichen Toiletten. Dort hielt sich gerade eine Reisegruppe aus Deutschland auf. Es handelte sich um ältere Menschen, die mich plötzlich umringten.

Als ich fragte, ob jemand Schmerzen habe, meldeten sich gleich mehrere Personen und ich durfte für drei Damen beten. Zu den geschilderten Leiden zählten Schmerzen in den Schultern, den Beinen, im Rücken und in den Fingern. Nachdem ich die Hand im Namen von Jesus Christus auf verschiedene Stellen legte, sorgte Gott für Heilung. Eine Frau wurde stark berührt und freute sich über unseren Dienst…

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