Jesus-Family im SalZH und Michaels Oldtimer

Eine Zelle muss sich teilen, damit der Organismus wächst. Sobald Christen das Evangelium verkünden und Menschen mit Gott einen Bund schliessen, vergrössert sich das Königreich des Lichts. Rund um den Erdball sollen wieder Gemeinden aus Gläubigen entstehen, die den ursprünglichen Auftrag von Jesus Christus umsetzen. Werfen wir nochmals einen Blick in die Biologie: Ist der Zellkern beschädigt, leidet das Wachstum. Demzufolge produzieren falsche Lehren ein Christentum, das im Alltag nicht überlebensfähig ist.

Am Sonntag (15.04.2018) besuchte ich gemeinsam mit Frau und Kindern einen Anlass der «Jesus-Family» in Winterthur. Es handelt sich dabei um ein Treffen von Christen, die das Leben als ein Abenteuer mit Jesus sehen. So will man die einfachen Strukturen aus der Apostelgeschichte pflegen und die Vernetzung unter Glaubensgeschwistern fördern. Anstelle von Kirche im traditionellen Sinn steht die lebendige Nachfolge im Mittelpunkt. Joël Salvisberg, Lukas Stolz und Davide Spezzacatena sind die Leiter des neuen Vereins, der auch mit der «Pioneer Training School» kooperiert.

Geplant ist, dass die Events in regelmässigen Abständen auf dem ehemaligen Militärgelände der Schweizer Armee stattfinden. Genauer gesagt, fungiert das Zeughaus 1 als Versammlungsort. Ausgewählte Räumlichkeiten der christlichen Schule «SalZH» stehen während den Zusammenkünften zur Verfügung. Prinzipiell ist jeder Christ willkommen und kann sich einklinken. Das Rahmenprogramm besteht unter anderem aus Gebetszeiten, Lobpreis, Zeugnissen und biblischen Lehren. Alle Teilnehmer bringen ihre Verpflegung selber mit und dürfen die verfügbaren Kochplatten verwenden.

In der Predigt kamen die unterschiedlichen Gaben zur Sprache, welche Christen empfangen und die Zusammenarbeit der weltweiten Gemeinde Gottes hier auf Erden. Ausserdem wurde eine Stelle aus dem Brief an die Epheser (siehe Kapitel 4, 1-16) thematisiert. Apostel, Hirten, Lehrer, Propheten und Evangelisten sollen die Heiligen (Nachfolger von Jesus) trainieren, damit sie fähig für den Dienst im Königreich des Lichts werden und sich gegenseitig unterstützen.

Die ersten Jünger teilten ihre Ressourcen und lebten wie eine grosse Familie. Es handelt sich dabei nicht um eine Blutsverwandtschaft, sondern um eine geistliche Verwandtschaft. Neugeborene Christen bilden einen Körper, der in Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit agiert. Gleichzeitig multiplizieren sich fruchtbare Gemeinschaften und kreieren weitere Nachfolger von Jesus. Ein gesundes Wachstum entsteht, wenn die Kinder Gottes dem Heiland gehorsam sind. Passend finden wir in Johannes 14,15 die folgende Aussage von Jesus Christus:

«Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.»

Grundsätzlich ist es den Organisatoren der «Jesus-Family» wichtig, dass man nicht nur konsumiert, sondern seine Talente aktiv einbringt. Jede Versammlung soll dynamisch bleiben und eine Mischung aus Theorie und Praxis sein. Zwischendurch beteten die Teilnehmer für die Anliegen ihrer Glaubensgeschwister und nahmen das Abendmahl. Ein Höhepunkt war die Taufe eines 14-jährigen Mädchens in einem Planschbecken, das mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde. Halleluja! Wer mehr über die kommenden Termine erfahren möchte, meldet sich direkt unter der E-Mail-Adresse joel.salvisberg@jesus-family.net!

Hier noch eine unerwartete Begebenheit, die sich am Rande des Treffens abspielte. Meine Frau und die Kinder verliessen nach einer Weile das Gebäude und gingen an die frische Luft. Dabei kamen sie mit dem Alt-Gemeinderat Klaus Brand ins Gespräch, der Fotos von einem blauen Oldtimer knipsen wollte. Scheinbar handelte es sich um dasselbe Fahrzeug, mit dem der wiedergewählte Stadtpräsident Michael Künzle vom Winterthurer «Superblock» bis zum Restaurant «Plan B» gefahren wurde. Der sympathische CVP-Politiker gewann vor wenigen Stunden die Wahlen 2018 und will abermals vier Jahre lang die Geschicke der Gartenstadt leiten. Jedenfalls durfte Caroline die Bilder machen, welche später an die Redaktion des «Landboten» versandt wurden. Am Montag (16.04.2018) ist der dazugehörige Beitrag in der Zeitung erschienen…

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