IDF, Gaza und Ersatztheologie

Was würdest du tun, wenn deine Nachbarn jeden Monat tödliche Raketen auf dein Haus abfeuern? Israel befindet sich seit Jahren in diesem Ausnahmezustand. Arye Sharuz Shalicar erzählte Ende 2014 einem deutschen Journalisten, dass sein Land von skrupellosen Terroristen attackiert wird, die sogar Kinder und zivile Einrichtungen als Schutzschilder missbrauchen. Das ausführliche Interview mit dem ehemaligen Sprecher der «Israel Defense Forces» ist auf Youtube verfügbar und dauert rund eine Stunde. Die IDF repräsentiert das israelische Militär und probiert die Einwohner vor Angriffen zu beschützen.

Kriminelle Organisationen wie Hamas, Hisbollah oder IS sollten lieber die Armut im Nahen Osten bekämpfen anstatt sinnlose Kriege führen. Mit Waffenschmuggel, Selbstmordattentaten und Hasstiraden entsteht kein Frieden. Lasst uns für die Muslime im mächtigen Namen von Jesus Christus beten, damit sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen!

Übrigens, Mosab Hassan Yousef äusserte sich am 25. September 2017 vor dem Menschenrechtsrat der UNO in Genf zu den fragwürdigen Tätigkeiten der palästinensischen Autonomiebehörde. Sein Vater gehörte zu den Gründern der Hamas, später arbeitete er für den israelischen Geheimdienst innerhalb der Sondereinheit «Schin Bet». Der ehemalige Terrorist beschuldigt die politische Führung der Palästinenser und verteidigte Israel.

Aus den Medien hört man immer wieder, dass Juden die Palästinenser unterdrücken und rücksichtlos eigene Interessen verfolgen. Tatsache ist, die hebräische Bevölkerung hat ein Recht im Heiligen Land zu sein. Vor über 3’000 Jahren wurde das israelische Königreich gegründet. Leider missachten arabische Nationen immer wieder die biblische Faktenlage. So kritisiert beispielsweise der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan die jüdische Regierung und akzeptiert Jerusalem nicht als Hauptstadt. Kürzlich sah ich die jüngste Dokumentation von Pierre Rehov über die haarsträubenden Proteste im Gazastreifen. In «Behind the smoke screen» blickt der mutige Filmregisseur hinter die Kulissen einer teuflischen Propagandamaschine gegen Israel.

Ebenfalls spannend in diesem Zusammenhang finde ich das Gespräch mit Mazzen Warra, der 1971 in Ramallah geboren wurde. In seiner Kindheit schürten die Eltern den Hass auf Juden. Später beteiligte er sich an gewalttätigen Demonstrationen und warf Steine auf israelische Soldaten. Nachdem Mazzen den lebendigen Schöpfer von Himmel und Erde kennenlernte, verändert sich seine Einstellung gegenüber dem gelobten Land. Der palästinensische Christ hat die Autorität von Israel anerkannt und erwähnte unter anderem Gottes Verheissung für Abraham und alle Völker:

«Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.»

1. Mose 12,3

Am Montag (07.05.2018) besuchten wir eine Christin in Winterthur, welche uns auf die Ersatztheologie aufmerksam machte. Diese antisemitische Lehre spielt die Bedeutung von Israel herunter und favorisiert christliche Kirchen aus dem Heidentum. Im Gleichnis vom Ölbaum in Römer 11 erklärt Apostel Paulus die Rolle der Christen aus dem Judentum und thematisiert die Einheit der Gläubigen in Jesus. Was mich interessant dünkte, war die Aussage von unserer Schwester in Christus, dass Gott die Israeliten als seinen persönlichen Augapfel bezeichnet:

«Denn so spricht der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.»

Sacharja 2,12

Am Dienstag (08.05.2018) reisten wir zu meinem Vater im Kanton Aargau, der schon lange mit dem HERRN unterwegs ist. Er war geschwächt und hatte Probleme mit seiner Blase. Wir durften ihn materiell und geistlich versorgen. So legte ich ihm die Hände im Namen von Jesus Christus auf seinen Körper und wir beteten für den allgemeinen Gesundheitszustand. Einen Tag später (09.05.2018) telefonierte ich mit ihm. Ich erfuhr, dass er kurz nach unserem Besuch wieder aufs WC gehen und Wasser lassen konnte. Halleluja!

Auf dem Weg zum Zielort sprach ich im Bus mit einem Ehepaar. Die Frau fragte mich, wie ich wissen kann, dass der HERR existiert. Ich sagte ihr, wenn wir in den Spiegel schauen, dann sehen wir Gottes Wunderwerk…

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