Pastor gefeuert, US-Botschaft in Jerusalem und biblische Kindererziehung

Johannes der Täufer ernährte sich von Heuschrecken und Honig. Er lebte in der Wüste und trug ein Gewand aus Kamelhaaren. Gott setzte diesen ungewöhnlichen Mann ein, um die Menschen auf die Ankunft des Heilands vorzubereiten. Johannes war der Oberschicht und der religiösen Elite ein Dorn im Auge, trotzdem wurde sein Weckruf (siehe Matthäus 3) gehört. Er forderte das Volk auf, vom falschen Weg umzukehren und die Sünden zu bereuen. Nachdem Jesus Christus am Kreuz stellvertretend für unsere Schuld gestorben und am dritten Tag von den Toten auferstanden ist, steht die Tür zum himmlischen Vater offen. Nun hat jeder die Möglichkeit, sich mit dem Schöpfer zu versöhnen. Wie lange willst du noch warten?

Heute möchte ich drei explosive Themen ansprechen. Ich beginne mit dem Rauswurf von Joël Salvisberg. Es handelt sich um einen Glaubensbruder, den ich vor einiger Zeit kennengelernt habe. Joël war bis anfangs 2018 als Gemeindeleiter in der Arche Winterthur tätig. Ähnlich wie viele aufgewachte Christen rund um den Erdball sieht er die Wichtigkeit der Nachfolge Jesu im Alltag und will die Kirche reformieren. Vor 2’000 Jahren sandte Gott seinen Sohn in diese gefallene Welt, damit wir aus der Macht der Finsternis befreit werden. Es geht nicht um Traditionen und Rituale, sondern um Rettung und Gemeinschaft mit dem HERRN. In der Apostelgeschichte finden wir Hinweise, wie die ersten Gläubigen den ursprünglichen Auftrag verstanden haben. Torben führte ein Interview mit dem vierfachen Familienvater über die Hintergründe der Entlassung, das anfangs Mai bei Youtube erschienen ist.

Am Montag (14.05.2018) wurde die US-Botschaft in Jerusalem feierlich eröffnet – 70 Jahre nach der erneuten Gründung von Israel. Leider blieben zahlreiche Vertreter anderer Länder dem historischen Anlass fern, weil sie ihre «politische Korrektheit» bewahren möchten. Ausserdem demonstrierten zehntausende von militanten Palästinensern an der Grenze und stellten die Entscheidung in Frage. Das ist keine Überraschung, weil dies einer uralten Prophezeiung (siehe Sacharja 12,3) aus der Bibel entspricht. Obwohl der Staat eine 3’000-jährige Geschichte hinter sich hat, lassen sich Politiker von einer antijüdischen PR-Maschine blenden und rebellieren gegen Gottes wunderbaren Plan. Tatsache ist, König David eroberte die Stadt Jerusalem und Salomo errichtete später den ersten Tempel innerhalb der berühmten Metropole. Fazit: Anstatt die Märchen von Goethe und Schiller zu zitieren, sollten Studenten die Aufzeichnungen aus dem Alten Testament studieren.

Was mich besonders beeindruckte war, dass Benjamin Netanjahu eine Bibelstelle aus Sacharja 8,3 und die Bedeutung von Wahrheit für einen echten Frieden voraussetzt. So sagte der israelische Ministerpräsident: «Wahrheit und Frieden sind miteinander verbunden. Ein Frieden, der gebaut ist auf Lügen, wird am Felsen der Realität im Nahen Osten auseinanderbrechen. Wir können Frieden nur auf Wahrheit bauen.»

Zum Abschluss möchte ich noch ein paar Worte zum Thema Kindererziehung sagen. Psychologen und Experten aller Art versuchen Eltern zu beraten. So gibt es tonnenweise Konzepte und ich selbst versagte in der Vergangenheit kläglich. Dennoch weiss ich: Wer sich mit Gott versöhnt und den Heiligen Geist empfangen hat, verfügt über das stärkste Fundament um seine Kinder segensreich zu erziehen. Die Bibel ist der kostbarste Ratgeber. Natürlich ist es wichtig, das Alte und Neue Testament im Zusammenhang zu betrachten. Christen befinden sich in der besten Position überhaupt, aber sie verlieren ihre Autorität, wenn sie nicht die Heilige Schrift als Ausganglage (siehe 2. Timotheus 3, 14-17) nehmen:

«Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weisst ja, von wem du gelernt hast und dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.»

Das leidenschaftliche Gebet für die Familie steht an erster Stelle. Gläubige Väter und Mütter erwarten das übernatürlichen Eingreifen des HERRN und handeln aus der Vergebung am Kreuz heraus. Diese einzigartige Gnade soll auch kommende Generationen erreichen. Wenn Fehler passieren, geht es nicht darum, dass man seine Sprösslinge verprügelt, sondern ihnen in der einzigartigen Liebe begegnet, die uns Jesus Christus gezeigt hat. Dabei spielen Wahrheit, Gerechtigkeit und Heiligkeit eine Rolle. Es ist notwendig, den Nachwuchs über die Konsequenzen seines Handelns aufzuklären. Abhängig von der geistlichen Reife gehören lehrreiche Strafen dazu. Bitte lasst uns niemals vergessen, wie viel Geduld, Herzlichkeit und Freundlichkeit der himmlische Vater seinen (verlorenen) Söhnen und Töchtern schenkte…

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