Antisemitismus, Cosplayer und israelischer Grenzzaun

Sind der Papst und der Vatikan in Rom etwa Dreh- und Angelpunkt des Christentums? Oder hat Martin Luther die theologische Herrschaft an sich gerissen? Wenn man mit Katholiken und Reformierten spricht, könnte dieser Eindruck entstehen. Tatsächlich ist Jesus Christus das Fundament des Glaubens und das neue Jerusalem der Zielort – siehe Offenbarung 21! Wer in diese himmlische Metropole gelangen will, akzeptiert das Friedensangebot vom Kreuz und glaubt an den Heiland.

Der Weg in die Ewigkeit führt nicht über die Kirchensteuer oder das Praktizieren frommer Rituale. Vielmehr geht es darum, einen Bund mit dem himmlischen Vater zu schliessen und den Hinweisschildern aus der Bibel zu folgen. Wir müssen unsere Sünden bereuen, den alten Menschen bei der Taufe im Wasser begraben und den Heiligen Geist empfangen, der uns in eine neue Kreatur verwandelt.

Weshalb ist der Rettungsplan Gottes auf superkraft.ch ein Dauerbrenner?

Ein Grossteil der Erdenbürger ist nicht versöhnt mit dem HERRN und befindet sich in einem diabolischen Hamsterrad. Ausserdem wurden unzählige Christen durch religiöse Irrlehren manipuliert und haben ein falsches Verständnis des Evangeliums. Das Resultat sind Gläubige, die keine fruchtbare Beziehung mit dem Schöpfer von Himmel und Erde haben. Angesichts der lauwarmen Grundsätze, die in diversen Landes- und Freikirchen vertreten werden, ist das keine Überraschung.

So beantwortet ein Kardinal aus Österreich die Frage bezüglich Himmel und Hölle nicht biblisch, sondern katholisch. Die Mutter Gottes steht im Zentrum, Jesus wird nicht erwähnt. Ebenfalls haarsträubend ist die Praxis der Babytaufe, die auch in der orthodoxen Kirche zum Tagesgeschäft gehört und der Bibel widerspricht. Ein Kleinkind kann seine Schuld nicht bekennen und keine freie Entscheidung für den Messias treffen.

Momentan liegt mir das Thema «Israel» am Herzen und deshalb möchte ich weitere Beobachtungen teilen. Heute rückt der Hass gegen Juden in den Fokus. Selbst in christlichen Kreisen werden die Hebräer als verfluchte Leute gesehen. So will uns die Ersatztheologie verführen, das auserwählte Volk Gottes an den Rand zu drängen. Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer (siehe Kapitel 11) über die Beziehung zwischen Juden- und Heidenchristen. Hier wird klar, dass die wilden Zweige (Christen aus dem Heidentum) nachträglich in den edlen Ölbaum eingepfropft wurden und kein Recht haben sich gegenüber den bisherigen Zweigen (Juden) zu erheben. Jesus spricht in Johannes 4,22 folgende Worte zur Samariterin:

«Ihr wisst nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden.»

Unsere Aufgabe ist es, die Juden zu lieben, für sie zu beten und Israel zu segnen. Das geschieht beispielsweise, indem wir ihnen das Evangelium verkünden, damit sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Keinesfalls sollen wir die jüdische Bevölkerung meiden oder verachten, weil sie den Messias (bisher) nicht erkannt haben.

Antisemitismus ist überall auf der Welt verbreitet. Auch die Schweiz leidet an diesem tödlichen Virus. So löste 1997 Christoph Meili einen internationalen Zwischenfall aus. Der ehemalige Wachmann fand aussagekräftige Dokumente von jüdischen Kunden, welche eine Schweizer Grossbank vernichten wollte. Das tapfere Eingreifen des überzeugten Christen provozierte ein Erdbeben in der Finanzwelt und offenbarte die Schattenseiten der helvetischen Bevölkerung.

Der nationale Finanzplatz spielte während dem Zweiten Weltkrieg eine traurige Rolle. Lokale Geldinstitute kooperierten mit der Reichsbank aus Deutschland und wandelten das blutige Raubgold in Franken um. Obwohl die Schweiz im Verlaufe des Konflikts unzählige Flüchtlinge aufnahm, schloss man im August 1942 die Grenzen und verweigerte selbst Juden die Einreise.

Kürzlich erzählte ich auf dem Spielplatz einem Knaben von Jesus. Während des Gesprächs machte er einen Witz über Juden und fragte sich selbst, ob diese Art von Humor lustig sei. Antisemitismus zieht sich durch alle Bereiche der Gesellschaft. So wurde im April 2018 das jüngste Album von Kollegah & Farid Bang mit dem deutschen Musikpreis «Echo» ausgezeichnet. Das düstere Machwerk wird von Sex und Gewalt dominiert. In einem Lied amüsieren sich die beiden Sänger über Auschwitz. Das Konzentrationslager wurde von den Nazis verwendet, um Hunderttausende von Juden zu ermorden.

Am Dienstag (15.05.2018) fuhr ich mit dem Bus in die Stadt. Dabei lernte ich einen Moslem aus Afrika kennen und sprach mit ihm unter anderem über Israel. Er meinte, dass dieses Land den Palästinensern gehört. Ich war erstaunt, weil er historische Fakten ausblendete und einer verlogenen Politik vertraut. Ähnlich verhält es sich mit dem Koran. Kann es sein, dass viele Muslime den Inhalt nicht kennen und deshalb eine romantische Vorstellung ihres Glaubens haben? Mohammad liess unter anderem Christen und Juden töten. In der Bibel wird vor falschen Propheten gewarnt. Im ersten Brief des Johannes (siehe Kapitel 2, 21-24) steht, dass jeder, der Jesus nicht als Sohn Gottes anerkennt, ein Antichrist ist.

Was mich immer wieder verwundert ist, dass Moslems behaupten, sie würden an alle Propheten glauben. Wenn sie den Worten von Mose, David oder Jesaja gehorsam wären, dann nähmen sie Jesus Christus als Retter an. Auf der Webseite der evangelischen Kirche in Deutschland entdecken wir ein Beispiel für die Naivität der säkularen Christen betreffend Islam. Dort findet man die heuchlerischen Aussagen eines Professors für islamische Theologie, der sein Publikum täuscht.

Am Donnerstag (17.05.2018) durfte ich auf dem Weg in ein Winterthurer Fitnesscenter für eine ältere Dame beten, die Schmerzen im Rücken hatte. Sie wollte gerade in die Physiotherapie gehen. Nachdem ich ihr die Hand im Namen von Jesus auf die betreffende Stelle legte, spürte sie eine Besserung. Halleluja! Es stellte sich heraus, dass ihr Mann gestorben ist und sie Gott die Schuld gab. Eigentlich war sie gläubig und ich ermutigte sie, die Beziehung mit Jesus Christus wieder zu suchen.

Wiedergeborene Christen sind berufen als Botschafter des Himmelreichs zu agieren. Satan will verhindern, dass die Kinder Gottes ihren geheiligten Wettlauf bis zum Ende absolvieren. In dieser Woche sah ich einen konstruktiven Beitrag von Thomas Fischer, der Hindernisse aufzeigt, die uns in der Nachfolge bremsen und den Segen blockieren können.

Am Freitag (18.05.2018) las ich bei «20 Minuten» einen Artikel über den Amoklauf an einer Schule im US-Bundesstaat Texas. Ein bewaffneter 17-Jähriger erschoss neun Mitschüler und eine Lehrerin. Gleichzeitig konnte man einen Bericht über so genannte «Cosplayer» lesen, die sich in Kostüme fiktiver Charaktere zwängen und mit Attrappen von Waffen durch die Gegend spazieren. Einerseits fürchtet sich die Gesellschaft vor Katastrophen und andererseits will man sich mit der Finsternis vergnügen. Im 1. Korinther (Kapitel 10, 20-22) ist die Rede davon, dass wir nicht gleichzeitig mit Gott und dem Teufel Gemeinschaft haben können.

Ich verstehe, dass sich viele gerne verkleiden und eine andere Person sein wollen. Früher war ich genauso in diesem Teufelskreis gefangen. Damals verstand ich nicht, dass Gott uns eine neue Identität in Christus geben möchte und jeder einzigartig geschaffen ist. Wenn wir den breiten Weg der Verdammnis verlassen und den schmalen Pfad mit Jesus gehen, wird uns der HERR von aller Sünde reinigen und die ursprüngliche Bestimmung zeigen. Halleluja!

Zum Schluss noch ein Wort zu den militanten Protesten an der israelischen Grenze, die am Tag der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem stattfanden. Scheinbar bezahlte die Hamas einige Demonstranten, damit sie sich an sinnlosen Angriffen auf den Sicherheitszaun beteiligen. Inzwischen kritisieren sogar Palästinenser die rücksichtslose Taktik der Terror-Organisation. Spannend in diesem Zusammenhang dünkt mich die oberflächliche Berichterstattung des Schweizer Fernsehens, welche von der Redaktion des Magazins «Audiatur Online» entlarvt wurde…

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