Feine Würste am G.O.D. 2018 und Gemeinschaft unter Christen

Der grösste Kabelnetzbetreiber der Schweiz verspricht seinen Kunden ein glückliches Heim. Mit der Kampagne «Happy Home» will uns die UPC pausenlos mit digitaler Unterhaltung versorgen. Dennoch hat das Vergnügen einen bitteren Nachgeschmack. Elektronische Raubtiere wie TV, Computer, Handy oder Spielkonsole fressen unsere wertvolle Zeit, wenn wir sie nicht bändigen. Kostenlos gibt es eine Gehirnwäsche dazu. Früher nutzte ich die Technik um Killerspiele, Pornos und anderen Müll zu konsumieren. Heute setze ich die Werkzeuge aus der IT sinnvoller ein, weil Jesus mir eine neue Perspektive aufgezeigt hat. Im Brief an die Epheser (Kapitel 4, Verse 22-24) schreibt Paulus, dass Christen ihre alten Gewohnheiten ablegen und sich nach Gottes Prinzipien ausstrecken sollen:

«Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.»

Natürlich brauchen wir dazu den Heiligen Geist, den wir durch Umkehr und Taufe erhalten. Wer glaubt, dass Jesus für unsere Sünden am Kreuz gestorben und am dritten Tag von den Toten auferstanden ist, folgt den heilsamen Instruktionen aus der Bibel. Eine lebendige Beziehung mit Christus im Alltag ist der einzige Ausweg aus der Finsternis.

Am Freitag (25.05.2018) fuhr ich mit dem Bus in die Stadt. Dabei kam ich mit einer Frau ins Gespräch, die total frustriert war. Scheinbar war sie am Nachmittag vor Gericht. Ihr Mann hat Probleme mit Alkohol. Soweit ich es beurteilen konnte, ist sie eine Christin. Ich ermutigte sie, für den Vater ihrer Kinder zu beten und ihn zu segnen. Danach begann ich mit einem Gebet für die Situation, das genau dann abgeschlossen war, als sie bei ihrer Haltstelle aussteigen musste. Geheimnisvoll.

Am Samstag (26.05.2018) reiste ich mit meiner Familie nach Adliswil im Kanton Zürich. Dort beteiligten wir uns an einem Einsatz, der im Rahmen des Projekts G.O.D. stattfand. Der Anlass wird einmal pro Jahr weltweit durchgeführt. Ziel ist es, dass Christen hinausgehen und das Evangelium verkünden. Gemäss der Berichterstattung auf Jesus.ch gab es kreative Aktionen an ausgewählten Orten in der Schweiz. Auch die Chrischona nutzte die Gelegenheit, um die rettende Botschaft vom Kreuz zu vermitteln. Im Vorfeld fragte mich Bruder Nino, ob ich mich am «Global Outreach Day» beteiligen will.

Am Zielort waren bereits zwei Teams unterwegs und zwei Fürbitter in der Basis stationiert. Wir bildeten sozusagen die dritte Kompanie und erkundeten den lokalen Flohmarkt auf dem Bruggeplatz. Dort sprach ich in erster Linie mit den Verkäufern über Jesus und die Produkte, welche angeboten wurden. Meine Frau fand sogar schöne Textilien für unsere Tochter.

Am Ende des Rundgangs hörte ich an einem anderen Verkaufsstand, wie zwei Leute über das Thema Kartenlegen redeten. Ich klinkte mich in diese Konversation ein und warnte die Damen davor, sich mit dem Feind einzulassen. Als ich ihnen sagte, dass Hexen so etwas machen, entdeckte ich wenige Sekunden später vor meinen Füssen ein Gegenstand auf dem das Wort «Wicca» stand. Darunter war ein Pentagramm abgebildet. Hierbei handelt es sich um eine Religion für Hexen. Offensichtlich wurden hier Waren aus dieser Kategorie angeboten.

Ich ermahnte sie, vom falschen Weg umzukehren und Gottes Liebe in Anspruch zu nehmen. Auf superkraft.ch findet ihr das Zeugnis einer ehemaligen Sklavin des Teufels, die sich in diesen Kreisen bestens auskennt. Jesus Christus befreite Beth Eckert aus ihrem Elend. Halleluja!

Im gegenüberliegenden Supermarkt trafen meine Frau und die Kinder eine Person, die mit zwei Krücken bewaffnet war. Es handelte sich um eine gläubige Dame, die Ernst Sieber kannte. Jedenfalls durfte Caroline für sie beten und einen guten Dialog führen.

Bei der Abschlussbesprechung um die Mittagszeit im Untergeschoss der Freikirche, tauschten wir unsere Erfahrungen aus. Ich erfuhr, dass unsere Glaubensgeschwister wunderbare Begegnungen mit Passanten gehabt hatten. So wurde unter anderem mit einer Umfrage gearbeitet, um die Bevölkerung neugierig auf Gottes Königreich zu machen. Dabei stellte sich heraus, dass eines der Teams einen jungen Mann getroffen hatte, der wie vom HERRN vorbereitet und offen für Jesus war.

Danach durften wir die Gemeinschaft mit unseren Brüdern und Schwestern in Christus geniessen. Nebst feinen Würsten, die auf einem originellen Grill gebraten wurden, gab es Brot und Sirup. Am Tisch redeten wir unter anderem mit den Jugendleitern. Dieses Gespräch empfand ich als konstruktiv. Für mich ist es wichtig, dass wir dem Nachwuchs die einzigartige Identität in Christus bewusst machen, welche die Nachfolger von Jesus erhalten. Gott löscht nicht unsere Persönlichkeit aus, sondern will uns frei von Sünde machen.Jeder Mensch findet seine wahre Berufung in der fruchtbaren Beziehung mit dem Heiland.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Zug von Adliswil nach Winterthur und klinkten uns in das Treffen der «Jesus-Family» ein. Dieses Projekt vereint Christen, die sich an der Apostelgeschichte orientieren. Was mich freute war, dass wir die übriggebliebenen Würste und Kuchen von der Chrischona an diverse Teilnehmer verschenken konnten. Ich sehe dahinter ein Bild für die Zusammenarbeit unter den christlichen Gemeinden. Die ersten Jünger von Jesus teilten ihre Habseligkeiten miteinander und halfen einander. In Johannes 13 (Vers 34 + 35) geht Christus auf diese übernatürliche Gesetzmässigkeit ein:

«Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebhabt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.»

Die Jesus-Family feierte Gott im Lobpreis, betete für Kranke und diskutierte über kommende Events wie die nächste Ausgabe der Pioneer Training School im Juni 2018. Am Abend dieses vollgepackten Tages trafen wir uns mit dem Schwiegervater und einem Glaubensbruder im Restaurant. Während dem Essen durften wir interessante Fakten besprechen. So können uns materielle Dinge gefangen nehmen und die ursprüngliche Mission blockieren. Auch Christen tappen in diese Falle, wenn sie den Besitz mehr lieben als Gott. Jesus sagt, dass wir am Schluss alles verlieren, wenn wir uns an das alte Leben klammern – siehe Johannes 12,25!

Am Sonntag (27.05.2018) erlebte ich beim abendlichen Spaziergang mit der Familie zwei spannende Dinge. So beteten wir für einen Mann aus der Nachbarschaft, der Schmerzen in seinen Beinen hatte und von einer Art Depression geplagt wurde. Jedenfalls fühlte er sich nach dem Gebet besser und wir freuten uns. Ausserdem thematisierten wir die Taufe im Wasser. Wir ermutigten diesen Christen, weitere Schritte im Glauben zu tun.

Die andere Begegnung war kurios und zwar ging es um einen seltsamen Rohrbruch in der Region. Ein Mann stand vor einem Haus und erzählte uns, dass Abwasser in seine Küche läuft. Im Hintergrund waren die Klempner am Werk. Wir beteten für den Zwischenfall und ich bekam den Gedanken, die Begebenheit in einem Gleichnis darzustellen. So erzählte ich ihm, dass Abwasser ist wie die Sünde in uns, die nur Jesus mit frischen Wasser reinigen kann…

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