Yoga in der Kirche und andere klerikale Defizite

Bereits vor 2’000 Jahren warf Christus die Händler aus dem Jerusalemer Tempel und sagte, sie sollen aus dem Haus Gottes keine Räuberhöhle machen. Ausserdem klagte Jesus die geistliche Elite an, weil sie Heuchelei betrieben und falsche Dinge lehrten. Matthäus, Markus, Lukas und Johannes dokumentieren diese Konfrontationen eindrücklich im Neuen Testament der Bibel. Bis heute scheinen wir aus diesen Lektionen wenig gelernt zu haben. Im Gegenteil. Zahlreiche Kirchen verdrehen die Wahrheit. Gleichzeitig spielen die Finanzen eine übermächtige Rolle. Bereits im Alten Testament hatte Gott keinen Gefallen an diesem religiösen Zirkus und verkündete beispielsweise in Jesaja 29 (Verse 13-14) folgende Worte:

«Und der HERR sprach: Weil dies Volk mir naht mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehrt, aber ihr Herz fern von mir ist und sie mich fürchten nur nach Menschengeboten, die man sie lehrt, darum will ich auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs wunderlichste und seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen vergehe und der Verstand seiner Klugen sich verbergen müsse.»

Es ist nicht akzeptabel, dass Theologen und Pastoren jeden Monat einen ordentlichen Lohn beziehen, aber einen unordentlichen Dienst ausüben. Weshalb sollen die Geistlichen bezahlt werden, wenn sie das Evangelium nicht zur Hauptsache machen und stattdessen eine luftige Religion predigen? Wissen diese Leute nicht, dass sie eines Tages vor Gottes Thron stehen und sich verantworten müssen? Ich empfehle ausdrücklich, die Briefe an die sieben Gemeinden in der Offenbarung (Kapitel 2-3) zu studieren und Busse zu tun, solange noch Zeit ist.

Jede Kirche ist aufgerufen, Inhalte und Strukturen zu überprüfen.

Ausserdem ist mir aufgefallen, dass einige Gemeinden antichristliche Elemente ins Rahmenprogram integrieren und die «Schafe» von der Wahrheit wegführen. So praktizieren die reformierten Kleriker aus Zürich Hard und St. Jakob okkulte Yoga-Rituale. Etwas plakativ formuliert: Während am Sonntag ein christlicher Gottesdienst stattfindet, wird unter der Woche Satan angebetet. In der Fotogalerie habe ich die katastrophale Entwicklung in den genannten Landeskirchen mit öffentlich verfügbarem Material dokumentiert. Dazu die Stelle aus 1. Korinther 10, siehe Verse 21 und 22:

«Ihr könnt nicht zugleich den Kelch des HERRN trinken und den Kelch der bösen Geister; ihr könnt nicht zugleich am Tisch des HERRN teilhaben und am Tisch der bösen Geister. Oder wollen wir den HERRN herausfordern? Sind wir stärker als er?»

Jesus Christus hat sein kostbares Blut am Kreuz vergossen, damit wir ein neues Leben erhalten und die Versöhnung mit Gott möglich wird. Es ist traurig, wie viele Kirchen ihre ursprüngliche Bestimmung verlieren und die Gnade aus dem Himmelreich mit Füssen treten. Finsternis passt nicht zum Licht und muss aufgedeckt werden – siehe Epheser 5, 8-11:

«Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem HERRN. Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft, was dem HERRN wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.»

Yoga ist eine philosophische Lehre aus Indien, die auf dem Hinduismus basiert und nicht mit dem Christentum harmoniert. Der ehemalige Yoga-Lehrer Eric Mosimann entlarvt den spirituellen Leerlauf in seinem persönlichen Zeugnis auf Livenet.ch und berichtet, wie er Jesus Christus kennenlernen durfte.

Wer ist die Kirche?

Ganz einfach! Im ersten Brief des Petrus lesen wir im fünften Vers des zweiten Kapitels, dass die Gläubigen selbst die Kirche sind. Deshalb werden auch keine speziellen Gebäude benötigt:

«Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.»

Diese Aussage gilt für diejenigen, welche nach Apostelgeschichte 2,38 freiwillig umgekehrt sind und den Heiligen Geist empfangen haben. Wer glaubt, dass Jesus Christus am Kreuz stellvertretend für die Sünden der Menschheit gestorben ist, bereut seine Schuld und lässt sich im Wasser taufen. Sobald wir mit dem Geist Gottes erfüllt werden, kommt das folgende Faktum (1. Korinther 6,19) zum Tragen:

«Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?»

Bei der Begegnung zwischen Jesus und Nikodemus (Johannes 3, 1-21) wird klar, dass der Mensch geistlich neugeboren werden muss, damit er ins Königreich des Lichts kommt. Deshalb brauchen wir den Heiligen Geist, der uns in Kinder Gottes transformiert und für den Rettungsplan des HERRN mobilisiert. Wunderbar!

Es geht also nicht darum, millionenschwere Bauwerke aus dem Boden zu stampfen und die «Mitglieder» mit einem schönen Rahmenprogramm zu unterhalten. Alle Geschwister in Christus bilden Hand in Hand die lebendigen Bausteine der weltweiten Gemeinde des HERRN und sind als übernatürliche Werkzeuge berufen, im Reich Gottes zu arbeiten.

Natürlich muss es Orte geben, an denen sich Christen versammeln und herzliche Gemeinschaft miteinander pflegen. Wichtig ist, dass die Jünger eine verantwortungsvolle Beziehung mit dem Schöpfer von Himmel und Erde führen. Dazu braucht es keinen traditionellen Schnickschnack oder komplizierte Theologie. Vielmehr gilt es, in der Erkenntnis Gottes zu wachsen und Geistesgaben wie Prophetie oder Weisheit zu entdecken. Im Kapitel 12 des ersten Briefes an die Korinther findet man wunderbare Geschenke, die der himmlische Vater seinen Kindern geben will.

Was ist nach biblischer Definition ein Gottesdienst?

Keinesfalls ist es das, was viele heutzutage darunter verstehen! Das ganze Leben eines neugeborenen Christen ist ein «Dienst» für und mit «Gott». In Römer 12 (Verse 1-2) wird diese heilsame Realität erklärt:

«Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.»

Die Voraussetzung dafür ist eine segensreiche Liebesbeziehung mit Jesus. Im Klartext: Lies die Bibel, verbringe Zeit mit dem HERRN und setze Theorie in Praxis um. Wer den Heiland liebt, der hält die Gebote von oben und beendet seinen irdischen Egotrip. Deshalb ist es notwendig, sich vom Heiligen Geist führen und korrigieren zu lassen. Gleichzeitig sind Gläubige eine frische Schöpfung in Christus und erhalten eine neue Identität als Himmelsbürger. Halleluja! Petrus geht in seinem ersten Brief (Kapitel 2, Verse 9-10) auf dieses erstaunliche Ereignis ein:

«Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; die ihr einst nicht ein Volk wart, nun aber Gottes Volk seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid.»

Ein Pfarrer der einmal pro Woche auf der Bühne steht und die «Herde» mit netten Phrasen bei Laune hält, hat wenig mit dem eigentlichen Sinn eines Gottesdienstes zu tun. Vielmehr soll die Familie Gottes aufgebaut und jeder Christ nach seiner Berufung gefördert werden – siehe Epheser 4, Verse 15-16:

«Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Mass seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.»

Was ist die Aufgabe der Kirche?

Der Auftrag der Gemeinde ist es, die Gläubigen für den aktiven Dienst vorzubereiten und die weltweite Mission voranzutreiben. Es ist eine Tatsache, dass heute unzählige Christen (geistlich betrachtet) auf dem Niveau eines Kleinkinds agieren. Diese «Lämmer» definieren sich im besten Fall über ihre Denomination, durch das abendliche Gebet und die Entrichtung der Kirchensteuer. Paulus betonte schon damals, dass Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer den Nachwuchs für den Alltag ausbilden sollen. Im Brief an die Epheser (Kapitel 4, Verse 11-14) finden wir folgende Aussage:

«Und ER hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Mass der Fülle Christi, damit wir nicht mehr unmündig seien und uns von jedem Wind einer Lehre bewegen und umhertreiben lassen durch trügerisches Spiel der Menschen, mit dem sie uns arglistig verführen.»

Ziel ist es, Salz und Licht in einer gefallenen Welt zu sein. Nachfolger von Jesus können die gute Nachricht verkünden, Kranke heilen, Dämonen austreiben und Personen taufen. Ausserdem ist es wichtig, dass die Gläubigen als Team agieren und sich gegenseitig unterstützen. Selbstverständlich gehören Phasen der Anbetung und Lobpreis dazu. Gemeinsam im Gebet füreinander einstehen und für alle Nationen Fürbitte leisten ist eine Sache, die Gott gefällt – siehe 1. Timotheus 2, Verse 1-4:

«So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.»

Hier nochmals die Zusammenfassung in einem Satz: Wenn die Nachfolge von Jesus nicht Priorität hat, ist etwas faul im Leib Christus…

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