Spirituelle Nahrung, wundersame Öffnungszeiten und Vision der Kreuzigung

Menschen machen sich viele Gedanken über ihr Aussehen. Insbesondere die Themen Sport und Ernährung spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die perfekte Figur geht. Wer richtig trainiert und isst, kommt dem gewünschten Ziel näher. Nun ist es aber so, dass wir jederzeit sterben können und diese Welt verlassen müssen. Deshalb sollten wir unsere wertvolle Zeit nicht verschwenden, sondern prüfen, was der Sinn des Lebens ist. Wir brauchen Fitness für Körper und Geist. Gesunde Kost für unsere Seele finden wir in der Bibel.

Wer täglich eine Portion von Gottes Wort verzehrt und Theologie in Praxis umsetzt, betreibt spirituellen Muskelaufbau und wächst in der Erkenntnis des HERRN. Davon profitiert der gesamte Organismus. In Jeremia 15,16 lesen wir eine erstaunliche Aussage, passend zum gewichtigen Thema:

«DEIN Wort ward meine Speise, sooft ich’s empfing, und DEIN Wort ist meines Herzens Freude und Trost; denn ich bin ja nach DEINEM Namen genannt, HERR, Gott…»

Deshalb lasst uns das heilsame Friedensangebot aus dem Königreich des Lichts von Herzen annehmen, anstatt Schlankheitspillen und esoterischen Müll zu konsumieren. Nur Jesus Christus kann uns aus dem Hamsterrad des Körperkults befreien, weil der Heiland am Kreuz für unsere Schuld gestorben ist. Wer seine Sünden vor Gott bereut und das alte Ego im Wasser beerdigt, empfängt den Heiligen Geist und wird in ein Kind Gottes transformiert.

Die neue Identität als Himmelsbürger ist schöner als eine irdische Traumfigur und die beste Investition für die Ewigkeit.

Grundsätzlich bin ich nicht gegen die körperliche Ertüchtigung und absolviere regelmässig ein Programm. Jedoch dürfen wir keinesfalls dem Zeitgeist gehorsam leisten und müssen unsere Beziehung mit Gott in Ordnung bringen.

Früher pilgerte ich ins Fitnesscenter, weil ich in einem religiösen Muskelwahn gefangen war. Ich kann mich daran erinnern, dass ich einmal nach einem besonders intensiven Training total erschöpft auf Holzbank in der Garderobe lag. Ich stand täglich auf die Waage und bastelte mir einen Ernährungsplan. Wenn nicht sechs Mahlzeiten innerhalb von 24 Stunden in meinem Magen landeten, plagte mich ein schlechtes Gewissen. Ich eiferte meinen Vorbildern aus Hollywood nach und vergass, dass Gott mich einzigartig geschaffen hat.

Heute ist Jesus Christus mein Retter, HERR und Personal Trainer. Inzwischen darf ich überall Salz und Licht sein. Auch in der Muckibude. In den letzten Tagen erlebte ich spannende Dinge und möchte hier eine Auswahl davon teilen.

Am Samstag (09.06.2018) fuhr ich mit meiner Familie in die Stadt. Plötzlich stoppte der Bus, weil ein Auto die Strasse blockierte. Der Chauffeur fragte, ob jemand helfen könne, das Hindernis aus dem Weg zu räumen. Gemeinsam mit zwei weiteren Personen schoben wir das Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich.

Nach der Ankunft im Zentrum von Winterthur begegnete ich in der Unterführung beim Bahnhof zwei Frauen. Eine davon war mit Krücken bewaffnet. Ich durfte für das linke Bein beten, welches lädiert war. Dabei spürte sie ein Kribbeln in den Gliedmassen, aber wollte das Ergebnis nicht ausprobieren. Zusätzlich erklärte ich das Evangelium.

Am Sonntag (10.06.2018) erhielt ich am Morgen eine SMS von einem Glaubensbruder. Seine Frau gebar eine wunderbare Tochter. Halleluja! Interessanterweise hatte ich ein paar Monate zuvor einen Traum und sah, wie er ein Mädchen in seinen Armen hielt. Damals wusste ich nicht, was für ein Geschlecht das Kind im Bauch der Mutter hat.

Am Nachmittag gingen wir ins lokale Schwimmbad. Als wir vor Ort waren, stellten wir fest, dass etwas fehlte. Ein Teil der Ausrüstung lag zu Hause und wir hatten sie vergessen mitzunehmen. Früher hätte ich über diese Situation geflucht, heute habe ich eine tiefe Gewissheit, dass Gott alles im Griff hat. Während meine Frau und die Kinder am Zielort warteten, fuhr ich mit dem Bus zurück, um die Tasche mit den restlichen Utensilien (Schwimmflügel & Co.) zu holen.

Im Verlauf dieser Fahrt sprach ich mit einem Mann, der sich eine Schlange auf den Arm tätowieren liess. Scheinbar wusste er nicht, was Jesus Christus am Kreuz für ihn getan hat und ich erzählte ihm von der guten Nachricht. Dabei konnte ich das Tattoo als Gleichnis verwenden. Satan versuchte Adam und Eva im Garten Eden. Seither leben wir getrennt von Gott und sehnen uns nach der ultimativen Versöhnung mit unserem Schöpfer.

Als ich wieder im Schwimmbad angekommen war, genossen wir am späteren Nachmittag das kühle Nass. Interessanterweise sagte ich im Vorfeld zu meiner Frau, dass ich es komisch finde, dass die Badeanstalt am Wochenende bereits um 18.00 Uhr ihre Tore schliesst. Jedenfalls hörten wir nach einer Weile über die Lautsprecher die Durchsage, dass aufgrund des sonnigen Wetters die Öffnungszeiten auf 20.00 Uhr verschoben worden waren. Halleluja!

Auf der Rückreise trafen wir einen Mann bei der Bushaltestelle und freuten uns über die Begegnung. Ich erzählte ihm von Jesus. Während dieser spannenden Konversation tauchte eine interessante Frage auf, welche mich selbst seit längerer Zeit beschäftigt. In der Bibel steht, dass wir nicht «töten» sollen. Dennoch wurden im Alten Testament viele Kriege geführt. Ausserdem gab es direkte Tötungsbefehle von oben.

Heidnische Völker, die beispielsweise sexuelle Perversionen auslebten, ihre Kinder opferten und andere okkulte Rituale praktizierten, bekamen den Zorn Gottes zu spüren. Wer die Umstände prüft, entdeckt eine moralische Komponente dahinter. Ich glaube, am Beispiel von David können wir sehr gut erkennen, worum es geht.

In seiner Jugendzeit besiegte der Hirtenjunge den Kämpfer Goliath mit einer simplen Steinschleuder – siehe 1. Samuel 17. Der übermächtige Philister gehörte zu den Kontrahenten Israels. Später verteidigte David sein Land gegen Feinde aller Art. Nachdem der mutige Hebräer offiziell als König vom Volk anerkannt worden war, liess er einen Soldaten umbringen, weil er dessen Frau haben wollte. Im letzten Fall wurde er von Gott bestraft – siehe 2. Samuel 11.

Diese Geschehnisse erinnern uns daran, dass der HERR die Liebe ist, aber auch heilig, gerecht und wahrhaftig.

Zum Abschluss möchte ich das Erlebnis eines reformierten Pfarrers teilen, der für die so genannte «Streetchurch»in Zürich arbeitet. Ein Glaubensbruder hat mich via E-Mail auf diese Geschichte aufmerksam gemacht.

Markus Giger kümmert sich um Jugendliche auf der Strasse und besucht Leute im Gefängnis. Darunter befinden sich Charaktere aus unterschiedlichen Nationen. Geradezu spektakulär verlief das Treffen mit einem Moslem in einer Arrestzelle. Er sah in einer Vision die Kreuzigung von Jesus Christus und wurde auf Gottes Sohn aufmerksam…

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