Quietschende Reifen und die Hexe im Stadtpark

Wer auf Satans Trickkiste zurückgreift, fungiert als Marionette des Bösen. Bereits im Alten Testament finden wir Hinweise, dass heidnische Völker magische Rituale angewendet haben. Als Mose und Aaron mit dem Pharao verhandelten, mussten sie gegen ägyptische Zauberer kämpfen. Schon damals zeigte sich, dass Gottes Kraft jede Art von Hokuspokus besiegt. Wer das historische Duell zwischen Licht und Finsternis nachlesen will, schaut sich im zweiten Buch Mose die Kapitel 7 bis 9 an und staunt über die Allmacht des HERRN!

Egal, wie dunkel es in deinem Herzen ist, du hast die Möglichkeit, das Friedensangebot aus dem Himmelreich in Anspruch zu nehmen. Lassen wir uns nicht von den diabolischen Ablenkungsmanövern dieser Welt irritieren, sondern gehen direkt zum Kreuz. Jesus Christus ist stellvertretend für dich gestorben und hat am dritten Tag das Grab verlassen. Wenn du an Gottes Rettungsplan glaubst, dann bereue deine Sünden, lasse dich taufen und empfange den Heiligen Geist – siehe Apostelgeschichte 2,38.

Am Dienstag (12.06.2018) absolvierte ich einen Einsatz in Winterthur. Auf dem Weg in die Stadt redete ich im Bus mit einer Schwester in Christus und freute mich über diese geheimnisvolle Führung von oben. Sie erzählte mir, dass sie im Hauskreis gerade Psalm 119 studieren. Er besteht aus 176 Versen, die Gottes Richtlinien als grossen Reichtum für den Menschen darstellen.

Nachdem ich das Fahrzeug bei der Haltestelle verliess, traf ich Stefan in der Nähe der vereinbarten Koordinaten. Während diesem anspruchsvollen Nachmittag hörte ich viele Zeugnisse von meinem Glaubensbruder. Gerne möchte ich hier einige Beispiele zum Thema «Schule» erzählen, die Christen ermutigen sollen, ihre Berufung im Alltag auszuleben.

So betete ein Religionslehrer für seine Schüler und erlebte Heilungen im Unterricht. Später meldeten sich die neugierigen Eltern und wollten ebenfalls Gebet empfangen. Halleluja! In einem anderen Fall geht es um den Sohn eines gläubigen Arztes, der bei Prüfungen Gott um Hilfe bat, wenn er die Antworten nicht wusste. Ein weiteres Zeugnis veranschaulicht, wie sich durch Beten der Notendurchschnitt von ausgewählten Klassenkameraden verbessert hat.

Nun kommen wir zu den Höhepunkten unserer Mission in chronologischer Reihenfolge geordnet.

Im Umkreis vom Stadthaus sprachen wir mit zwei jungen Frauen, die auf einer Holzbank sassen. Eine von ihnen wurde als Baby gesegnet und im Alter von 14 Jahren getauft. Sie hat einen landes- und freikirchlichen Hintergrund. Ausserdem verstand sie ihre neue Identität in Christus und engagiert sich in einer Jugendgruppe. Die andere Frau kam aus der katholischen Kirche und bemerkte im Verlaufe unseres Dialogs, dass ihr etwas fehlt. Ich hatte den Eindruck, dass der Heilige Geist an ihr arbeitet. Wir ermutigten sie, weitere Schritte im Glauben zu tun und einen Bund mit Jesus Christus zu schliessen.

Vor dem Fussgängerstreifen sagte ich zu einem Mann, dass wir Leute suchen, die Jesus noch nicht kennen. Daraufhin verfinsterte sich sein Gesichtsausdruck und er überquerte wortlos die Strasse. Plötzlich hörten wir das Quietschen von Reifen und sahen, wie dieselbe Person beinahe mit einem Motorradfahrer kollidierte.

Beim Schreiben dieser Zeilen sehe ich ein Gleichnis, das die Halsstarrigkeit des Menschen verdeutlicht. Obwohl die Bibel das meistübersetzte Buch ist und kein anderes Werk so viele Prophezeiungen enthält, die in Erfüllung gegangen sind, gibt es Leute, die trotzdem alle Warnungen ignorieren und Gott davonlaufen.

Auf einer Holzbank beim Stadtpark sprachen wir mit einem Flüchtling aus Eritrea. Es handelt sich um einen orthodoxen Christen, der uns eine beeindruckende Episode aus seinem Leben erzählte. Auf der gefährlichen Reise nach Europa betete er im Boot auf dem Mittelmeer viele Stunden, damit ein Wunder passiert. Nach rund 17 Stunden entdeckten die Passagiere ein Licht und wurden von einem Schiff gerettet.

Nachdem wir den Heiligen Geist und die Taufe thematisierten, durften wir für ihn beten und legten ihm die Hände auf. Wir ermutigten ihn, Kontakt mit anderen Gläubigen zu pflegen und die Bibel zu lesen. Ausserdem sprachen wir über den gesegneten Auftrag, den die Nachfolger des Heilands erhalten. Bei Matthäus 28 finden wir in den Versen 18 und 19 die Grundlage für jeden Dienst im Königreich des HERRN:

 «Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.»

Kurze Zeit später kamen wir mit drei Jugendlichen ins Gespräch. Diese Konversation fand wenige Schritte entfernt von der Begegnung mit dem dunkelhäutigen Mann statt. Eine junge Frau, die ihren Vater verloren hatte, war unsere Zielperson in der Gruppe. Offensichtlich gab sie Gott die Schuld für den tragischen Verlust des Familienoberhaupts. Inzwischen hat sie mit dem Teufel eine Beziehung und praktiziert okkulte Rituale. Scheinbar liebäugelt sie mit der Wicca-Bewegung. Dabei handelt es sich um eine Religion für Hexen. Zudem kommuniziert sie mit Geistern. Dämonen nehmen gerne die Rolle von Verstorbenen an, um ihre Opfer zu verwirren.

Wir warnten sie, Tote zu beschwören und wiesen sie auf die Konsequenzen hin – siehe 5. Mose 18, die Verse 9 bis 12! Zudem sagten wir, dass Gott sie liebt und alles für sie gegeben hat. Während dem Gespräch hatte ich den Eindruck, dass der Heilige Geist ihr Herz berührte und sie zum Nachdenken brachte.

In der Nähe vom Schulhaus trafen wir drei Moslems und starteten ein Gespräch. Zwei von ihnen verteidigten mit Nachdruck die eigene Position. Obwohl sie die Bibel nicht kannten, versuchten sie uns zu überzeugen, dass in Johannes 14,26 der Araber Mohammed gemeint sei. Natürlich ist dort die Rede vom Heiligen Geist. Jedoch war mir aus der Vergangenheit diese fadenscheinige Argumentation geläufig und ich löste das Missverständnis auf. Tatsache ist, der Mann aus Mekka spielt in der Heiligen Schrift keine Rolle. Wenn überhaupt, dann in Offenbarung 19,20 und 20,10, wo der falsche Prophet gerichtet wird. Leider wollten sie nicht hören. Als ich fragte, bei wem ein Beobachter dieser Diskussion die Liebe findet, deutete der Muslim ohne Umschweife auf uns. Interessant!

Am Ende dieses abenteuerlichen Nachmittags setzten wir uns auf eine Mauer und liessen den Einsatz nochmals Revue passieren. Nach einer Weile sprach uns eine ältere Frau an, weil sie das Wort «Jesus» gehört hatte. Es handelte sich um eine Glaubensschwester, die seit langer Zeit mit dem HERRN unterwegs ist. Dieses Treffen war eine grosse Ermutigung für uns alle. Wir motivierten sie, das Evangelium furchtlos weiterzugeben und keinen Angriff des Feindes zu scheuen. Ausserdem sagte ich, dass kein Christ arbeitslos ist, weil es im Reich Gottes immer etwas zu tun gibt…

C19 und Exkursion am Vierwaldstättersee

Scheinwerfer beim Matterhorn und Online-Petition der EDU

Schweizer Psalm und Hoffnung für alle Bürger