Kommunikation mit Gott priorisieren und himmlische Unterstützung anfordern

Das Gebet ist eine Superwaffe und seit Tausenden von Jahren das beste Mittel, entscheidende Fragen des Lebens zu lösen. Alle Menschen haben die Möglichkeit, einen übernatürlichen Notruf in den Himmel zu schicken und Gottes Hilfe zu erbitten. Dennoch geht es beim Beten um mehr als erstklassige Versorgung zu erhalten oder Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Das Gespräch mit dem Schöpfer ist die natürlichste Sache überhaupt und hat mehr Tiefgang, als wir uns jemals vorstellen können. Die Bibel sagt, wenn wir den HERRN von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen, so wird ER sich finden lassen – siehe 5. Mose 4,29!

Wenn David von Gegnern umzingelt war und der Hauch des Todes seinen Atem rauben wollte, schrie er zu Gott! In den Psalmen findet man unzählige Gebete des bekannten Kämpfers. Zwischen Freude und Schmerz ist die gesamte Palette enthalten. Der HERR ist dem auserwählten König von Israel bis zum Schluss beigestanden. Im ersten Buch Samuel (siehe Kapitel 1) lesen wir das verzweifelte Gebet von Hanna und im zweiten Kapitel ihre Hymne des Dankes. Die hebräische Frau war seit langer Zeit unfruchtbar und durfte später einen der berühmtesten Propheten des Alten Testaments gebären.

Gott möchte jedem von uns begegnen, aber wir müssen die Quelle prüfen. Es gibt nur einen himmlischen Vater, der sich nach seinen verlorenen Söhnen und Töchtern sehnt. Gleichzeitig versucht der Teufel die Aufmerksamkeit mit einem Arsenal von Illusionen auf sich zu lenken. In dieser gefallenen Welt existieren viele Religionen, die mit verschiedenen Göttern operieren.

Tatsächlich kann man vom Aktienkurs über den goldenen Buddha bis zum Diktatoren alles Mögliche verherrlichen. Jedoch ist das Resultat nicht das gleiche. Deshalb ist es wichtig, genauer hinzuschauen, was wir anbeten und wohin die Reise geht. Wenn wir unsere Hoffnungen auf Finanzen, Gegenstände oder Menschen setzen, betrügen wir uns selbst und verlieren am Ende alles.

Selbst in der Kirche findet man absurde Rituale, die mit Gebeten verknüpft werden. So machen Katholiken einen Zirkus aus den Reliquien und Muslime küssen den schwarzen Stein der Kaaba. Gott will nicht, dass wir vor Heiligtümern niederfallen oder ein Bild von IHM anfertigen. So warnt beispielsweise der Prophet Habakuk (siehe Kapitel 2,19) ausdrücklich vor Götzendienst, weil er keinen Sinn macht:

«Was wird dann das Bild helfen, das sein Meister gebildet hat, und das gegossene Bild, das da Lügen lehrt? Dennoch verlässt sich sein Meister darauf, obgleich er nur stumme Götzen macht. Weh dem, der zum Holz spricht: Wach auf! und zum stummen Steine: Steh auf! Wie sollte ein Götze lehren können? Siehe, er ist mit Gold und Silber überzogen, und kein Odem ist in ihm.»

Interessanterweise gibt es Leute, die das Universum oder die Natur vergöttern und ihre Gebete an eine unpersönliche Energie richten. Diese obskure Ideologie kann – wie der andere esoterische Müll – direkt im geistlichen Abfalleimer entsorgt werden. Warum?

Wer sich länger mit dem spirituellen Angebot der Nationen beschäftigt hat, entdeckt ein Vakuum, welches sich hinter jeder Irrlehre versteckt. Satans Kraft ist beschränkt. Im Gegensatz zu Gottes Allmacht. Unser Erfinder möchte jedes Herz mit einer Liebe füllen, die nicht von dieser Welt ist. Halleluja! Dazu benötigen wir eine persönliche Beziehung mit dem Heiland, die auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Heiligkeit basiert. Diese drei Punkte spielen auch im Gebet eine wesentliche Rolle.

Im ersten Brief des Johannes stehen im fünften Kapitel in den Versen 14 und 15 die Rahmenbedingungen, welche notwendig sind, damit Gebete vom HERRN erhört werden:

«Und das ist die Zuversicht, die wir haben zu Gott: Wenn wir um etwas bitten nach SEINEM Willen, so hört ER uns. Und wenn wir wissen, dass ER uns hört, worum wir auch bitten, so wissen wir, dass wir erhalten, was wir von IHM erbeten haben.»

Das Kreuz ist die Voraussetzung für eine Freundschaft mit dem HERRN. Bevor wir eine fruchtbare Gemeinschaft mit dem König der Könige haben können, müssen wir einen Reinigungsprozess durchlaufen. Unser Sündenregister lässt sich nicht mit Philosophie ausradieren, sondern trennt uns von dem heiligen Gott, der alles erschaffen hat. Deswegen wurde der Messias in unsere verkorkste Situation gesandt und hat mit seinem kostbaren Blut für unsere Verfehlungen bezahlt.

Jeder der glaubt, dass Jesus Christus für unsere Schuld gestorben und nach drei Tagen von den Toten auferstanden ist, hat die korrekte «Frequenz» ins Himmelreich eingestellt. Der Sohn Gottes steht über allen Mächten und Gewalten. Deshalb beten Christen im Namen von Jesus – siehe Johannes 14,13:

«Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.»

Nun liegt es an uns, ob wir dem Rettungsplan von oben vertrauen und die segensreiche Unterstützung wirklich anfordern. Wer von seinem diabolischen Egotrip umkehrt und sich im Wasser taufen lässt, empfängt den Heiligen Geist. Während diesem Vorgang wird man in die himmlische Familie hineingeboren und die Macht der Sünde gebrochen. Im Klartext bedeutet dies, dass man freigesprochen wird von seiner Schuld und als Nachfolger von Jesus in einer wunderbaren Autorität agiert. Zudem erhält das neue Leben durch Christus die Perspektive Ewigkeit.

Als die Schüler von Jesus ihn fragten, wie sie beten sollen, lehrte er sie das berühmte «Vaterunser» aus Matthäus 6 (Verse 9-13) mit den folgenden Worten:

«Unser Vater im Himmel! DEIN Name werde geheiligt. DEIN Reich komme. DEIN Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn DEIN ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.»

Später motivierte Apostel Paulus die Epheser im Kapitel 6 (Vers 18), die Verbindung mit Gott stabil zu halten und mit Ausdauer im Heiligen Geist zu beten. Diese wertvolle Kommunikation sollten wir niemals vernachlässigen, alles andere muss warten! Was für ein Privileg ist es, in jeder Lebenslage zu beten und ständig mit dem HERRN «online» zu sein. Empfehlenswert ist es, sich immer wieder an ruhige Orte zurückzuziehen, um den Dialog mit dem himmlischen Vater in der Stille zu pflegen und die Bibel zu studieren.

Christen sind berufen Salz und Licht zu sein. In einer Haltung des Gebets arbeiten sie zusammen, trösten einander, heilen Kranke, teilen die gute Nachricht, taufen Menschen und helfen den Notleidenden. Ebenfalls durch das Gebet weichen Dämonen. Wir sprechen hier von geistlicher Kriegsführung im Alltag. Lobpreis entweder alleine oder gemeinsam mit Glaubensgeschwistern ist eine weitere Form der Anbetung. Im ersten Brief an Timotheus wird unter anderem die herrliche Bedeutung der Fürbitte erläutert – siehe Kapitel 2, Verse 1 bis 6:

«So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass dies zu seiner Zeit gepredigt werde.»

Wenn Christen das Geheimnis eines leidenschaftlichen Dialogs mit dem Königreich des Lichts entschlüsseln, wachsen sie in der Erkenntnis Gottes und werden effektive Werkzeuge. Ausserdem sind wir besser vorbereitet für etwaige Angriffe des Feindes. Wir müssen begreifen, dass es keine Zeitverschwendung ist, den Tag betend zu gestalten. Diese Einstellung hilft uns, die Stimme des HERRN deutlicher zu hören und bewahrt uns vor Fehltritten. Essentiell ist, dass wir nicht nur unsere Worte «senden», sondern auch die Weisungen Gottes «empfangen» und umsetzen. Das Gebet ist also eine Königsdisziplin für jeden Nachfolger von Jesus und sollte Priorität erhalten…

«Gott ist Geist, und die IHN anbeten, die müssen IHN im Geist und in der Wahrheit anbeten.»

Bibel, Johannes 4,23

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