Klimaschutz, Dusche der Gerechtigkeit, Luzifers Taktik und Brugger Gebetstag

Der Sommer 2018 überrascht uns mit vielen sonnigen Tagen. Die hohen Temperaturen beeinflussen den Alltag viel stärker als man denkt. Gleichzeitig ist die Trockenheit eine Herausforderung für die Landwirtschaft. Wenn es nicht regnet, hat das Auswirkungen auf die Ernte. Grundsätzlich können wir ohne Wasser nicht existieren. Lange Dürreperioden erinnern an die Hilflosigkeit des Menschen. Umweltaktivisten versuchen das Problem wissenschaftlich zu erklären und suchen nach oberflächlichen Lösungen. Es geht aber nicht um den globalen Klimawandel, sondern um die Verwandlung unserer Herzen.

Extreme Trockenheit, Überschwemmungen, Erdbeben oder Stürme sind Gelegenheiten, demütig zu werden und himmlische Unterstützung anzufordern. In der Bibel litt auch das Volk Israel (siehe 2. Chronik, Kapitel 6, Verse 26 bis 27) an den Folgen der Sünde und brauchte eine gesunde Korrektur von oben:

«Wenn der Himmel verschlossen ist, dass es nicht regnet, weil sie an dir gesündigt haben, und sie beten dann an dieser Stätte und bekennen deinen Namen und bekehren sich von ihren Sünden, weil du sie bedrängt hast, so wollest du hören im Himmel und vergeben die Sünde deiner Knechte und deines Volkes Israel, dass du sie den guten Weg lehrst, auf dem sie wandeln sollen, und regnen lässt auf dein Land, das du deinem Volk zum Erbe gegeben hast.»

In den letzten Wochen besuchte ich mit der Familie mehrmals eine öffentliche Badeanstalt in Winterthur. Nebst lustigen Momenten mit den Kindern gab es Gespräche mit den Gästen über das Evangelium. Ich durfte sogar für ausgewählte Leute beten. Speziell erwähnen möchte ich eine Auseinandersetzung zwischen dem Bademeister und einem älteren Mann, der nicht duschen wollte und schliesslich das Areal verlassen musste.

Ich sehe dahinter ein Gleichnis. Der Bademeister ist zuständig für die Sicherheit. Dazu gehört auch die Qualität des Wassers. Wichtig ist, dass kein «Dreck» ins Schwimmbecken gelangt und die Spielregeln eingehalten werden. Deshalb müssen die Leute zuerst duschen, bevor sie in die Fluten eintauchen. Genauso ist es mit dem Paradies.

In Johannes 3 spricht Jesus mit Nikodemus über das Himmelreich und wie man hineinkommt. Es wird klar, dass wir aus Wasser und Geist neu geboren werden müssen. Wie geht das?

Gott wäscht unsere Sünden ab, wenn wir glauben, dass Jesus Christus stellvertretend für unsere Schuld gestorben ist. Wer vom falschen Weg umkehrt und in die Arme des HERRN flüchtet, gelangt in einen geistlichen Reinigungsprozess. Die Taufe im Wasser und mit dem Heiligen Geist (siehe Apostelgeschichte 2,38) schenkt uns eine neue Identität.

Mit anderen Worten: Wir brauchen eine übernatürliche Dusche, um das Königreich des Lichts zu betreten.

Aktuell lese ich die Biografie eines ehemaligen Satanisten, welche den Titel «Der Teufel war mein Freund» trägt. Das Buch ist spannend aufgebaut und beschreibt, wie Jesus Christus einen Hexenmeister aus seinem Elend befreit. Im Verlauf der Geschichte erfährt man nervenaufreibende Stationen aus dem Leben des Autoren. So beschützte unter anderem ein Engel Gottes seine gläubige Mutter vor dunklen Mächten. In einem anderen Kapitel entlarvt ein spektakulärer Traum die hinterlistige Taktik Satans. Bis heute kann der Feind Gottes als perfide Lichtgestalt auftreten und versuchen, Menschen in die Hölle zu reissen – siehe 2. Korinther 11,14!

Gleichzeitig wird das Vorgehen von Luzifers Anhängern thematisiert, welche beispielsweise Kirchen infiltrieren und probieren, sie zu destabilisieren. Ausserdem wird ein dämonischer Zirkel beschrieben, der sich in den späten Abendstunden in einem Schweizer Versicherungsgebäude trifft und diabolische Pläne schmiedet. Zudem ist die Rede von Opferritualen, welche in Sterbehilfeorganisationen durchgeführt werden. Wer sich mit Tarot-Karten beschäftigt und andere okkulte Praktiken ausführt, sollte diese Lektüre nicht ignorieren.

Übrigens, echte Nachfolger von Jesus müssen keine Angst haben und besitzen Autorität über alle Gewalt des Teufels. Dieses Faktum erklärt der Heiland in Lukas 10 in den Versen 19 bis 20:

«Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden. Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.»

Die Beziehung mit Gott hat oberste Priorität und nicht das Bekämpfen von Dämonen. Kinder des himmlischen Vaters sind berufen, Licht und Salz in einer gefallenen Welt zu sein.

Kürzlich entdeckte ich auf der Webseite meines Glaubensbruders Christoph einen kurzen Film, der die Bibel in rund drei Minuten zusammenfasst. Der computeranimierte Beitrag weckt das Interesse an der Heiligen Schrift und spannt einen roten Faden vom Alten ins Neue Testament. Auf Youtube ist das Video unter der Bezeichnung «The Greatest Story Ever Told» abrufbar.

Am Freitag (03.08.2018) war ich in einem Winterthurer Fitnesscenter und durfte für einen Mann beten, der Probleme mit der Schulter hatte. Ich freute mich über diese Begegnung und ermutigte ihn, weitere Schritte im Glauben zu machen. Später las ich beim christlichen Online-Magazin Livenet.ch einen Artikel über den nationalen Gebetstag 2018, der am ersten August im Kanton Aargau stattfand. Hans-Peter Lang betonte an diesem Tag, dass die Mauern der traditionellen Kirchen fallen werden und die Gemeinschaft der Christen im Mittelpunkt stehen wird. Ausserdem ermutigte er Pastoren, ihre Predigten nicht auf zahlungskräftige Mitglieder abzustimmen. Zudem wurde im Gebet gemeinsam Busse getan und der Geist des Mammons gebrochen.

Abschliessen möchte ich mit zwei Meldungen, die bei mir einen prophetischen Eindruck hinterlassen haben und ich als Warnungen verstehe. Einerseits geht es um eine exotische Schlange, die vor einer reformierten Kirche in Zürich entdeckt wurde. Anderseits steht die grösste Fahne der Schweiz im Fokus, welche jedes Jahr zum Nationalfeiertag am Säntis aufgehängt wird. Dabei ist die Flagge erneut gerissen – zum dritten Mal in Folge…

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