Geoffrey wird im Pfäffikersee getauft und geht Bund mit dem Messias ein

Wenn ich glaube, dass der Heiland für meine persönliche Schuld gestorben ist, müssen Taten folgen. Gott will mit jedem Menschen eine verbindliche Beziehung führen, die auf Liebe, Wahrheit und Gerechtigkeit basiert. Deshalb ist es wichtig, alte Gewohnheiten abzulegen und sich nach himmlischen Massstäben auszustrecken. In der Bibel ist die Rede von einer Umkehr zum HERRN. Hananias empfiehlt Saulus sich an Jesus Christus zu wenden und den Prozess der übernatürlichen Reinigung zu starten. In der Apostelgeschichte finden wir im Kapitel 22 den Vers 16, welcher die ersten Schritte eines Gläubigen umschreibt:

«Und nun, was zögerst du? Steh auf und rufe seinen Namen an und lass dich taufen und deine Sünden abwaschen.»

Am Mittwoch (15.08.2018) reiste ich mit der Familie nach Pfäffikon in Zürich, um einen Freund zu taufen. Es handelt sich um Geoffrey, den ich letztes Jahr in einem Winterthurer Schwimmbad kennengelernt habe. Sein Vater ist ein Jude und die Mutter stammt aus Italien. In der Kindheit gehörten unter anderem Besuche von Synagogen zum Alltag. Ausserdem zelebrierte die Familie traditionelle Feste wie Pessach. Später arbeitete der gebürtige Kanadier als Animateur in unterschiedlichen Hotels.

Eines Tages verfolgte Geoffrey eine christliche Sendung im Fernsehen und machte danach eine ungewöhnliche Erfahrung mit Jesus. So bat er den Heiland, ihm seine Liebe zu zeigen. Dabei spürte er in seinem Körper eine starke Berührung. Auch die Geschichte mit dem Zwillingsbruder ist ein Wunder und zeigt die Allmacht des HERRN.

Gemeinsam mit Bruder John, dessen Projekt auf den Namen «Mahanaim Prayer Fellowship Ministries» hört, absolvierte ich die Mission am Pfäffikersee. Anfangs setzten wir uns auf eine Holzbank und thematisierten Stellen aus der Bibel. Dazu gehörten die Aussagen von Petrus und Paulus in der Apostelgeschichte 2,38 und aus Römer 6 – siehe Verse 3 bis 11!

Ausserdem betonte ich das geistliche Prinzip der Vergebung, welches Jesus eindrucksvoll erklärt. In Matthäus 6 finden wir am Ende des Vatersunsers in den Versen 14 und 15 die folgenden Worte:

«Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.»

Christen sollen mit ihren Mitmenschen gnädig umgehen, weil sie die unverdiente Gnade am Kreuz empfangen haben. Natürlich gilt dieses Verhalten in den Augen der Welt als Schwäche, aber in Gottes Königreich ist es die ultimative Superwaffe. Deshalb bringen wir alle Enttäuschungen vor den Thron des Lichts und lassen den HERRN kämpfen!

Während des ausführlichen Gesprächs tat Geoffrey Busse und bekannte seine Sünden. Interessanterweise stellte er bereits dort die Präsenz Gottes fest. John hatte vor dem Einsatz das erste Kapitel aus dem Buch Josua (insbesondere Vers 5) aufs Herz gelegt bekommen. Am Vorabend wurde der Kanadier mit den jüdischen Wurzeln ebenfalls auf diesen Abschnitt aufmerksam:

«Es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein.»

Zu Beginn des Treffens wirkte Geoffrey ziemlich unter Druck und sagte uns, dass er heute vom Feind angegriffen werde. Das ist nicht ungewöhnlich, weil der Teufel seinen Einfluss auf Personen verliert, die aufrichtig bereuen und Jesus folgen. Im Verlaufe unserer Konversation beteten wir und baten Gott um Vergebung.

Anschliessend ging ich mit Geoffrey ins Wasser und taufte ihn – siehe Dokumentation in unserem Kanal auf Vimeo. Währenddessen stand John am Ufer und leistete geistliche Unterstützung. Danach meinte Geoffrey, dass er sich erleichtert fühle und etwas ihn verlassen habe.

Später redeten wir in einem Café über verschiedene Dinge. Unsere Glaubensschwester Petra erzählte, dass eine Person, welche die Taufe beobachtete, Fragen dazu stellte. Wenn Christen in der Öffentlichkeit präsent sind und den gesegneten Auftrag von Jesus umsetzen, dann kann Gott auch Menschen erreichen, die wir nicht auf dem Radar haben.

Übrigens, wer das von meiner Frau gefilmte Video genauer anschaut, erkennt geheimnisvolle Details wie die Veränderung des Lichts nach dem Auftauchen unseres neuen Glaubensbruders…

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