Hochmut kommt vor dem Fall

Elektrische Zahnbürsten, selbstfahrende Autos und Handys mit Kalorienzähler gehören zum Alltag. Die Informationstechnologie will unsere Zukunft dominieren. In jeder Lebenslage sollen intelligente Prozessoren zum Einsatz kommen. Heutzutage findet man Mikrochips nicht nur in Maschinen aller Art, sondern auch eingepflanzt unter der Haut. Offensichtlich bilden Elektronik und Biologie eine mysteriöse Allianz. So werden in technisch aufwendigen Laboratorien genmanipulierte Superbürger herangezüchtet und Raketen für die Kolonisierung von Planeten konstruiert. Keine Frage, Humanisten und andere Terroristen greifen nach den Sternen.

Es ist das alte Lied, welches bereits im Garten Eden gespielt wurde und in einer Katastrophe endete. Adam und Eva wollten wie Gott sein. Zu spät kam die Einsicht, dass sie von Satan betrogen wurden. Getrennt von ihrem Schöpfer musste das Paar die Konsequenzen der Rebellion erleiden. Der Tod ist die Folge der Sünde. Wenn der Mensch die himmlischen Richtlinien ignoriert, distanziert er sich von der Quelle des Lebens und verliert seine ursprüngliche Identität – siehe 1. Mose, Kapitel 1 bis 3!

Stolz ist eine Krankheit, die in allen Epochen gewütet und zahllose Opfer gefordert hat. So erinnern beispielsweise die Stadt Babel und der dazugehörige Turm an den Grössenwahn der damaligen Zeit. Architekten hatten ein Gebäude entworfen, das die Wolken berühren und die Völker vereinen sollte. Der HERR stoppte das heillose Unterfangen und verwirrte die Kommunikation der elitären Einwohner. Im ersten Buch Mose findet man (siehe Kapitel 11) den historischen Bericht.

In diesem Zusammenhang ist der Offizier von König Ben Hadad ein mustergültiges Beispiel. Naaman litt an einer abscheulichen Hautkrankheit und war nach Israel gereist, um gesund zu werden. Nach seiner Ankunft im Heiligen Landempfahl ihm der Prophet Elisa, sich im Jordan zu waschen. Als der aramäische Hauptmann das hörte, wurde er zornig und meinte, dass in seiner Heimat die Gewässer schöner wären. Hier offenbarte sich die Arroganz, welche in jedem von uns schlummert und wir überwinden müssen. Trotz seines anfänglichen Protests stieg Naaman vom Pferd, ging in den Fluss und erlebte ein Wunder – siehe 2. Könige im Kapitel 5, die Verse 14 und 15:

«Da stieg er ab und tauchte unter im Jordan siebenmal, wie der Mann Gottes geboten hatte. Und sein Fleisch wurde wieder heil wie das Fleisch eines jungen Knaben, und er wurde rein. Und er kehrte zurück zu dem Mann Gottes mit allen seinen Leuten. Und als er hinkam, trat er vor ihn und sprach: Siehe, nun weiss ich, dass kein Gott ist in allen Landen, ausser in Israel; so nimm nun eine Segensgabe von deinem Knecht.»

Das Ereignis ist topaktuell und ein starkes Bild für die Umkehr vom falschen Weg und die Taufe, welche im Neuen Testament der Bibel erwähnt wird. Tatsächlich ist es so, dass sich der Mensch vor Gott demütigen muss, damit er aus dem diabolischen Gefängnis der Selbstsucht befreit wird und nicht in die Hölle fährt. Jesus Christus ist am Kreuz stellvertretend für unseren dreckigen Schuldenberg gestorben und am dritten Tag von den Toten auferstanden. Halleluja!

Wer an diesen übernatürlichen Rettungsplan glaubt, geht auf die Knie, bereut seine Sünden und schliesst Frieden mit Gott. Dann transformiert der HERR unser Herz und schenkt einen neuen Geist. In Markus 16 spricht der Heiland in den Versen 15 bis 18 über den gesegneten Auftrag und die Autorität, welche Christen haben:

«Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.»

Die aufgeklärte Gesellschaft will davon nichts wissen und sieht vielmehr im Fortschritt der Zivilisationen die Erlösung. Die Technik gehört neben dem Mammon zu den ultimativen Götzen der Neuzeit. Jede Branche und jedes Produkt soll profitieren. Egal, ob Bildungswesen, Unterhaltungsindustrie, Medizin oder Ernährungswissenschaften. Die Früchte der modernen Forschung suggerieren die Unabhängigkeit des Menschen.

Innerhalb der so genannten Apokryphen werden bei Sirach die Auswirkungen der Überheblichkeit treffend beschrieben – siehe Kapitel 10, Verse 14 bis 16:

«Daher kommt aller Hochmut: Wenn ein Mensch von Gott abfällt und sein Herz von seinem Schöpfer weicht. Hochmut treibt zu allen Sünden, und wer an ihm festhält, der richtet viel Gräuel an. Darum hat der HERR die Hochmütigen schrecklich heimgesucht und am Ende gestürzt.»

Es handelt sich also um eine gigantische Täuschung. Tote Apparaturen werden niemals zum Leben erwachen und verfügen über keinen freien Willen. Künstliche Intelligenz ist nicht fähig, das menschliche Gehirn zu simulieren. Gott hat uns einzigartig kreiert. Wir sind besser als Roboter und haben eine Seele. Echte Liebe sprengt die Grenzen der virtuellen Realität. Die klügsten Köpfe dieser Welt machen einen grossen Fehler, wenn sie das Evangelium mit digitalen Höhenflügen ersetzen.

Weder die Sünde noch den Tod oder Luzifer können wir mit Technik ausradieren! Anstelle von komplizierten Algorithmen brauchen wir den Heiligen Geist, der uns in alle Wahrheit führt. Wer das Geheimnis der Ewigkeit lüften will, findet die Antwort in Jesus Christus…

«Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht.»

Bibel, Sprüche 1,7

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