Mobilisierung unter Christen und Gottes Willen im Alltag umsetzen

Der «Piranha» wurde für militärische Zwecke gebaut. Streitkräfte unterschiedlicher Nationen setzen das gepanzerte Fahrzeug ein. Nach der Taufe im Pfäffikersee vor einer Woche sah ich in der gleichnamigen Stadt mehrere Exemplare des Radschützenpanzers. Passend dazu thematisierten wir an diesem Nachmittag auch die Waffenrüstung Gottes, die jeder Nachfolger von Jesus erhält. In Epheser 6 schreibt Paulus ab Vers 10 über die Bestandteile der Uniform. Zudem enttarnt der berühmte Apostel den Feind. Wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Satan und dessen Armee.

Es handelt sich also um einen übernatürlichen Krieg, der nur mit Hilfe des Heiligen Geistes gewonnen werden kann. Wiedergeborene Christen haben die Autorität, die Mächte der Finsternis in die Schranken zu weisen. Deshalb ist es wichtig, die Beziehung mit dem himmlischen Vater niemals zu vernachlässigen. Ansonsten agieren wir aus unserem schwachen Fleisch heraus und stehen auf verlorenem Posten.

Gläubige sollten nicht nur am Sonntag im Gottesdienst, sondern jeden Tag den Willen des HERRN suchen und tun. Im Gegensatz zu früher setze ich mich heute diesem notwendigen Prozess der Heiligung bewusster aus und freue mich, wenn mein Ego komplett stirbt. Jesus bringt es in Lukas 9 (siehe Vers 23) wunderbar auf den Punkt:

«Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.»

In diesem Zusammenhang möchte ich der Leserschaft einen Vortrag von Zac Poonen aufs Herz legen. Es handelt sich um einen Bibel-Lehrer, der seit 50 Jahren im Königreich des Lichts arbeitet und in der Vergangenheit als Marineoffizier tätig war. Ich glaube, der Vortrag «Seelisch oder geistlich?» enthält mehr als Milch und erfordert eine gewisse Reife, um feste Speise zu verdauen. Besonders der Vergleich mit der Stiftshütte (siehe Altes Testament) und das bewusste Leben im Geist finde ich nützlich.

Am Sonntag (19.08.2018) ging ich zu einem Treffen der «Jesus-Family» in Winterthur. Diesmal wurde unter anderem der Nachwuchs gesegnet. Besonders ermutigend waren die Gespräche mit Glaubensgeschwistern. Nachträglich möchte ich mich bei allen Brüdern und Schwestern im HERRN bedanken, die für mich und meine Familie gebetet haben.

Am Montag (20.08.2018) sprach ich in Winterthur auf der Strasse mit einer Frau, die an Jesus glaubt. Seltsamerweise liest sie das Handbuch nicht und hat spezielle Ansichten über die Nachfolge. Jedenfalls durfte ich sie motivieren, das Wort Gottes zu studieren und Dinge loszulassen, die kontraproduktiv sind. Jeder Christ sollte sich selbst überprüfen und folgende Frage stellen: Weshalb glaubst du an den Heiland und befolgst seine Befehle nicht?

Ich habe festgestellt, dass sich viele Leute auf die Kirche oder Jesus berufen, aber Gott nicht gehorsam sind. Das Gleichnis vom Hausbau aus Matthäus 7 (siehe Verse 24 bis 29) zeigt uns eine himmlische Gesetzmässigkeit auf, welche fundamentale Folgen für unsere Existenz und die Ewigkeit hat.

Am Dienstag (21.08.2018) besuchten wir ein Schwimmbad in Winterthur. Im dazugehörigen Restaurant traf ich einen Glaubensbruder und durfte ihn ermutigen, in der Erkenntnis des HERRN zu wachsen. Jeder Christ ist ein Teil des weltweiten Leibes von Jesus und soll entsprechend seiner Berufung leben – bitte 1. Korinther 12 lesen!

Auf dem Rückweg begegneten wir vor dem Schulhaus einem Jugendlichen mit einer Bandage am Unterarm. Laut eigenen Aussagen brach er sich beim Fussballspielen das Handgelenk. Ich durfte für das Problem beten, dabei spürte er eine Wärme. Zudem gingen die Schmerzen zurück. Ebenfalls sprach ich in Kurzform die gute Nachricht und Gottes Rettungsplan an. Jesus Christus ist Sieger!

Abschliessen möchte ich mit einem Beitrag von Torben Søndergaard. Der Gründer des Projekts «The Last Reformation» beschreibt das geistliche Schlachtfeld, auf dem sich jeder Nachfolger von Jesus befindet. Ausserdem erzählt der bekannte Evangelist, wie er die Angriffe des Teufels mit Gottes Hilfe abwehrt…

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