Gebrochenes Wadenbein im Shopville und Esoterik auf dem Fronwagplatz

Es gibt zwei Arten von Gerechtigkeit. Entweder hat sie eine irdische oder himmlische Herkunft. Wer seine Prinzipien auf gesellschaftliche Werte baut und nach persönlichem Gutdünken handelt, versinkt in der Selbstgerechtigkeit. Menschen, die sich an Gottes Richtlinien orientieren, erhalten einen übernatürlichen Gerechtigkeitssinn, der nicht von dieser Welt stammt. In Epheser 4 (siehe Verse 22 bis 24) werden Christen aufgerufen, ihre bisherigen Denkmuster loszulassen und dem Heiligen Geist Raum zu geben:

«Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.»

Am Sonntag (26.08.2018) reiste ich mit der Familie nach Zürich und besuchte den Gottesdienst von John Michael im Zentrum für Migrationskirchen. Nach dem Lobpreis folgte die Predigt über Jesaja 43 (siehe Verse 18 bis 19). Ein Thema war, dass Gott etwas Neues schaffen will. Später fuhren wir im Tram mit einer Glaubensschwester zum Hauptbahnhof. Wir setzten uns in ein Restaurant und hatten Gemeinschaft. Anschliessend spazierten wir durch die unterirdischen Einkaufspassagen. Auf dem Weg zum betreffenden Gleis fiel mir ein junger Mann auf, der eine massive Bandage am Fuss trug.

Zuerst gingen wir an dieser Person vorbei, dann bekam ich den Gedanken ihn anzusprechen. Also kehrte ich zurück. Es stellte sich heraus, dass er und seine Mutter gläubig sind. Ausserdem hatte er von Christen gehört, die für Leute beten und vermutete, dass wir dazu gehören. Jedenfalls durften meine Glaubensschwester und ich für sein Wadenbein beten, das er einen Tag zuvor gebrochen hatte.

Nachdem wir ihm die Hand aufgelegt hatten, spürte er eine Art von «Wellen» im Bein. Meine Glaubensschwester bestätigte später diese Aussage und hatte einen ähnlichen Eindruck. Danach testete er das Ergebnis aus und meinte, dass er seinen Fuss wieder belasten könne – obwohl noch Schmerzen da waren.

Am Dienstag (28.08.2018) half ich einem Glaubensbruder beim Umzug. Seine Mutter prophezeite ihm, dass er innerhalb von einem Monat eine neue Wohnung finden würde und tatsächlich realisierte Gott das Wunder auf den Tag genau! Was mich besonders freute, waren die guten Gespräche, welche die schweisstreibende Arbeit mit himmlischer Würze abrundeten.

Am Mittwoch (29.08.2018) fuhr ich mit der Familie im Zug nach Schaffhausen und absolvierte einen Einsatz im Stadtkern. Während meine Frau und die Kinder die Umgebung erkundeten, verkündete ich gemeinsam mit Bruder Nino das Evangelium auf der Strasse. An diesem Nachmittag erlebten wir faszinierende Abenteuer. Die folgenden Zeilen geben einen Überblick.

Gleich zu Beginn wurden wir beim Bahnhof von einem tätowierten Mann bedroht. Er meinte, dass er an Manitu (indianische Gottheit) glaube und wurde handgreiflich. So versuchte er, mich und Nino wegzuschieben. Früher hätte ich in solchen Situationen meine Fäuste sprechen lassen, aber heute will ich das Böse mit Gutem überwinden. Wir verliessen den Schauplatz und freuten uns auf die Mission. In der Vergangenheit beobachteten wir bei heftigem Widerstand verblüffende Durchbrüche.

Bei der Schwertstrasse kamen wir mit einem älteren Mann ins Gespräch, der das Handbuch liest und seine Sünden immer wieder bereut. Dennoch hat er die Berufung nicht erkannt hat und seine eigene Philosophie gebastelt. Wir ermutigten ihn, weitere Schritte im Glauben zu tun. Es gibt viele Christen, welche den Aufruf von Petrus in der Apostelgeschichte 2,38 nicht ernst nehmen und in einem religiösen Nebel herumirren:

«Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.»

Wenn wir glauben, dass Jesus für unsere Schuld am Kreuz gestorben und nach drei Tagen auferstanden ist, dann müssen Taten folgen. Das heisst, wir verlassen den falschen Weg und sind Gott gehorsam. Der Heiland ist nicht nur gekommen, um unser Sündenregister zu tilgen, sondern zeigte uns auch, wie wir leben sollen.

In der Nähe vom Mohrenbrunnen lauschten wir den Klängen einer Gesangsgruppe. Dabei begann ein Gespräch mit drei Leuten. Eine Person wurde seit zehn Jahren von Schmerzen im Rücken geplagt. Nachdem Nino für das Problem gebetet hatte, reduzierte sich das Leid von Stufe 7 auf Stufe 3. Gleichzeitig hörte das merkwürdige Stechen im Körper auf und der Mann fühlte sich befreit. Am Schluss schenkte ihm Nino das Neue Testament in gedruckter Form. Halleluja!

Beim Fronwagplatz sprachen wir unter anderem mit einem Mann, der eine spirituelle Kraft (HU) erwähnte und sich vom Christentum distanzierte. Er hielt uns eine Visitenkarte unter die Nase, die mit einem netten Sprüchlein und einem hellen Stern verziert war. Die Mitglieder dieser Sekte versuchen das Bewusstsein zu erweitern und die Kommunikation mit Gott zu provozieren. Als wir das Wort «Sünde» gebrauchten, reagierte er abweisend und wollte davon nichts wissen. Im ersten Brief des Johannes (siehe Kapitel 1, Vers 8) entlarvt der Apostel die lügenhaften Geister, welche sich hinter dieser Taktik verbergen:

«Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.»

 Zahlreiche Menschen haben sich vom Schöpfer von Himmel und Erde abgewandt. Anstatt demütig auf die Knie zu fallen und die Finsternis im Namen von Jesus Christus zu meiden, werden diabolische Lösungen gesucht. Insbesondere die Esoterik ist eine beliebte Variante der Rebellion. Obwohl das Licht eine grosse Rolle in diesen Kreisen spielt, handelt es sich hier um eine Täuschung des Teufels. Im Verlaufe dieser Begegnung holte ich mein Handy hervor und zitierte aus dem zweiten Brief an die Korinther – siehe Kapitel 11, Verse 14 und 15:

«Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. Darum ist es nichts Grosses, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken.»

Bei der Kirche in der Vordergasse redeten wir mit zwei Atheisten, die auf einer Holzbank sassen. Plötzlich fragte uns eine Frau, ob wir für sie beten können. Es handelte sich um eine Glaubensschwester, die auf unseren Dienst aufmerksam geworden war. Sie hatte Schmerzen im Ellbogen und in der Hand. Dank dem Gebet im Namen von Jesus Christus gingen die Symptome merklich zurück und wir freuten uns über Gottes Eingreifen.

Während der Konversation erfuhren wir, dass sie nebst dem Handbuch weitere Literatur liest, um die Heilige Schrift besser zu verstehen. Wir motivierten sie, mehr Zeit mit Jesus in der Stille zu verbringen und in der Erkenntnis des HERRN zu wachsen. Unser Treffen empfand ich als eine wunderbare Führung von oben.

Auf dem Rückweg zum vereinbarten Zielort redeten wir mit einer älteren Mitarbeiterin, die vor ihrem Laden eine Pause machte. Sie behauptete, dass sie eine gute Beziehung mit Gott habe. Doch es stellte sich heraus, dass sie weder das Friedensangebot vom Kreuz akzeptierte noch die Bibel las. Wir betrügen uns selbst, wenn wir unser Herz gegenüber dem Heiland verhärten und den Rettungsplan aus dem Himmelreich ignorieren.

Kurz vor Ende der Operation in Schaffhausen sprachen wir mit einem Moslem. Es handelte sich um einen jungen Mann, der nach seiner Herkunft forschte. Mittels einer Speichelprobe wurde seine DNA untersucht und der Stammbaum rekonstruiert. Er zeigte uns das entsprechende Dokument. Wir erklären ihm, dass unsere Wurzeln bei Gott zu finden sind. Ausserdem betonte ich die ursprüngliche Identität, welche uns nur der himmlische Vater zurückgeben kann und wir im Garten Eden verloren haben…

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