Drachentöter, Hetzjagd und die Rose aus dem Irak

Die Kanalisation in Stein am Rhein wird von massiven Deckeln geschützt, auf denen das Wappen der Stadt eingraviert ist. Wer die sehenswerte Zeichnung genauer betrachtet, erkennt einen Mann mit einer Lanze, der einen Drachen tötet. Über dem Helm des Soldaten ist ein Heiligenschein und auf seinem Schild ein Kreuz zu sehen. Bei unserem letzten Einsatz im Kanton Schaffhausen entdeckte ich diese ungewöhnliche Abbildung. Nach einer genaueren Recherche fand ich heraus, dass es sich um Sankt Georg handelt. Ein Christ, der das Evangelium verkündete und später zum Märtyrer wurde.

Spannend finde ich die Symbolik des Emblems, die mich an eine Aussage des Heilands erinnert. In der Bibel wird der Teufel mit unterschiedlichen Tieren verglichen. Nebst der Schlange ist der Drache ein klassisches Bild für Satan. In Lukas 10 (siehe Verse 19 bis 20) spricht Jesus von der wunderbaren Autorität, welche seine Schüler über die Armee der Finsternis erhalten:

«Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden. Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.»

Demzufolge müssen sich wiedergeborene Christen, die der Heilige Geist antreibt, nicht vor dem Feind fürchten. Im Gegenteil. Sie können sich freuen, dass ihre Namen im Buch des Lebens stehen und die Ewigkeit im Königreich Gottes das ultimative Reiseziel darstellt.

Ich appelliere an meine Glaubensgeschwister, die heilsame Nachricht vom Kreuz kompromisslos zu verkünden, damit die Menschen aus ihrem diabolischen Albtraum der Rebellion erwachen. Lasst uns den Willen des HERRN gehorsam tun und die Werke des Bösen mit guten Werken zerstören.

Bevor das gesegnete Abenteuer beginnen kann, ist es wichtig, die Anforderungen zu kennen. Jesus spricht in Lukas 9 (siehe Verse 23 bis 24) über die Ernsthaftigkeit der Nachfolge. Christen können nicht gleichzeitig ihre persönlichen Wünsche fokussieren und Gott dienen:

«Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s erhalten.»

Wer das Friedensangebot von Golgota akzeptiert und sich mit Gott versöhnt hat, ist bereit für den guten Kampf des Glaubens. Das Opfer am Kreuz ist die stärkste Botschaft überhaupt. Jesus bezahlte mit seinem Tod unseren Schuldenberg und verliess nach drei Tagen sein Grab. Petrus erklärt in Apostelgeschichte 2,38 die Rahmenbedingungen für den neuen Bund mit Christus. Halleluja!

Passend zum Thema möchte ich erwähnen, dass es Länder gibt, in denen regelrechte Hetzjagden gegen Christen veranstaltet werden. Interessanterweise berichtet die Presse viel zu wenig über dieses abscheuliche Faktum. Organisationen wie «Open Doors» oder «World Watch Monitor» zeigen Einblicke in die knallharte Realität. Tatsächlich werden die Boten Gottes von religiösen Fanatikern und anderen Terroristen verfolgt oder getötet.

Warum ist das so?

Satan will nicht, dass die Menschen aus dem Gefängnis der Sünde befreit werden und versucht, so viele Seelen wie möglich in die Hölle zu reissen. Der Fürst dieser Welt hat Angst vor den Nachfolgern des Heilands und mobilisiert alles, um sie aufzuhalten. Ein Grund, weshalb christliche Missionare in Staaten wie Pakistan oder Libyen massiv unter Druck gesetzt werden.

Gleichzeitig missbrauchen radikale Muslime liberale Gesellschaften, um Werbung für den Islam zu machen und bauen sogar Moscheen in europäischen Ländern. Ein Zeichen dafür, dass hier zwei verschiedene Arten von Gerechtigkeit herrschen. Wer die Bibel mit dem Koran vergleicht, findet die Antwort. Während Jesus Christus die Feindesliebe predigt, lässt Mohammad seine Kontrahenten köpfen.

Der kurze Film «Iraq without Christians is like a garden without a rose» dokumentiert den heutigen Zustand von Qaraqosh. Das Dorf gehört zum Irak und wurde vor vier Jahren von der IS attackiert. Inzwischen haben die Einwohner mit dem Wiederaufbau begonnen. Darunter befinden sich auch viele Christen aus Syrien.

Jesus eröffnet seine berühmte Bergpredigt unter anderem mit den folgenden Worten aus Matthäus 5, siehe Verse 10 bis 12:

«Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.»

Der himmlische Vater ruft bis heute seine verlorenen Söhne und Töchter zur Umkehr auf. Jesus Christus bezeichnet sich selbst als Weg, Wahrheit und Leben. Ausserdem betont der Heiland, dass er die einzige Tür zu Gott ist – siehe Johannes 14,6! Die übernatürliche Liebe von oben transformiert die Herzen und ist stärker als jedes Werkzeug der Finsternis…

Fokussiere das himmlische Ziel, sonst verpasst du die Ewigkeit

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