Gemeinde mit neuer Vision und Überraschung beim Flughafen

Menschen fliegen rund um den Globus und haben Lust am Abenteuer. Eigentlich steckt hinter dieser Suche eine Identitätskrise. Wir flüchten in die Ferien und meinen, in fernen Orten den Sinn des Lebens zu entdecken. Dabei ist der himmlische Vater nur ein Gebet weit entfernt und will uns die verlorene Identität zurückgeben, welche Satan gestohlen hat. Der Schöpfer von Himmel und Erde freut sich, wenn du deinen Ego-Trip stornierst und nach Hause kommst. Hier und jetzt kannst du eine Beziehung mit Jesus Christus beginnen. Sprich mit dem Heiland und empfange Vergebung für deine Sünden. Hast du deinen Flug für das Reich Gottes schon gebucht?

Am Sonntag (02.09.2018) besuchten wir eine christliche Gemeinde in Oerlikon. Im Vorfeld lud mich ein Glaubensbruder an den Event ein. An diesem Tag drehte es sich um eine Neuausrichtung, die mit einer Vision zusammenhängt. Was mich spannend dünkte, war das Fazit, welches sich vom traditionellen Verständnis der Kirche distanzierte und dem biblischen Vorbild näherte.

Im Mittelpunkt der Predigt standen drei Punkte. Erstens, die persönliche Beziehung mit Jesus Christus. Zweitens, das persönliche Netzwerk mit Glaubensgeschwistern. Drittens, die persönliche Berufung Gottes. Mich haben diese Worte in einer speziellen Weise angesprochen. Gerne möchte ich meine Sichtweise in Kurzform darlegen und mit Stellen aus der Heiligen Schrift ergänzen.

Wer glaubt, dass der Heiland am Kreuz für die Schuld der Menschheit gestorben und am dritten Tag auferstanden ist, geht einen persönlichen Bund mit dem HERRN ein. Ich nehme die übernatürliche Vergebung von Herzen an, kehre um vom falschen Weg, wasche meine Sünden im Wasser ab und erhalte das geistliche Navigationssystem gemäss Apostelgeschichte 2,38:

«Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.»

Danach ist es sinnvoll, sich mit anderen Christen zu vernetzen, die ebenfalls mit dem himmlischen Vater versöhnt sind und geistlich wachsen wollen. Diese Gemeinschaft kann ich überall pflegen und brauche keine bestimmten Gebäude dazu. Lobpreis, Bibellesen und Gebetszeiten sind wichtige Bestandteile. Im 1. Petrus 1,22 beschreibt der gleichnamige Apostel die Grundlage, welche auf der Wahrheit basieren muss:

«Habt ihr eure Seelen gereinigt im Gehorsam der Wahrheit zu ungefärbter Bruderliebe, so habt euch untereinander beständig lieb aus reinem Herzen.»

Zudem definiert der HERR die Aufgaben seiner Kinder im weltweiten Leib von Christus nach 1. Korinther 12. Die Teile eines Körpers agieren im Team. Neben Augen und Ohren braucht es beispielsweise den Geruchsinn sowie Gliedmassen wie Arme oder Beine. Entsprechend der Gaben arbeiten wir im Königreich Gottes und dienen unseren geheiligten Brüdern und Schwestern. Ziel ist es, das Evangelium überall zu verkünden, damit Menschen aus der Finsternis ans Licht kommen. Hier der Vers 13 aus dem dazugehörigen Abschnitt:

«Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat.»

Bereits vor dem Gottesdienst hatte ich den Gedanken mit der Familie den Zürcher Flughafen zu besuchen. Tatsächlich überraschte uns Gott mit einem abwechslungsreichen Programm. Als wir am Nachmittag ankamen, wies uns ein Schild daraufhin, dass die Terrasse wegen ungewöhnlich viel Publikum gesperrt wurde. Nachdem wir die Halle verlassen haben, erfuhren wir, dass in diesem Moment eine Flugshow beginnen sollte. Scheinbar feierte der Flughafen den 70. Geburtstag und wir freuten uns über die Attraktionen.

Nebst sehenswerten Flugeinlagen der Swiss Air Force, zeichneten die PC-7 mit Rauchwolken unter anderem ein Herz in den Himmel. Auch ein fliegendes Kreuz konnte man bestaunen. Auf dem Festivalgelände standen unterschiedliche Vehikel, die man teilweise betreten konnte. Dazu gehörten Fahrzeuge und Hubschrauber aus den Bereichen Schutz und Rettung. Spektakulär waren unter anderem die mobile Operationszentrale und der gepanzerte Einsatzwagen der Polizei.

In der Nacht von Montag (03.09.2018) auf Dienstag erfuhr ich von einem Glaubensbruder, dass einer der Gebetsballone, die wir am helvetischen Nationalfeiertag verteilt haben, im Tessin gefunden wurde. Den Text über unsere Mission beim Zürichsee am 1. August findet ihr auf superkraft.ch – inklusive Video mit Taufe!

Am Dienstag (04.09.2018) durfte ich passend zum Thema ein Paket für einen Glaubensbruder zusammenstellen, der aktuell im Militär ist. Dabei kam ich in Winterthur mit den Mitarbeitern des christlichen Hilfswerks «REACH» in Kontakt, welche Kuchen und andere Dinge verkauften. Einer der Leiter erzählte mir, dass er viele Wunder Gottes im Alltag erlebt. So blieben sie in der Vergangenheit von einem gefährlichen Waldbrand und kriegerischen Aktivitäten verschont. Halleluja!

Später verkündete ich in der Stadt das Evangelium und betete für eine Person beim Bahnhof, die auf dem Weg zum Notarzt war. Anschliessend spazierte ich ins Fitnesscenter. Dort kam ich beim Eingang an einer Gruppe von Leuten vorbei und hörte, dass eine Frau über Kopfschmerzen klagte. Zuerst lief ich weiter in Richtung Garderobe. Dann kehrte ich zurück und fragte, ob sie offen für ein Gebet sei. Nachdem ich ihr die Hand im Namen von Jesus zweimal auf den Kopf gelegt hatte, war das Problem gewichen. Ich erklärte ihnen, dass ich ein Christ bin und die Bibel lese…

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