HeilBAR in Brugg und «Jesus» beim Stadttor

Die moderne Theologie versucht historische Texte aus der Bibel zu relativieren. Das Wort Gottes wird in Frage gestellt und die Wahrheit mit Füssen getreten. Jeder kann selber testen, ob die alten Schriftrollen korrekt sind. Lasst uns die Anweisungen aus dem Handbuch in die Tat umsetzen und einen Dialog mit dem Himmelreich beginnen, dann erkennen wir das unerschöpfliche Potenzial. Wenn Christen die neue Identität nicht ausleben und sich wie Atheisten verhalten, verpassen sie die Ewigkeit. Jesus betont in Markus 9,50 die Aufgabe seiner Nachfolger, welche in ihrem Umfeld einen Unterschied machen sollen:

«Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit wird man’s würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!»

Am Mittwoch (19.09.2018) reisten wir mit dem Zug nach Brugg. Bereits beim Bahnhof in Winterthur machten wir eine besondere Erfahrung. In der Wartehalle vor dem Starbucks trafen wir eine Frau aus Afghanistan, die ein Kopftuch trug. Eigentlich hatte ich es auf dem Herzen, ihr die restlichen Euro zu schenken, die ich vom letzten Aufenthalt in Deutschland übrig hatte. Stattdessen wechselte sie die fremdländischen Münzen in Franken um und wollte uns beschenken! Als sie mir Schweizer Banknoten in verschiedenen Farben offerierte, lehnte ich dankend ab und erzählte ihr von Jesus. Ich staune immer wieder, wie der HERR uns versorgt!

Nach unserer Ankunft in der Kleinstadt im Kanton Aargau erlebten wir weitere wunderbare Begegnungen. Ein Segen war der Aufenthalt in der «HeilBAR», welche sich in einem roten Haus an der Hauptstrasse befindet. Ich durfte mit zwei Mitarbeitern sprechen. Es handelt sich um ein nützliches Projekt von Christen. Die Gäste erhalten in den praktischen Räumlichkeiten kostenlose Beratung und Gebete, die einen Prozess der Heilung auslösen. Tatsächlich hat Jesus seine Nachfolger beauftragt mit der Kraft des Heiligen Geistes, Salz und Licht in dieser finsteren Welt zu sein.

Später spazierten wir durch die Altstadt und entdeckten zwei riesige Brunnen, in denen man Leute taufen kann. Auf einem Spielplatz kamen wir mit mehreren Personen ins Gespräch. Darunter befand sich eine Muslimin, die offen für Jesus war. Ich erklärte ihr die fundamentalen Unterschiede zwischen der Bibel und dem Koran. Ausserdem durfte ich das Evangelium teilen. Zudem betonte ich die Liebe des himmlischen Vaters, der seine verlorenen Söhne und Töchter sucht.

Der Heiland ist gekommen, um uns mit Gott zu versöhnen und motiviert uns, die Feinde zu lieben. Mohammad hat seine Gegner umgebracht und ist nicht für unsere Sünden gestorben. Ich freute mich über ihre Reaktion, denn sie will nun das Friedensangebot vom Kreuz prüfen. Halleluja!

Auf dem Rückweg fand meine Frau beim Bahnhof in Brugg eine Tasche. Darin befand sich unter anderem ein Telefon und ein Portemonnaie mit diversen Plastikkarten. Ich hatte den Eindruck, dass ich die Wertsachen in die HeilBAR bringen sollte, damit sich die Mitarbeiter um diesen Fall kümmern. Eine gute Gelegenheit, das heilsame Angebot in der Region bekannter zu machen.

Im Zug kommunizierte ich mit einer jungen Katholikin und stellte einmal mehr fest, dass Religionen uns nicht retten. Ich erzählte ihr, dass Gott mit uns eine Beziehung haben möchte und die Gemeinschaft mit Jesus wichtig ist. Beim Winterthurer Bahnhof durfte ich für einen Mann beten, den wir aus der Vergangenheit kannten. Er hatte Schmerzen in der Hüfte und stand vor der dritten Operation, weil die Ärzte den Fehler nicht ordentlich korrigiert haben. Dabei spürte er eine wellenartige Kraft in seinem Körper.

Bei der Haltestelle warteten wir auf den Bus. Dabei sprach ich mit zwei Moslems. Einer von ihnen erinnerte sich an mich. Während der Diskussion klärte ich diverse Missverständnisse auf. So ging es unter anderem um die Provinz Palästina, welche ursprünglich von den Römern so genannt wurde. Historisch gesehen, wurde Israel damals besetzt. Die legitimen Besitzer des Heiligen Landes sind aber die Juden. Gott selbst hat den Hebräern diese Region vor über 3’400 Jahren anvertraut (Josua 1) und die Araber haben keine rechtliche Grundlage für das inszenierte Theater am Gazastreifen.

Ein anderer Streitpunkt betraf eine Aussage von Jesus über Johannes 14,26! Moslems behaupten, das Wort «Tröster» beziehe sich auf den Propheten aus Mekka. Natürlich handelt es sich hier um den Heiligen Geist. Wer ein paar Verse weiterliest, entschlüsselt in Johannes 15,26 das Rätsel:

«Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir.»

Der Tröster verherrlicht Jesus Christus und weist auf den Sohn Gottes hin. Mohammad verleugnet die Rolle des Heilands und kann dementsprechend nicht gemeint sein. Lasst uns mit Geduld auf die fadenscheinigen Argumente des Islams eingehen und die Wahrheit ans Tageslicht bringen. Halleluja!

Am Donnerstag (20.09.2018) half ich einem gläubigen Katholiken in Winterthur bei technischen Problemen mit dem Telefon und Laptop. Gleichzeitig motivierte ich ihn, alle okkulten Gegenstände aus dem Haus zu entfernen und nicht mehr Maria im Gebet anzurufen. In der Bibel haben weder Jesus noch die Apostel die Frau von Josef angebetet. Es handelt sich um eine Irrlehre.

Am selben Tag durfte ich bei einem Imbissladen einen Christen ermutigen, der vom Feind angegriffen wurde und auf der Suche nach einer Gemeinde ist. Ausserdem sprach ich im Bus mit einer jungen Frau, die bei der katholischen Kirche arbeitet. Ich erklärte ihr den neuen Bund mit Christus, den wir eingehen, wenn wir an das Erlösungswerk auf Golgota glauben und die Anweisungen von Petrus aus Apostelgeschichte 2,38 beachten:

«Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.»

Am Freitag (21.09.2018) kontaktierte mich Christian und wollte einen Einsatz in Winterthur absolvieren. Vor der Mission ging ich ins Fitnesscenter. Auf dem Weg zum Zielort fiel mir ein Rentner auf, der sich auf der provisorischen Brücke hinter dem Bahnhof ausruhte. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Juden handelte. Ich war überrascht und zeigte ihm die Israel-Flagge auf der Rückseite meines Rucksacks.

Scheinbar hatte der ältere Mann mit antisemitischen Klischees zu kämpfen. So verbreitete dessen ehemaliger Arbeitskollege das Gerücht, dass Juden geldgierig und geizig seien. Jedenfalls wies ich auf Jesaja 53 hin. Es handelt sich um eine prophetische Botschaft über den Messias (Jesus Christus) und weckt das jüdische Volk auf. Auf Youtube existiert passend dazu eine knapp zehnminütige Dokumentation mit dem Titel «The Forbidden Chapter», die vom Yeshua Project stammt. Die deutsche Version heisst «Das verbotene Kapitel» und ist ebenfalls im Internet verfügbar.

Als ich das Training beendet hatte, sah ich den jüdischen Rentner nochmals auf der Brücke (!) und freute mich über Gottes Timing. Nun war er auf dem Rückweg. Anschliessend traf ich Christian vor dem Coop im Zentrum von Winterthur. Er redete mit einem Mann aus der CGT, welcher bei der christlichen Gemeinde getauft worden war. Im Restaurant warteten meine Frau und die Kinder auf uns. Nach dem Essen starteten wir den Einsatz. Aufgrund des Regens konzentrierten wir uns auf das Stadttor.

Innerhalb des Einkaufszentrums kamen wir mit unterschiedlichen Passanten ins Gespräch. Christian betete für eine jungen Frau, die mit zwei Krücken bewaffnet war. Sie hatte Schmerzen im rechten Fuss. Nach drei Anläufen reduzierte sich das Leid deutlich. Eine Kollegin von ihr wollte wissen, welche Worte wir beim Gebet sprechen. Die Nachfolger von Jesus formulieren keine magischen Formeln, sondern legen die Hände auf kranke Menschen und weisen den Schmerz im Namen von Christus weg.

Jesus verleiht seinen Jüngern eine übernatürliche Autorität und befiehlt in Matthäus 10 (siehe Kapitel 5, Verse 7 bis 8), dass sie das Evangelium mit der Kraft von oben repräsentieren:

«Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt böse Geister aus. Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch.»

Neben dem Kiosk kamen wir mit einem Glaubensbruder ins Gespräch, der aufgrund seines Äusseren immer wieder mit dem Heiland verwechselt wird und eine spektakuläre Geschichte erzählen konnte. Vor zwölf Jahren hatte er 1,8 Millionen Franken Schulden und war total am Ende. An jenem Tag, an welchem er sich umbringen wollte, traf er eine Frau, die später seine Ehepartnerin werden sollte. Sie lud ihn am selben Abend in die GVC ein. Dort hörte er eine Predigt von Johannes Wirth. Der Inhalt traf ihn mitten ins Herz, weil die Worte zu seiner Biografie passten und durch den Heiligen Geist inspiriert waren. Danach entschied er sich für Jesus Christus und man betete für ihn. Gemäss seinen Aussagen wurde er innerhalb von einem Monat auch die finanziellen Lasten komplett los! Ausserdem befreite ihn der HERR nach drei Tagen von Alkohol und Drogen, die ihn seit 25 Jahren plagten.

Selbstverständlich erlebt er auch Attacken vom Feind und muss den guten Kampf des Glaubens bis zum Ziel kämpfen. Christian erwähnte, dass wir selbst in schwierigen Momenten Gott loben sollen. Es erinnert mich an die Situation, wo Paulus und Silas gefoltert wurden und im Gefängnis landeten – siehe Apostelgeschichte 16, Verse 19 bis 40. Inmitten des Elends begannen sie dem HERRN zu danken. Daraufhin geschah ein grosses Erdbeben…

Rechnung ist bezahlt aber Gnade ist nicht billig und kostete alles

Unterschriften an der Langstrasse und Gebet in der Heilsarmee

Jüngerschaft auf den Strassen von Zermatt