Strafe, Grössenwahn 2.0 und Mobbing

An jedem Ort auf der Welt drohen Konsequenzen, wenn man die Gesetze missachtet. Kürzlich entdeckte ich ein kurioses Schild, das die Todesstrafe für Hunde fordert, falls sie den Garten des Nachbars als Toilette benutzen. Obwohl alle Gerechtigkeit verlangen, will niemand Verantwortung übernehmen. Scheinbar gelten andere Massstäbe, wenn es um die eigene Schuld geht. Viele denken, dass sie automatisch in den Himmel kommen und die Hölle nicht existiert. Laut der Bibel ist der Mensch ein Sünder und hat die ewige Verdammnis verdient. Bevor Gott eines Tages das endgültige Urteil fällen wird, haben wir die Gelegenheit, einen Freispruch zu erhalten.

Wie lauten die Voraussetzungen?

Jesus ist am Kreuz für unsere Fehler gestorben und nach drei Tagen auferstanden. Der Heiland hat die Strafe mit seinem kostbaren Leben bezahlt, damit wir aus der Herrschaft des Teufels befreit werden. Nun liegt es an uns, ob wir an diesen Rettungsplan glauben und das Friedensangebot annehmen. Praktisch sieht das so aus, dass ich meine Taten bereue, mich im Wasser taufen lasse und den Heiligen Geist empfange. Anschliessend orientiere ich mich an den Richtlinien von oben und folge Christus im Alltag.

Am Dienstag (23.10.2018) machte ich einen Spaziergang mit unseren Kindern und brachte einem Glaubensbruder aus Winterthur einen USB-Stick vorbei. Unterwegs trafen wir einen jungen Mann, der auf dem Geländer einer Brücke sass. Wir sprachen unter anderem über Musik. Ich wies ihn darauf hin, dass es eine Rolle spielt, was man hört. Jedes Lied transportiert eine Botschaft, die unser Herz beeinflussen will. Offensichtlich sind die meisten Interpreten keine wiedergeborenen Christen. Dementsprechend tummeln sich in den Hitparaden haufenweise satanische Machwerke.

Jedenfalls erzählte er mir, dass er von anderen Leuten schikaniert wird (Mobbing) und innerlich leidet. Als ich für ihn betete, veränderte sich etwas in seinen Augen. Interessanterweise fühlte er sich danach besser und sagte, dass er «Liebe» spüre. Ich durfte ihm das Evangelium erklären und die neue Identität thematisieren, welche uns der HERR gibt. Ich freute mich über diese wunderbare Begegnung, die Gott vorbereitet hat.

Nachfolger von Jesus sind auserwählt, Salz und Licht zu sein. In seinem Brief an die Epheser schreibt Paulus im Kapitel 2 (Vers 10) über die faszinierende Berufung eines Gläubigen:

«Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.»

Am Mittwoch (24.10.2018) fuhr ich mit dem Bus in ein Winterthurer Fitnesscenter. Auf dem Weg kam ich mit zwei Leuten ins Gespräch. Es handelte sich um einen Muslim und einen Christen. Wir sprachen über die fundamentalen Unterschiede zwischen der Bibel und dem Koran. Während Mohammad behauptet, Jesus sei ein Prophet gewesen und nicht am Kreuz gestorben, findet man in der Bibel zahlreiche Passagen, welche das Gegenteil ausdrücken. Übrigens, der Heiland betont mehrmals, dass er sich für uns opfert – siehe beispielsweise Markus 8 im Vers 31:

«Und Jesus fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen.»

Zum Abschluss möchte ich einen Dokumentarfilm erwähnen, der mir diese Woche aufgefallen ist. Der Schweizer Regisseur Christian Frei inszenierte sibirische Jäger, die in vereisten Regionen nach Stosszähnen von Mammuts suchen. Gleichzeitig probieren Forscher krampfhaft, die ausgestorbenen Tiere mittels Gentechnik im Labor heranzuzüchten. Dabei sticht die schockierende Aussage eines Chinesen heraus, der Gottes Schöpfung perfekt machen will. Der Titel des cineastischen Spektakels lautet «Genesis 2.0» und widerspiegelt die Überheblichkeit der Menschheit. Seit Adam und Eva rebellieren wir gegen den himmlischen Vater. Trotzdem sandte Gott seinen Sohn, um sich mit uns zu versöhnen. Das ist wahrhaftige Liebe…

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