Erbauliche Kommunikation, Lehre aus Bremerhaven und Samhain

Muss ich Theologie studieren, um ein Nachfolger von Jesus zu werden? Du brauchst keinen Abschluss an einer Universität, damit sich die Verheissungen aus der Bibel in deinem Alltag erfüllen. Im Königreich Gottes spielen Diplome oder Zertifikate keine Rolle. Vielmehr werden wir aufgefordert, unser selbstzentriertes Leben loszulassen und die Vergebung vom Kreuz in Anspruch zu nehmen. Deshalb lautet die Frage: Bist du dem Heiland gehorsam?

Viele Menschen haben bis heute nicht verstanden, dass es einen Zusammenhang zwischen Glauben und Gehorsamkeit gibt. Selbst Christen blenden manchmal dieses Faktum aus. Dementsprechend kurios sieht das Ergebnis aus. Anstelle des Heiligen Geistes übernimmt der Zeitgeist die Kontrolle.

Jesus betont in Johannes 14 (Vers 23) unmissverständlich, dass die persönliche Gemeinschaft mit dem Schöpfer nur dann eine Realität wird, wenn man seine Anweisungen ernst nimmt:

«Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.»

Am Sonntag (28.10.2018) besuchten wir ein Treffen der «Jesus-Family» in Winterthur. Nebst Lobpreis, Gebeten, Zeugnissen und einem leckeren Buffet gab es eine weitere Predigt über Ehe, Gemeinde und Familie. So wurden Prinzipien für eine gute Kommunikation im fleischlichen und geistlichen Sinn besprochen. Hier offenbaren uns die biblischen Richtlinien den besten Leitfaden. Lukas erwähnte die Konversation zwischen Mann und Frau, welche auf Liebe und Respekt basiert. Aktivitäten wie gemeinsame Spaziergänge und Mahlzeiten schaffen eine Grundlage für konstruktive Gespräche.

Ähnlich verhält es sich in der Gemeinde, auch hier ist es wichtig, dass wir einander ehren und eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung pflegen. Passend finden wir in den Sprichwörtern im Kapitel 16 (Vers 24) eine starke Aussage:

«Freundliche Worte sind Honig, Süsses für die Seele und Heilung für das Gebein.»

Natürlich ist Korrektur essentiell, aber nicht aus Streitsucht oder dem Bauchgefühl heraus. Kritik sollte konkret, sachlich und im richtigen Moment formuliert werden. Auf Begriffe wie «nie» oder «immer» sollte man grösstenteils verzichten, weil sich oftmals eine falsche Motivation dahinter verbirgt. Wer aus Neid heraus agiert, hat ein geringes Selbstwertgefühl und muss seine Identität in Christus überprüfen.

In Konversationen mit den eigenen Kindern ist es notwendig, aufbauende Worte zu verwenden. Der Nachwuchs soll mit lebensbejahenden Argumenten ermutigt werden. Sag deinem Kind regelmässig, dass du es liebst und spare nicht mit Komplimenten. Verletzende Aussagen wie «du bist ein Versager» oder «du bist dumm» sollte man bleiben lassen; sie sabotieren eine gesunde Entwicklung – siehe Sprüche 12,18:

«Wer unvorsichtig herausfährt mit Worten, sticht wie ein Schwert; aber die Zunge der Weisen bringt Heilung.»

Erfolgreiche Väter und Mütter entschuldigen sich bei ihren Sprösslingen, wenn sie Fehler machen. Der Heilige Geist hilft Gläubigen, ihre Zungen unter Kontrolle zu halten und leitet demütige Eltern in die Busse. Dieselben Punkte gelten für den Umgang mit Glaubensgeschwistern und in Beziehungen generell.

Übrigens, die nächsten Kickstart-Seminare finden im November und Dezember 2018 statt. In Basel, Thun und Winterthur werden Joël und Lukas mit einem Team vor Ort sein. Die genauen Daten und Schauplätze findet ihr auf der Webseite der «Pioneer Training School» im Internet.

Am Montag (29.10.2018) genoss ich mit der Familie ein feines Menü in einem Winterthurer Restaurant. Während diesem Aufenthalt hörte ich einen Teil des Gesprächs von zwei Gästen mit. Eine Person erwähnte mehrmals den Namen eines bekannten Herstellers für Unterhaltungselektronik. Plötzlich bekam ich die Kraft, mich in diesen Dialog einzuklinken. Ich provozierte mit der Frage, ob sie wissen, wer sie hergestellt hat. Ausserdem wies ich auf das Handbuch des Lebens (Bibel) hin, das Gott geschrieben hat und eine Pflichtlektüre für jeden Erdenbürger ist.

Am selben Tag teilte ein Glaubensbruder einen Beitrag von Hartwig Henkel, der mit seinem internationalen Dienst «Hand in Hand» seit geraumer Zeit in der Öffentlichkeit präsent ist. Was mir besonders gefallen hat, ist die radikale Art und Weise des Predigtstils. So erklärte er, was es heisst, an Jesus zu glauben und kritisierte die lauwarme Haltung der Kirchenvertreter. Hier drei Kostproben aus einem Vortrag, der Mitte des laufenden Jahres in Bremerhaven stattfand.

Abschliessend einige Gedanken zu «Halloween», das heute stattfindet. Die Wurzeln des heidnischen Spektakels haben einen okkulten Ursprung. Jeweils am 31. Oktober wurde vor Jahrhunderten das Fest «Samhain» gefeiert, welches mit der Geisterwelt verknüpft ist. Es basiert auf der keltischen Mythologie, die besagt, dass die Toten aus der Unterwelt kommen, um die Lebenden zu holen. Mit hässlichen Masken und geschnitzten Kürbissen versuchte man das Böse fernzuhalten. Grundsätzlich sollte niemand diesen Schwachsinn feiern.

Insbesondere Satanisten scheinen ein Interesse an diesem Zirkus zu haben. Die ehemalige Wicca-Hexe Ally Tower informiert über die Hintergründe und warnt vor einer Verharmlosung der Thematik. Hierzulande ist die Ignoranz der Bevölkerung gross. Neben Kursen für magische Rituale und Shops, in denen verzauberte Amulette verkauft werden, existieren in der Schweiz verfluchte Einrichtungen wie ein Hexenmuseum, das sogar in einem Tourismusführer beworben wird.

Im 5. Mose (siehe Kapitel 18, Verse 10 bis 13) ermahnt Gott sein Volk, sich unter keinen Umständen mit dunklen Mächten einzulassen. Der Teufel und dessen Dämonen müssen zurückweichen, wenn wir uns an die Richtlinien von oben halten:

«Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die Gräuel dieser Völker zu tun, dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Gräuel, und um solcher Gräuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, die Völker vor dir. Du aber sollst untadelig sein vor dem HERRN, deinem Gott.»

Christen, die sich als Vampir, Zombie oder Skelett verkleiden und sich mit anderen finsteren Dingen beschäftigen, haben offensichtlich ihre neue Identität als Kind Gottes nicht verstanden. Wer von Jesus aus dem Gefängnis der Sünde gerettet wurde, ist eine neue Schöpfung und repräsentiert das Himmelreich auf der Erde…

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