Hast du eine geistliche «Firewall» installiert?

Wenn Computer oder Handys mit Viren verseucht sind, können sie nicht mehr so funktionieren, wie ursprünglich gedacht. Die Infektion verändert das Betriebssystem und sabotiert Programme. Zudem gibt es trojanische Pferde, welche sich irgendwo verstecken und heimlich die Kontrolle übernehmen. In extremen Fällen erleidet die Hardware einen Totalausfall. Wer seinen PC und dazugehörige Daten schützen will, muss entsprechende Massnahmen ergreifen. Dabei spielt das persönliche Verhalten eine wichtige Rolle.

Ein Virus ist vergleichbar mit der Sünde und ruiniert unser Leben. Eigentlich sind wir wunderbar konstruiert und haben das Privileg, unseren Schöpfer in dieser Welt zu repräsentieren. Dennoch folgten Adam und Eva den Spielregeln Satans und stürzten ab. Gott musste das rebellische Ehepaar aus dem Garten Eden entfernen. Seitdem existiert die Menschheit getrennt von ihrem Erfinder und kämpft mit den Folgen der Sünde. Die Auswirkungen sind überall sichtbar.

Lügen, Stehlen, Mord, Neid, Hochmut oder sexuelle Perversionenbeschädigen unsere Herzen. Anstatt Gott stellen wir unser Ego in den Mittelpunkt. Dementsprechend sehen die «Programme» aus, mit denen wir uns im Alltag beschäftigen. Geld, Drogen und Technik sind populäre Götzen. Einige beten den TV an, lieben Marihuana und gehen vor dem Aktienkurs auf die Knie. Andere vergöttern Personen, betreiben Körperkult und verehren Statussymbole. Habsüchtige pilgern in Einkaufstempel, loben ekstatisch Rabatte und bringen Opfer auf dem Altar des Mammons. Offensichtlich ist die Verbindung zum Himmel unterbrochen.

Wenn biblische Richtlinien mit Füssen getreten werden, öffnet man der Schlange die Türen. Sobald der Teufel die Zugriffsrechte hat, infiltrieren Hass, Gier und weitere Krankheiten unseren Geist. In diesem dämonischen Minenfeld ist Vergebung ein Fremdwort. Arroganz macht sich breit. Schliesslich geben Philosophien, Pädagogik und Psychologie den Ton an. Im Klartext: Unsere Selbstsucht wird zum Sicherheitsrisiko, weil wir überall nach Lösungen suchen, ausser bei Gott!

Der HERR sandte im Verlaufe der Geschichte viele Männer und Frauen, welche die Völker aufweckten. So machten beispielsweise Noah und die Arche einen spektakulären Neustart, nachdem die Flut alles weggespült hatte. Später erhielt Mose von Gott die berühmten Steintafeln mit den zehn grundlegenden Instruktionen, welche bis heute als moralische Richtschnur gelten.

Vor 2’000 Jahren aktualisierte der HERR die Rahmenbedingungen und lieferte das übernatürliche Update, genannt «Evangelium» aus, das durch den Propheten Jesaja in Kapitel 53 angekündigt wurde. Hier ein Auszug aus Vers 5:

«Aber er ist um unserer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.»

Tatsächlich kam Jesus Christus auf die Erde und stellte den ultimativen Rettungsplan vor. Dabei geht es nicht um die Installation einer Religion, sondern um eine Beziehung mit dem Schöpfer. Das Friedensangebot von oben basiert auf einer unfassbaren Liebe und ermöglicht jedem Menschen die Versöhnung mit Gott – siehe 2. Korinther 5,19:

«Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.»

Deshalb besteht das Passwort für das Himmelreich aus fünf Buchstaben und lautet «J E S U S». Der Heiland hat unsere Sünden mit seinem Tod am Kreuz bezahlt und ist nach drei Tagen auferstanden. Das Blut von Christus reinigt unsere verdreckten «Festplatten» und richtet eine neue «Software» ein. Bei diesem Vorgang werden diabolische Anwendungen gelöscht, so dass der Einflussbereich der Finsternis gebrochen wird.

Gemäss der Anleitung, die Petrus in der Apostelgeschichte 2,38 erwähnt hat, müssen wir an den Heiland glauben und unsere Fehler vor dem HERRN bereuen. Danach lassen wir uns im Wasser auf den Namen von Jesus Christus taufen und empfangen die himmlische «Firewall». Gemeint ist der Heilige Geist, der unsere ursprüngliche Identität als Kind Gottes reaktiviert.

Der geistliche Schutzschild verleiht uns eine königliche Autorität und Superkräfte wie Weisheit, Prophetie oder Heilung – siehe 1. Korinther 12. Ausserdem zeigt sich die Anwesenheit des Heiligen Geistes im Verhalten eines Christen. Paulus beschreibt in Galater 5 (Verse 22 bis 23) neun spezielle Eigenschaften, welche die Söhne und Töchter Gottes erhalten. Dazu gehören Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Keuschheit.

Natürlich sind die Nachfolger von Jesus zu einem reinen Lebenswandel berufen. Deshalb ist unser Gehorsam gegenüber dem Heiligen Geist entscheidend. Hier ein Gleichnis: Wenn wir uns im Internet regelmässig auf fragwürdigen Webseiten herumtreiben und schlechte Inhalte konsumieren, hilft auch die beste Abwehr des Rechners nur bedingt.

Der Heilige Geist erinnert uns daran, was Jesus gesagt hat, tröstet uns in Momenten der Traurigkeit und defragmentiert (ordnet) unsere Gedanken. Die gute Nachricht ist, dass wir nie mehr alleine sind, weil der Geist Gottes immer präsent ist und wir für die Ewigkeit aufgerüstet sind. Was für ein herrlicher Segen…

«Gott ist’s aber, der uns fest macht samt euch in Christus und uns gesalbt hat und versiegelt und in unsre Herzen als Unterpfand den Geist gegeben hat.»

Bibel, 2. Korinther 1, 21-22

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