Manipulierte Geschichte und Glaubwürdigkeit der Bibel

Weshalb holst du dein Wissen über das Christentum aus zweitklassigen Quellen? Wenn ich auf der Strasse das Evangelium erkläre, stelle ich fest, dass die Leute ein falsches Bild von Jesus haben. Der Sohn Gottes hat weder die katholische Kirche gegründet noch eine komplizierte Theologie gelehrt. Im Vordergrund stand niemals Religion, sondern Beziehung. Der Mann aus Nazareth starb für unsere Schuld am Kreuz und versöhnte die Menschheit mit dem Schöpfer. Wer von ganzem Herzen nach dem Sinn des Lebens sucht, findet die Antwort auf Golgatha.

Nun entlarve ich drei populäre Lügen, welche die Kritiker des Heilands seit Jahren wiederkäuen. Erwähnen möchte ich Kreuzritter, Hexenverfolgung und die Glaubwürdigkeit der Bibel. Satans PR-Maschinerie arbeitet gnadenlos, um die Wahrheit zu verdrehen.

Ursprünglich waren die berühmt-berüchtigten Kreuzzüge eine Reaktion auf radikale Muslime, die von Arabien aus den mittleren Osten und Europa attackierten. Mehr als 400 Jahre lang überfielen Allahs Krieger fremde Nationen bis 1099 die Kreuzritter die erste Schlacht gegen die Invasoren führten. Dabei ging es primär um die Verteidigung der Glaubensgeschwister. Christen haben von Gott nicht den Auftrag erhalten, Menschen zwangsweise zu bekehren. Im Gegensatz zu den Anhängern Mohammeds; sie verbreiten den Islam mit dem Schwert gemäss den Anweisungen ihres Propheten. Bill Warner veröffentlichte eine spektakuläre Landkarte, welche die blutige Spur des Dschihad illustriert. Die ausführliche Variante des Vortrags dauert 45 Minuten und demaskiert die Ideologie aus Mekka.

Genauso wie der Hintergrund bei den Kreuzrittern basiert die Verfolgung von Hexen auf einem Klischee. Fakt ist, dass die ersten Christen damit nichts zu tun hatten. Natürlich ist es eine Sünde, wenn man okkulte Dinge treibt und mit dem Teufel einen Bund schliesst. Im Alten Testament mussten Magier mit der Todesstrafe (siehe 2. Mose 22,17) rechnen. Dennoch hat Jesus seine Jünger nicht autorisiert, die Feinde Gottes zu töten. Erst im 15. Jahrhundert begann die abergläubische Bevölkerung gemeinsam mit dem Staat rechtlich gegen Zauberei vorzugehen und Verurteilte hinzurichten. Grundsätzlich lehnte die damalige Kirche die Hetzjagd ab, wenige Geistliche befürworteten die fragwürdigen Massnahmen.

Die angebliche Verfälschung der Bibel ist das dritte Märchen, welches immer wieder erzählt wird. Historisch betrachtet gibt es kein Buch das akkurater überliefert wurde und so viele erfüllte Prophezeiungen beinhaltet. Insbesondere die Schriftrollen vom Toten Meer, die 1947 in den Höhlen Qumrans gefunden wurden, belegen die wunderbare Authentizität. Auf Youtube gibt es zahlreiche Dokumentationen über die Genauigkeit der Texte. Ich empfehle unter anderem den Beitrag von Roger Liebi, der die Heilige Schrift mit dem Koran vergleicht. Die Präzision und die Glaubwürdigkeit der Bibel betont Liebi in zwei zusätzlichen Videos. Tim Mackie beleuchtet in seinem Vortrag die Entstehung der Bibel und liefert wissenschaftliche Erkenntnisse.

Obwohl es in der Schweiz unzählige Schulen gibt und das Thema «Fortbildung» im Trend liegt, klammern die meisten Lehranstalten das ultimative Handbuch aus. Jede Literatur und Philosophie scheint wichtiger zu sein als die Bibel. Das ist erstaunlich, weil die Nationalflagge das Kreuz abbildet, die Landeshymne den Schöpfer betont und die Verfassung im Namen Gottes beginnt. Übrigens, was befindet sich auf dem Dach des Bundeshauses?

Wenn es aber um die französische Revolution oder Shakespeare geht, herrscht plötzlich grosses Interesse. Die einseitige Betrachtung von geschichtlichen Ereignissen fiel mir stark auf, als ich vor Jahren eine Ausstellung von Tutanchamun in Zürich besuchte. Der Totenkult und die dazugehörigen Pyramiden zeugen bis heute vom Grössenwahn der alten Pharaonen. Trotzdem versucht man die menschenverachtenden Konzepte auszuschmücken und zu glorifizieren.

Komischerweise werden nicht nur die Ägypter im Unterricht als eine Hochkultur beschrieben. Auch Inkas, Azteken und Mayas erhalten den irreführenden Titel. Obwohl diese Völker Massenmord begingen und diabolische Rituale durchführten. In Tempeln wurden Gefangenen die Herzen herausgerissen und Kinder auf Altären abgeschlachtet. Ausserdem errichteten die Götzendiener aus Südamerika morbide Türme aus Totenköpfen. Dessen ungeachtet werden Forscher nicht müde, die barbarischen Biografien bis ins kleinste Detail zu rekonstruieren und die Bauwerke der Indianer zu loben.

Ohne die Weisheit des HERRN wird eine Zivilisation früher oder später untergehen. In Hosea 4 (siehe Verse 6 bis 7) finden wir einen Hinweis auf diese Realität:

«Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis; denn du hast die Erkenntnis verworfen, darum will ich auch dich verwerfen, dass du nicht mehr mein Priester seist; und weil du das Gesetz deines Gottes vergessen hast, will auch ich deine Kinder vergessen! Je mehr sie wurden, desto mehr sündigten sie gegen mich; darum will ich ihre Ehre in Schande verwandeln.»

Das helvetische Bildungswesen profitiert extrem, wenn man die Bibel und ihre universalen Aussagen zur Hauptsache machen würde. In der Vergangenheit legten Reformatoren wie Huldrych Zwingli, Johannes Calvin und Heinrich Bullinger einen Grundstein. Inzwischen gibt es hierzulande neue Projekte von Christen, welche die rettende Botschaft von Jesus in den Mittelpunkt rücken und die Schönheit von Gottes Wort im Alltag propagieren…

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