Rückenleiden und Magenbrot an der Autobahnraststätte

Ohne die Bauern, welche Landwirtschaft und Viehzucht betreiben, gäbe es weder Brot noch Fleisch im Supermarkt. Lastwagenfahrer legen tausende von Kilometern zurück und kennen die Strasse manchmal besser als die eigene Familie – Hauptsache die Regale sind gefüllt und die Industrie läuft! Wenn Müllmänner nicht bei jedem Wetter rausgehen und die Container leeren, würde in kurzer Zeit ein Chaos in der Stadt herrschen. Tatsächlich gibt es unzählige Menschen, die wertvolle Arbeiten im Hintergrund erledigen und geringe Aufmerksamkeit bekommen.

Apostel Paulus schreibt in seinem ersten Brief an die Korinther (siehe Kapitel 12) über die Fähigkeiten der Christen, die gemeinsam einen Körper bilden. Die Verse 22 und 23 erinnern uns daran, dass weniger beachtete Glaubensgeschwister wichtige Dienste leisten und besondere Anerkennung verdienen:

«Sondern gerade die Glieder des Leibes, die schwächer zu sein scheinen, sind notwendig; und die uns die weniger ehrbaren am Leib zu sein scheinen, die umgeben wir mit grösserer Ehre; und unsere nichtanständigen haben grössere Anständigkeit…»

Am Mittwoch (09.01.2019) reisten wir mit dem Zug nach Kemptthal und beteiligten uns an einem Einsatz mit Urs. Der Nachfolger von Jesus erlebte persönlich eine spektakuläre Heilung. Gott entfernte seinen Gehirntumor und offenbarte sich während dem Abendmahl. Mehr über die wundersame Biografie des 63-Jährigen kann man im Interview auf superkraft.ch erfahren.

Unser Bruder in Christus begann bereits am Morgen mit der Mission an der Autobahnraststätte und war mit seinem Wohnmobil vor Ort. Er verschenkte transparente Säcke mit Magenbrot, Keksen und Schokoladenriegeln und ermutigte mit dem Wort Gottes. Am Nachmittag klinkte ich mich in die abenteuerliche Mission ein. Gemeinsam verkündeten wir das Evangelium und beteten für ausgewählte Fernfahrer. Zudem verteilten wir Trucker-Bibeln in verschiedenen Sprachen. Darin findet man das Neue Testament und übernatürliche Geschichten aus dem LKW-Alltag.

Die Begegnungen mit Russen, Polen, Deutschen und Schweizern nutzten wir, um die gute Nachricht vom Kreuz zu teilen. Was mich beeindruckte war, dass Urs daran interessiert ist, mit den Leuten eine Beziehung zu pflegen, damit sie ihn beim nächsten Mal wiedererkennen oder direkt den Kontakt suchen. So steht er auch für Gespräche zur Verfügung und kann mit seinem himmlischen Navigationssystem behilflich sein. In Johannes 14 spricht der Heiland unter anderem im Vers 26 über den Heiligen Geist, den alle empfangen, die vom falschen Weg umkehren und in die Arme des HERRN flüchten:

«Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.»

An diesem Nachmittag durften wir zwei Fahrern im Namen von Jesus Christus die Hände auflegen. Einer litt an Schmerzen im Rücken, der andere hatte nach einer Operation Probleme mit der Hüfte. Während die eine Person geheilt wurde, war das Ergebnis bei der anderen unklar. Jedenfalls freuten wir uns, dass wir als Botschafter von Gottes Königreich unterwegs waren…

Aufgeblasene Theologie platzen lassen und Schüler von Jesus werden

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