8 Operationen, Gottesfurcht, Frieden im Bus und klimatischer Nonsens

Im Krieg muss ein Soldat wachsam sein. In der Bibel finden wir viele Hinweise darauf, dass hinter den Kulissen ein geistlicher Kampf tobt. Christen haben im Alltag jederzeit mit Konfrontationen zu rechnen. Ein Nachfolger von Jesus hört auf den Heiligen Geist und nicht auf sein Ego. Wichtig ist, die Beziehung mit Gott leidenschaftlich zu pflegen. Der Tag hat 24 Stunden; mehr als genug Zeit für das Gebet und die Kommunikation mit dem HERRN. Studiere das Handbuch, vernetze dich mit Glaubensgeschwistern und lebe deine Berufung. Ziehe die übernatürliche Ausrüstung niemals aus! Alte Verhaltensmuster sind keine Option. Verwende übernatürliche Waffen gegen die raffinierten Taktiken des Teufels und setze die himmlische «Munition» gezielt ein. Du befindest dich in einer Schlacht zwischen Licht und Finsternis.

Apostel Paulus schreibt in seinem zweiten Brief an Timotheus (siehe Kapitel 4,2) über die Bereitschaft eines Christen, der in jeder Situation mit der heilsame Botschaft Gottes auf das Umfeld reagieren kann:

«Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre!»

Lobpreis und Demut sind zwei durchschlagskräftige Kaliber, um Satans Armeen zu vertreiben. Ich singe Lieder über Gottes Allmacht und will die Instruktionen des Königs der Könige mit Leidenschaft umsetzen. Wer seine Dankbarkeit für den Rettungsplan von Golgota zeigen möchte, bereut die eigene Schuld und befolgt die Anweisungen des Schöpfers. Klingt logisch, oder?

Wenn wir uns den Zustand der heutigen Gemeinde anschauen, ist vielerorts das Gegenteil der Fall. Ich besuchte kürzlich eine Landeskirche in Winterthur und war erstaunt über die Rituale, welche hier am Fliessband abgespult wurden. Das Rahmenprogramm kratzte nur an der Oberfläche des Evangeliums und liess wenig Platz für ein geistliches Wachstum. Im Neuen Testament verleiht Jesus seinen Schülern eine wunderbare Autorität und erklärt ihnen die Prinzipien des Himmelreichs – siehe beispielsweise Matthäus 28, 18 bis 20:

«Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.»

Unglücklicherweise befinden sich auch zahllose Freikirchen unter einer spirituellen Käseglocke. Anstatt Gottes Wort lehrt man philosophische Konzepte, die schön klingen, aber nicht der Wahrheit entsprechen. Ein Manko ist, dass Pastoren emotional predigen und fragwürdige Moralvorstellungen tolerieren. Grundsätzlich fehlt in unserem Land und weltweit der Respekt gegenüber dem allmächtigen Erfinder des Universums. Basiert dein Glaube auf deinen Gefühlen und deinem Verstand?

Lukas war am Sonntag (10.02.2019) zu Gast bei der FEG Bülach und warnt in seiner Rede mit dem Titel «Gott fürchten und nicht abfallen vom biblisch wahren Gott» davor, sich von den himmlischen Richtlinien zu distanzieren. Wer sich einen Heiland nach Gutdünken bastelt, tritt die Gnade mit Füssen. Moderne Theologen zweifeln unter anderem die Hölle an und interpretieren die ursprüngliche Form von Liebe falsch.

Am Mittwoch (06.02.2019) erkundete ich gemeinsam mit meinem Sohn ein Einkaufszentrum in der Region Olten. Auf dem Weg kamen wir bei der Haltestelle mit einem älteren Portugiesen ins Gespräch. Nach seinen Aussagen hatte er acht Operationen am Rücken hinter sich. Dennoch wurde er von Schmerzen (Stufe 5 von 10) geplagt und versuchte das Problem mit Spritzen zu lösen. Als ich für ihn betete, zielte ich mit meinem Finger auf die betreffende Körperstelle und wies das Leiden im Namen von Jesus Christus weg. Er war erstaunt über das Ergebnis, weil er nun schmerzfrei war. Wenige Minuten später redeten wir im Bus mit einem Mann namens Theophil (Freund Gottes), der das gleiche Reiseziel hatte und an Jesus glaubt. Halleluja!

Am Samstag (09.02.2019) setzte uns Gott als Friedensstifter ein. Zuerst wurde ich bei einer Haltestelle von zwei Personen abgelehnt, die über den HERRN spotteten. Danach konnte ich zwischen dem Busfahrer und einem Gast vermitteln. Der alte Mann war mit einer Gehhilfe unterwegs und beschwerte sich regelmässig über den Fahrstil. Jedenfalls bemerkte ich, dass der Pilot des öffentlichen Verkehrsmittels unter den persönlichen Beleidigungen litt. Ich erzählte ihm von Jesus und ermutigte ihn, dem fluchenden Rentner zu vergeben. Ausserdem wies ich auf die gute Nachricht hin. Als wir dem gleichen Fahrer später wieder begegneten, ging es ihm besser. Er meinte, dass er einen Frieden spürte, der mir folgte.

Zum Schluss einige radikale Gedanken, welche den so genannten Klimawandel betreffen. Die Leute auf der Strasse diskutieren diese Thematik heftig und die Medien berichten vermehrt darüber. Trotzdem muss das Phänomen geistlich beurteilt werden. Junge und Alte demonstrieren lauthals für die Natur, blenden aber fundamentale Tatsachen aus. Organisationen wie Greenpeace lassen markige Sprüche wie «Frieden zwischen Mensch und Klima» vom Stapel. Inzwischen hat sich das Ganze zu einer Religion entwickelt, die von Umweltaposteln vorangetrieben wird. Die Ursache für die globale Katastrophe ist an einem anderen Ort zu finden: Es geht nicht um CO2, sondern um die Sünde. Frieden zwischen Gott und Mensch ist die Lösung…

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