Magische Glimmstängel, Wunder im Einkaufszentrum und verfluchte Gebete

Nikotin stammt aus den Blättern der Tabakpflanze. Täglich inhalieren Millionen das heimtückische Gift in Form einer Zigarette. Die Prozedur erinnert nicht zufälligerweise an ein Ritual. Laut historischen Quellen entdeckten bereits die alten Mayas die halluzinogene Wirkung der Substanz. Der toxische Rauch begleitete unter anderem die spirituellen Zeremonien von Schamanen. Die Droge aus Südamerika gehört zum Grundnahrungsmittel eines Süchtigen. Heutzutage steht auf jeder Packung eine Warnung. Wer die Glimmstängel raucht, zerstört seine Gesundheit!

In der Bibel findet man einen ähnlichen Hinweis, der unser Verhalten gegenüber den heilsamen Geboten Gottes kritisiert und gleichzeitig die Lösung aufzeigt. In Römer 6 finden wir im Vers 23 folgende Aussage:

«Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem HERRN.»

Der Heiland trug die tödlichen Konsequenzen für die Schuld der Menschheit und starb am Kreuz, damit wir Vergebung empfangen. Jeder der an den himmlischen Rettungsplan glaubt, schliesst Frieden mit dem Schöpfer des Universums, empfängt den Heiligen Geist und folgt Jesus in die Ewigkeit.

Am Freitag (15.02.2019) besuchten wir das Einkaufszentrum Sälipark in Olten. Nebst einem ordentlichen Spielplatz befindet sich vor Ort eine übersichtliche Anzahl von Läden. Beim Eingang kam ich mit einem jungen Mann ins Gespräch, der mir stolz erzählte, dass er in der Vergangenheit ein neues Leben erhalten hat und dankbar dafür sei. Als Zehnjähriger unterzog er sich einer riskanten Herzoperation. Ich forderte ihn heraus und zweifelte seine Dankbarkeit an. Einerseits verunstaltete er seinen Körper mit Tattoos und andererseits rauchte er. Obwohl ich das Evangelium im Verlaufe der Diskussion thematisierte, stiess ich auf taube Ohren.

Tatsächlich handelt es sich hier um ein Paradebeispiel. Gott hat uns geschaffen und wir spielen jeden Tag russisches Roulette mit unserer Existenz. In den Stücken zum Buch Esther (Kapitel 5, Vers 3) finden wir eine Passage, die den Charakter des gefallenen Menschen aufzeigt:

«Und sie begnügen sich nicht damit, den empfangenen Wohltaten gegenüber undankbar zu sein und das zu verletzen, was unter Menschen recht und billig ist, sondern sie meinen sogar, sie könnten dem Urteil Gottes entgehen, der doch alles wahrnimmt.»

Am Samstag (16.02.2019) erkundeten wir das Einkaufszentrum Gäupark in der Region Olten. Im ersten Stockwerk werden die riesigen Hallen mit gläsernen Brücken verbunden. Während unserem Spaziergang fiel mir ein Mann auf einer Sitzbank auf, der auffällig an seiner Krücke herumhantierte. Zuerst war ich nicht motiviert für eine Konversation, aber dann wagte ich den Sprung ins kalte Wasser.

Es stellte sich heraus, dass er kürzlich eine Operation am Rücken hatte und nun von starken Schmerzen in der Hüfte und im Oberschenkel geplagt wurde. Ich betete mehrmals für ihn und das Problem reduzierte sich um mehr als die Hälfte. Er war erstaunt über das Ergebnis. Bevor er den Schauplatz verliess, schenkte ich ihm eine Visitenkarte.

Danach durfte ich für einen Italiener beten, der das wundersame Ereignis beobachtete und an heftigen Beschwerden im Fuss litt. Scheinbar brach er sich den Knöchel vor rund einem Jahr. Ich betete für ihn im Namen von Jesus Christus und auch hier zeigte sich eine signifikante Verbesserung. Halleluja!

Plötzlich tauchten seine Frau und sein Sohn auf, die genauso überrascht waren. Am Schluss pendelte sich der Schmerz unterhalb der Stufe 1 ein und wir freuten uns. Ich erklärte ihm die Notwendigkeit der Umkehr, die Petrus in Apostelgeschichte 2,38 hervorragend beschreibt:

«Tut Busse, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.»

Ein echter Christ bereut seine Fehler vor Gott und verlässt den falschen Weg. Alles andere ist Religion und bringt nichts. Wir brauchen eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus, die sich im Alltag in Wort und Tat zeigt.

Am Sonntag (17.02.2019) nahmen wir an einer Versammlung der Jesus-Family in Winterthur teil. Ich genoss die gute Gemeinschaft mit vielen Geschwistern im HERRN. Neben Lobpreis, Essen und Konversationen gab es spannende Zeugnisse. Ich möchte hier die Geschichte von Brüdern und Schwestern aus Sri Lanka erwähnen, die in einer Gemeinde aus der Schweiz geistlichen Missbrauch erlebten. Eigentlich wollten sie ihre Pastoren überzeugen, mehr nach biblischen Richtlinien zu agieren. Doch die hierarchischen Strukturen erstickten die Bemühungen im Keim.

Als die betreffende Gruppe aussteigen wollte, wurden sie von Mitgliedern derselben Kirche bedroht und gemieden. Inzwischen treffen sich die Gläubigen – wie die ersten Christen – in den Häusern und feiern Gottesdienste ohne die machthungrigen Ältesten.

Wenn wir einen Blick in die Bibel werfen, sehen wir, das weder teure Gebäude noch komplizierte Programme oder aufwendige Bühnenshows nötig sind, um sich als geistliche Familie zu entwickeln – siehe Apostelgeschichte 2, die Verse 40 bis 47:

«Auch mit vielen andern Worten bezeugte er das und ermahnte sie und sprach: Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen. Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam aber Furcht über alle Seelen, und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der HERR aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.»

Zudem erfährt man, dass die ersten Nachfolger von Jesus ihren Besitz miteinander teilten. Heute investieren unzählige Gläubige das Geld in sakrale Bauwerke und unterstützen irdische Systeme anstatt die lebendigen Bausteine aus dem Königreich Gottes.

Nun möchte ich auf das Projekt von Kurt Beutler hinweisen, der sich mit dem Islam auseinandersetzt und hinter die Kulissen der arabischen Welt blickt. Im Youtube-Kanal «Critical Love» werden die Absichten von Mohammed öffentlich gemacht. Im jüngsten Video findet man schockierende Details aus dem berühmten Freitagsgebet, dass wöchentlich in Mekka und anderen Teilen der Erde von Muslimen gebetet wird. Über Lautsprecher werden Juden, Christen und alle Ungläubigen verflucht!

Jesus lehrt seine Nachfolger das Gegenteil – siehe Lukas 6, die Verse 27 und 28:

«Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen.»

In der Bergpredigt des Heilands finden wir diese und weitere kraftvolle Botschaften, die selbst die härtesten Zeitgenossen sprachlos machen…

Abenteuer im Schloss Lenzburg und geistlicher Gerichtsfall

Soziale Netzwerke gegen Christen und Gedankengebäude

Gebete in «Florida» und NFL-Spieler findet Jesus